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News vom 17.02.2014

Waschmaschinen im Test

Der Kauf einer Waschmaschine stellt immer eine gewisse Investition dar und generell wird nicht jedes Jahr eine neue Waschmaschine gekauft. Um Fehlkäufe zu vermeiden, ist es wichtig, einige Dinge vor dem Kauf zu klären, denn nur so werden Verbraucher lange Zeit Freude an ihrer Waschmaschine haben und die Investition macht sich bezahlt.

Klärung der Platzfrage

Bevor also in den Fachhandel geflitzt oder schnell mal eine Bestellung im Internet getätigt wird, ist es zunächst einmal wichtig, die Frage nach dem vorhandenen Platz zu klären. Wer Platz zur Verfügung hat, sollte sich für einen Frontlader entscheiden, da oben drauf noch Stellfläche für einen Trockner vorhanden ist. Ist hingegen weniger Platz vorhanden, so kann ein Toplader beispielsweise problemlos in die Küchenzeile oder in das Bad integriert werden.

Abschätzung der Füllmenge

Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft die Füllmenge der Waschmaschine. Vor dem Kauf sollte also der regelmäßig anfallende Wäscheberg (z. B. Kinderwäsche, Arbeitskleidung, Sportsachen etc.) abgeschätzt werden. In der Regel reicht für Single-Haushalte ein Fassungsvermögen von drei Kilogramm.

Zwei- oder Dreipersonenhaushalte sollten sich eher für eine Füllmenge von mindestens fünf Kilogramm entscheiden. Sechs bis acht Kilogramm wären dann für einen Vier- bis Fünfpersonenhaushalt geeignet.

Perfektes Schleudern

Generell gilt: Die Wäsche wird umso trockner – desto höher die Touren, aber desto verknitterter wird auch die Wäsche. Demzufolge kommt es also hauptsächlich darauf an, um welche Wäscheart es sich handelt. Beispielsweise reichen 800 Umdrehungen pro Minute für empfindliche Textilien aus. Mindestens 1200 Umdrehungen pro Minute sollten es bei Handtüchern sein. Ist ein Trockner vorhanden, so reichen 1400 Umdrehungen pro Minute aus, denn das spart Energie beim Trocknen. Die Waschmaschine benötigt nämlich zum Schleudern weniger Energie als der Trockner. Empfehlenswert ist es, wenn die Waschmaschine zwei unterschiedliche Toureneinstellungen besitzt, und zwar mindestens 1200 Umdrehungen pro Minute.

Prüfung des Wasserverbrauchs / Spezialprogramme

Eine Waschmaschine mit einer Füllmenge von fünf Kilogramm benötigt für einen normalen Waschgang um die 40 Liter Wasser. Besitzt die Waschmaschine eine Füllmenge von acht Kilogramm, so werden im Durchschnitt 60 Liter Wasser verbraucht. Um hier eine gute Vergleichbarkeit zu erhalten, sollte der Wasserverbrauch auf Liter pro einzelnen Waschgang und Kilogramm umgerechnet werden.

Viele Waschmaschinen bieten heutzutage eine Energiespartaste (ECO-Waschprogramm). Zwar spart das Wasser, jedoch wird die Waschdauer verlängert. Sehr moderne Geräte besitzen Aquasensoren, die das Wäschegewicht feststellen und danach die Wasserzufuhr regeln. Das ist sinnvoll, wenn die Waschmaschine nicht regelmäßig komplett befüllt wird.

Allerdings ist auch zu beachten, dass solche Funktionen immer den Preis des Gerätes in die Höhe treiben. Hier ist also gut abzuwägen, ob diese Funktionen wirklich nützlich und sinnvoll sind.

Zu dem Pflichtprogramm einer Waschmaschine gehören:

-            Programmwahl nach Wäschetyp und Temperatur (Bunt-, Fein-, Koch-,              Wollwäsche, pflegeleicht)

-            Wasserschutzsystem / Wassersicherung (Aquastop)

-            Kurzprogramm

-            Pausetaste

-            ECO-Taste

Es gibt natürlich auch noch eine Reihe an Spezialprogrammen, wie zum Beispiel für Blusen, Jeanshosen oder Dessous. Aber ob diese Extras wirklich nötig sind, muss jeder für sich selbst abklären. Wichtig oder notwendig sind diese Extras definitiv nicht.

Prüfung der EU-Energielabel

Ob eine Waschmaschine zu den sparsamen Modellen gehört, zeigt das EU-Energielabel. Dabei reicht die Skala von A+++ für sehr stromsparende Geräte bis hin zu D für echte Energiefresser. Demzufolge ist es ratsam, eine Waschmaschine in der Klasse A oder besser auszuwählen.

Klärung der Nutzerfreundlichkeit

Wenn eine Waschmaschine nicht bedienbar ist, dann nutzen auch die tollsten Funktionen nichts. Folgende Fragen sollten sich Verbraucher also unbedingt stellen:

-            Sind die Knöpfe an der Waschmaschine gut zu bedienen?

-            Kann die Waschmaschine auch ohne Handbuch bedient werden?

-            Sind die Schriftzüge/Zeichen im Kontrollfeld leicht verständlich?

-            Kann das Flusensieb leicht erreicht, geöffnet und gesäubert werden?

Wasch-Trockner-Kombination

Der sogenannte Waschtrockner ist eine Kombination aus Waschmaschine und Trockner. Jedoch ist zu beachten, dass ein Waschtrockner pro Trocknervorgang nur eine halbe Ladung Wäsche schafft, da der Trockner ein größeres Volumen benötigt als eine Waschmaschine. Indes müssen also immer zwei Trocknervorgänge gestartet werden, um eine Ladung Wäsche zu waschen. So ist die Anschaffung eines Waschtrockners nur dann sinnvoll, wen wenig gewaschen wird.

Marken-Check

An namenhaften Herstellern von Waschmaschinen mangelt es sicherlich nicht, sodass hier keine pauschale Empfehlung gegeben werden kann. Ratsam ist es, einen umfangreichen Vergleich vorzunehmen. Hilfe bieten auch verschiedene Portale, die einen Waschmaschinen Test zur Unterstützung der Verbraucher durchführen. Auch No-Name-Waschmaschinen können in den Vergleich mit einbezogen werden. Es sollte aber besonders auf den Support und die Ersatzteile ein Augenmerk gelegt werden. Ebenso darf nicht vergessen werden, dass hinter vielen No-Name-Geräten große Firmen stehen. Dementsprechend sollten also alle zuvor genannten Faktoren in den Vergleich miteinfließen.

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Kristine schrieb: Läuft schon ganz gut, Ich habe das Gefühl, dass Dein Temperatursensor noch immer leichte Spuren in der Kurve hinterlässt,...
bakerman23 schrieb: Das Problem hatte ich auch. Setze es richtig rum ein. Auf der einen Seite ist eine Nase. Dann drücke es ein, bis ein klicken...
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