Regenwasser zurückzuhalten, zu nutzen, zu versickern oder zu verdunsten statt in den Kanal abzuleiten, hat sich in den vergangenen Jahren als ökologisch und ökonomisch sinnvolle Alternative mehr und mehr durchgesetzt.
Bad Hersfeld, Klinikum. Bild: fbr
Neben Einsparungen bei Grundstückseigentümern und –nutzern werden dabei auch öffentliche Kanalnetze und Kläranlagen entlastet. Mit dem Einsatz von Regenwasser werden darüber hinaus Energie- und Ressourceneinsatz bei der Trinkwasseraufbereitung reduziert.
Schwerpunkt der
fbr-Fachtagung am 10. Februar 2011 in Frankfurt/M ist die Regenwassernutzung als Betriebswasser in öffentlichen Einrichtungen wie z.B. Schulen, Krankenhäusern, Seniorenheimen und in Gewerbe und Produktion.
Die Referenten geben einen Überblick über realisierte Projekte in diesen Bereichen, gehen auf die Genehmigungspraxis in verschiedenen Bundesländern ein und zeigen anhand von Beispielen aus der Praxis auf, wie sich beim Neubau und im Gebäudebestand eine sinnvolle, Betriebskosten senkende Nutzung des Regenwassers als Betriebswasser realisieren lässt.
Die Veranstaltung richtet sich an Betreiber öffentlicher Einrichtungen wie Schulen, Krankenhäuser, Seniorenheime etc., Vertreter der Kommunen, an Planer aus den Bereichen Hochbau, Haustechnik und Siedlungswasserwirtschaft, Vertreter von Genehmigungsbehörden und alle fachlich Interessierten.
Die Fachtagung steht unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Dr. Klaus Töpfer, ehemaliger Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und ehemaliger Unter-Generalsekretär der Vereinten Nationen.
Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der ARIS GmbH, Wernau und SpinFlow GmbH, Windeck statt.
Programm und Anmeldung findet sich
hier im Internet.