Durch den Einsatz des umweltfreundlichen Brennstoffs spart die gemeinnützige Organisation
in Bonn rund 25.000 Euro Heizkosten im Jahr.
Barbara Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe, ist auch ökologisch von Pellets überzeugt. Bild: DEPI
Seit kurzem wird die Zentrale der Welthungerhilfe in Bonn-Bad Godesberg von einem Pelletkessel mit Wärme versorgt. „Als der Austausch unserer alten Gasheizung bevorstand, verglichen wir die verschiedenen Wärmeträger. Pellets überzeugten uns dabei nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch“, erklärt Barbara „Bärbel“ Dieckmann (61), Präsidentin der Welthungerhilfe. Gegenüber der Gasheizung verursacht der neue Kessel rund 25.000 Euro weniger Brennstoffkosten im Jahr.
„Die Investition von rund 200.000 Euro für die 500-kWPelletheizung haben wir nach neun Jahren wieder reingeholt – von da an sparen wir bares Geld für unsere Hilfsprojekte“, freut sich Dieckmann. Diese Rechnung geht von konstanten Brennstoffpreisen aus. „Experten rechnen bei den fossilen Energien jedoch mit einer deutlich höheren Preissteigerung als beim heimischen Energieträger Holzpellets, sodass sich der Amortisierungszeitraum dieser Pelletanlage weiter verkürzt“, erklärt Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstituts (DEPI).
Nicht nur die Wirtschaftlichkeit spielte bei der Wahl der Heizung für die Welthungerhilfe eine Rolle. Mindestens genauso wichtig war der mit dem Energieträger Pellets verbundene nachhaltige Ansatz sowie die regionale Verfügbarkeit: „Wir sind davon überzeugt, dass die nachhaltige Nutzung lokaler Ressourcen Zukunft schafft. Das gilt nicht nur für unsere Arbeit, sondern auch für uns selbst. Durch das Heizen mit Pellets setzen wir unsere Grundsätze konsequent um“, erklärt Dieckmann. Die ehemalige Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn (1994-2009) setzt sich bereits seit Längerem für den Klimaschutz und erneuerbare Energien ein. So war sie 2007 die Vorsitzende des „Weltbürgermeisterrates zum Klimawandel“.
Bärbel Dieckmann ist eine von acht Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die den kleinen Energieriesen Pellets in einer DEPI-Kampagne ihr Gesicht leihen. Neben Dieckmann sprechen sich Opernregisseurin Katharina Wagner, Ski-Langläufer Tobias Angerer, 3-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt, Musiker Thomas D sowie Rennfahrer Hans-Joachim Stuck für das Heizen mit Pellets aus. Auch Jochen Mieg, Produzent der beliebten Tipp-Kick-Spiele, sowie Philipp Freiherr von und zu Guttenberg sind persönlich von dem Brennstoff überzeugt.