Die Trennung von Betriebswasser und Trinkwasser ist zwingend vorgeschrieben. Die DIN EN 1717 lässt hier nur wenige Varianten zu. Dehoust bietet 2013 interessante Schulungen rundum das Thema Regen- und Grauwasser an.
Systemtrenner AQF von Dehoust
Die Qualität und der Schutz des Trinkwassers werden in Deutschland durch
die Kombination mehrerer Normen geregelt. Einige der wichtigsten Normen
hierbei sind die Trinkwasserverordnung (2011), die DIN EN 1717 (2011) und
die DIN 1988-100 (2011).
„Trinkwasser“ ist gemäß 1. Abschnitt § 3 Absatz 1 a der Trinkwasserverordnung „alles Wasser, im ursprünglichen Zustand oder nach Aufbereitung, das zum Trinken, zum Kochen, zur Zubereitung von Speisen und Getränken oder insbesondere zu den folgenden anderen häuslichen Zwecken bestimmt ist:
| aa) | Körperpflege und -reinigung, |
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bb) | Reinigung von Gegenständen, die bestimmungsgemäß mit Lebensmitteln in Berührung kommen, |
| cc) | Reinigung von Gegenständen, die bestimmungsgemäß nicht nur vorübergehend mit dem menschlichen Körper in Kontakt kommen.“ |
Die Beschaffenheit des Trinkwassers ist in der Trinkwasserverordnung im 2. Abschnitt geregelt. Gemäß 2.
Abschnitt § 4 Absatz 1 muss Trinkwasser so beschaffen sein, „dass durch seinen Genuss oder Gebrauch eine
Schädigung der menschlichen Gesundheit insbesondere durch Krankheitserreger nicht zu besorgen ist.“
In der DIN EN 1717 werden die einzuhaltenden Maßnahmen beschrieben, die des Trinkwasser vor Verunreinigungen in der Trinkwasser-Installation und die Verunreinigung durch Rückfließen verhindern. Hierzu
werden in der DIN EN 1717 Flüssigkeiten, die „bei normalen Gebrauch“ mit dem Trinkwasser in Kontakt sind
oder kommen können, „in fünf Kategorien eingeteilt“ und es werden die Sicherungseinrichtungen benannt, die
eingesetzt werden können bzw. müssen, um das „Wasser für den menschlichen Gebrauch“ (entspricht
„Trinkwasser“ Kategorie 1) vor der Verunreinigung mit Flüssigkeiten der anderen Kategorien zu schützen.
Des Weiteren verbietet die DIN 1988-100 die „Verbindung einer Trinkwasserversorgung mit einem
Versorgungssystem, das Nichttrinkwasser führt“ und schreibt gleichzeitig vor, dass die
Trinkwassernachspeisung bei Betriebswasser Kategorie 5 über eine Sicherungseinrichtung Typ AA oder Typ
AB nach DIN EN 1717 (2011) erfolgen darf.
Für die Einhaltung dieser Forderungen hat Dehoust den Systemtrenner TYP AA nach DIN EN 1717 entwickelt.
Dieser Systemtrenner verfügt über den in der DIN EN 1717 definierten „ungehinderten freien Auslauf“ Typ AA.
Dies ist gemäß der Definition der DIN EN 1717 „eine sichtbare ungehinderte und vollkommenen freie
Fließstrecke, die ständig und senkrecht zwischen dem untersten Punkt der Zulauföffnung und einer beliebigen
Oberfläche des versorgten Behälters, dem maximalen Betriebswasserspiegel der bei Überlauf erreicht wird,
besteht.“
Mit dem Dehoust Systemtrenner TYP AA nach EN 1717 – zertifiziert nach KIWA - liegt der Planer und
Installateur auf der sicheren Seite.
Solche Systemtrenner sind nicht nur beim Einsatz von Trink- und Regenwasser vorgeschrieben, sondern auch
zur Vermeidung der Rückverkeimung bei stehendem Wasser, zum Beispiel in Druckerhöhungsanlagen und
unterirdisch verlegten Beregnungssystemen.
Dehoust bietet Trennstationen mit integrierten Druckerhöhungsanlagen und geprüften
Trinkwassernachspeiseanschlüssen nach DIN EN 1717 anschlussfertig in verschiedenen Größen und
Leistungsstufen. Ebenso Hybridanlagen zur Kombination mit bauseitigen Druckerhöhungsanlagen.
Für detailliertere Informationen bietet Dehoust im nächsten Jahr mehrere Schulungen an. Die Einladung finden Sie
hier im Internet.
Weitere Informationen finden Sie unter
www.dehoust.de, Webcode 6300