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News vom 13.03.2014

Kö-Bogen: Der Winter, der den Sommer kühlt

Das Düsseldorfer Exklusiv-Center „Kö-Bogen“, ein Entwurf des New Yorker Star-Architekten Daniel Libeskind, kennzeichnet eine vielschichtige TGA bis hin zur automatischen Bewässerung der hängenden Gärten in der Fassade und einem geothermischen Pendelspeicher.

Architektonisches Schmuckstück Kö-Bogen, Düsseldorf. Noch fehlt das Grün in den Einschnitten in der Fassade. Bild: Omnium Technic
Architektonisches Schmuckstück Kö-Bogen, Düsseldorf. Noch fehlt das Grün in den Einschnitten in der Fassade. Bild: Omnium Technic

Was der Kurfürstendamm für Berlin ist die Königsallee für Düsseldorf: die Einkaufs- und Flaniermeile schlechthin. In prominentester Lage, an der Nahtstelle des Prachtboulevards mit der innerstädtischen Park- und Wasserlandschaft namens „Hofgarten“, steht der Kö-Bogen – ein repräsentatives Geschäftshaus mit Einzelhandelsgeschäften und Büros. Wenige Wochen vor Weihnachten 2013 schloss Daniel Libeskind feierlich die Türen des abgerundeten Neubaus auf.

Wesentlich für seinen Entwurf ist die prägnante Fassade aus Glas und weißem Naturstein, die zur Wasserseite hin mit diagonalen, kontrastierenden Einschnitten aufgebrochen ist. Die metertiefen Einkerbungen im Mauerwerk werden ab Frühjahr 2014 als hängende Gärten bepflanzt und die Flora in den Cuts automatisch bewässert, gedüngt und beheizt. „Als ‚Spiegel des Hofgartens’ bilden die begrünten Fassaden und Dächer einen organischen Übergang zwischen Stadt und Natur“, lobt ein Flyer des Bauherrn die Architektur.

Den größten Teil der Gebäudetechnik Sanitär Heizung Klima des Komplexes realisierte  die Wefers Technische Gebäudeausrüstung GmbH, Köln. Das Traditionsunternehmen profitiert in Planung und Ausführung, im Energiecontracting und bei den Wartungs- und Instandhaltungsdienstleistungen unter anderem vom Know-how der Firmen im Verbund Omnium Technic, dem Wefers angehört. Diese Vereinigung von mittleren und großen Anlagenbauern mit besonderer Kompetenz in der Gebäude- und Energietechnik leistet durch einen intensiven Erfahrungs- und Gedankenaustausch untereinander Hilfe zur Selbsthilfe.

Eine der technischen Besonderheiten im Kö-Bogen: Die Räume der Mieter wie Apple, Breuninger & Co. versorgt im Winter das anfangs 16-grädige Grundwasser mit Wärme und zu Beginn der Kühlsaison die erkaltete Geothermie (Pendelspeicher) über das gleiche Grundwasser mit Kühle. Wefers installierte zu diesem Zweck unter anderem Kühldecken. Die konkreten Planungsdaten sehen so aus: In der Heizsaison liefern bei einer mittleren Vor/Rücklauftemperatur von 12/6 °C, ergo einer Spreizung von ca. 6 K, die rund 150.000 m3 Brunnenwasser über die Wärmepumpe 1,0 Mio. kWh Heizenergie. In den Sommermonaten stellt das Grundwasser bei einer Spreizung von 4 K (mittlerer Vor/Rücklauf 12/16 °C) allein über freie Kühlung 700.000 kWh Kälte bereit.

www.wefers.com

www.omnium-technic.com

 

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nebv schrieb: Ja, ich weiss, man darf seit längerem das Hartlöten für Wasserinstallationen sein lassen, zumindest bis inkl. 28mm Durchmesser. Das ganze, wurde eingeführt soweit ich gelesen habe, um Korrosionsprobleme...
SG03 schrieb: Das ist die Sicherheitsgruppe. Das Angekalkte ist das Sicherheitsventil . Das Rote unten, ist das Rad an dem du den Druck einstellen kannst. Druckminderer! Die Sicherheitsgruppe hängt nicht an der Therme,...
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