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News vom 03.04.2013

Lohnt sich die energetische Gebäudesanierung?

Die Antwort auf diese Frage ist sicher nicht einfach, gibt es doch sich wiedersprechende Studien und Fachleute dazu. Die Diskussionen über Kosten und Nutzen energetischer Sanierungen nach Erscheinen eines Artikels in der Welt am 29.03.2013 mit dem Titel "Die große Lüge von der Wärmedämmung" schlagen hohe Wellen. Doch zu befürchten ist in erster Linie, dass sie viele Hausbesitzer und Vermieter von notwendigen energetischen Sanierungen ihres Gebäudebestands abhält.

Bei energetischen Sanierungen stimmen die Resultate in der Regel auch mit der Planung überein und die energetische Gebäudesanierung trägt wesentlich zur Reduzierung von Treibhausgasen und Energiekosten bei. Das hat eine Studie der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) gezeigt.
Bei energetischen Sanierungen stimmen die Resultate in der Regel auch mit der Planung überein und die energetische Gebäudesanierung trägt wesentlich zur Reduzierung von Treibhausgasen und Energiekosten bei. Das hat eine Studie der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) gezeigt.
Die Energiewende kostet Geld, aber Deutschland wird von der Umsetzung auch erheblich profitieren: durch mehr Arbeitsplätze, durch Wachstum und durch die Einsparungen von Energiekosten. So lautet das zentrale Ergebnis der aktuellen Studie, die die Prognos AG im Auftrag der KfW Bankengruppe erstellt hat. Der HaustechnikDialog hat hier darüber berichtet.

"Die Welt" Autor Richard Heimann setzt einen Schwerpunkt darauf, dass in der Studie festgestellt wird, dass sich "aus heutiger Sicht die Investitionen nicht allein aus den eingesparten Energiekosten refinanzieren lassen". Mehr zu dem Artikel Heimann findet sich hier im Internet.

Eine ganz andere Sicht auf diese Studie hat MdB Hans-Josef Fell, Sprecher für Energiepolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, er weist auf falsche Grundannahmen der Studie hin. Zu der jüngst von der KfW-Förderbank öffentlich gemachten Prognos-Studie zum Kosten-Nutzen-Verhältnis der energetischen Gebäudesanierung, erklärt Fell:

"In einer Prognos-Studie im Auftrag der KfW-Förderbank wurde jüngst das Kosten-Nutzen-Verhältnis der energetischen Gebäudesanierung in Deutschland prognostiziert für das Jahr 2050 mit 838 Mrd. Euro Kosten und 370 Mrd. Euro Nutzen (ersparte Kosten) angegeben. Dabei wurde ein jährlicher Energiekosten-Anstieg von 1,1 Prozent angenommen. Grünen-Energiepolitiker Hans-Josef Fell: „Daher ist an der Stichhaltigkeit dieser Studie erheblich zu zweifeln. Prognos hat mal wieder falsche Grundannahmen zu Grunde gelegt und sich deshalb verrechnet.“ In den letzten zehn Jahren haben sich die Heizölpreise in Deutschland um über 150 Prozent erhöht. Prognos geht in seiner Studie nur von einem durchschnittlichen Energiekosten-Anstieg in 38 Jahren von ca. 50 Prozent aus. Hans-Josef Fell: „Einen solchen Anstieg hatten wir in den 2000ern in nicht einmal drei Jahren. Wenn man also die richtigen Grundannahmen setzt heißt das Fazit: Energetische Gebäudesanierung lohnt sich.“ Mehr zu der Position von MdB Hans-Josef Fell findet sich hier im Internet.

Auch der TÜV Rheinland sieht u.a. in der Gebäudedämmung eine mögliche Bremse für hohe Energiekosten. Er rät aber vor jeder energetischen Sanierung zu einem Gebäudecheck eines unabhängigen Energieberaters. Der HaustechnikDialog hat hier darüber berichtet.

 
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micha_el schrieb: Kann man die BW-Bereitung zu einem Zeitpunk starten wenn das Geräusch nicht stört? ich vermute die Funktion ist dazu da, kein heisses Wasser zu den Heizkörpern/FBH zu lassen. Mit max Pumpendrehzahl...
lukashen schrieb: Hi, Deine Einrohrheizung könnte mit Saugdüsen realisiert sein (ist im verlinkten Artikel sehr gut beschrieben). Das Prinzip sollte man so lassen. Damit ein neuer Heizkörper funktioniert, muss ein passendes...
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