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News vom 02.04.2014

Megapress: Viega Presstechnik jetzt auch für dickwandige Stahlrohre

Stahlrohrverbindungen werden in Heizungs- und Kühlanlagen sowie industriellen Anwendungen noch vielfach geschweißt. Das ist nicht nur zeitaufwändig und anstrengend, sondern birgt auch Brandgefahr. Mit „Megapress“ lassen sich dickwandige Stahlrohre in den Nennweiten ½“ bis 2“ jetzt sekundenschnell verpressen. Die Montagezeit verkürzt sich um bis zu 60 Prozent. Auf der „IFH/Intherm Nürnberg“ stellt Viega das System in Halle 7, Stand 7.029 vor.

Das neue „Megapress“- System von Viega ist wirtschaftlich und sicher: Die sekundenschnelle Presstechnik für dickwandige Stahlrohre ermöglicht eine bis zu 60 Prozent kürzere Montagezeit als das herkömmliche Schweißen.
Das neue „Megapress“- System von Viega ist wirtschaftlich und sicher: Die sekundenschnelle Presstechnik für dickwandige Stahlrohre ermöglicht eine bis zu 60 Prozent kürzere Montagezeit als das herkömmliche Schweißen.
Mit einem umfassenden Sortiment an „Megapress“-Verbindern, -Abgängen, -Bögen, -Muffen und <br />-Übergangsverschraubungen von ½“ bis 2“ führt Viega die Pressverbindungstechnik für dickwandige Stahlrohre jetzt auch auf dem deutschen Markt ein. <br />
Mit einem umfassenden Sortiment an „Megapress“-Verbindern, -Abgängen, -Bögen, -Muffen und
-Übergangsverschraubungen von ½“ bis 2“ führt Viega die Pressverbindungstechnik für dickwandige Stahlrohre jetzt auch auf dem deutschen Markt ein.
Auch die „Megapress“-Verbinder haben die bekannte SC-Contur und sind im unverpressten Zustand erkennbar undicht. So fällt jede versehentlich vergessene Verpressung schon bei der Dichtheitsprüfung auf.
Auch die „Megapress“-Verbinder haben die bekannte SC-Contur und sind im unverpressten Zustand erkennbar undicht. So fällt jede versehentlich vergessene Verpressung schon bei der Dichtheitsprüfung auf.
Die „Megapress“-Verbinder sind durch ihre werksseitige Zink-Nickel-Beschichtung besonders korrosionsbeständig. Sie sind ohne zusätzlichen Korrosionsanstrich in Heizungs- oder Kühlanlagen einsetzbar.
Die „Megapress“-Verbinder sind durch ihre werksseitige Zink-Nickel-Beschichtung besonders korrosionsbeständig. Sie sind ohne zusätzlichen Korrosionsanstrich in Heizungs- oder Kühlanlagen einsetzbar.
Etwa drei von vier Rohrverbindungen in der Gebäudetechnik werden heute nicht mehr gelötet, geschraubt oder geschweißt, sondern „kalt“ verpresst. Das ist durch die schnellere Verarbeitung wirtschaftlicher und zugleich sicherer, da nicht mehr mit offener Flamme gearbeitet wird. Bei dickwandigen Stahlrohren nach DIN EN 10220/10255 sowie DIN EN ISO 6708 kamen diese Verarbeitungsvorteile bisher nicht zum Tragen, da die Außendurchmesser der Rohre erhebliche Maßtoleranzen aufweisen. Dafür hat Viega mit dem System „Megapress“ eine praxisgerechte Lösung entwickelt. In den Stahlverbindern aus dem Werkstoff 1.0308 (St 37) mit Zink-Nickel-Beschichtung ist ein spezielles Profil-Dichtelement aus EPDM integriert. Dieses sorgt in Kombination mit einem Schneidring bei den rauen Oberflächen von schwarzem, verzinktem, lackiertem oder mit Epoxidharz beschichtetem Stahlrohr für eine dauerhaft dichte und kraftschlüssige Verbindung.

Bis zu 60 Prozent Zeitersparnis
Die Zeitersparnis durch die neue Pressverbindungstechnik für Stahlrohre ist beträchtlich. Je nach Anschlussnennweite (1/2“ bis 2“) beträgt diese bis zu 60 Prozent gegenüber herkömmlichen Verbindungsarten wie Schweißen, Klemmen oder Schrauben. Die Verarbeitung ist so einfach wie bei allen Viega Presssystemen: Rohr ablängen, Verbinder aufstecken und verpressen.

Zusätzlich bieten „Megapress“-Verbinder durch die SC-Contur die Sicherheit der Zwangsundichtheit im unverpressten Zustand. Versehentlich nicht verpresste Verbindungen sind bei der Dichheitsprüfung erkennbar undicht. Nach der Verpressung sind die Rohrverbindungen dauerhaft dicht.

Mühelos verpressen
Arbeiten mit dem „Megapress“-System ist für den Installateur aber nicht nur sicherer, sondern auch weniger anstrengend als Schweißen: Typische Stahlrohr-Installationen für Druckluft-, Industrie-, Feuerlösch- oder Sprinkler-anlagen befinden sich oft in mehreren Metern Höhe unter der Hallendecke. Dort zu schweißen, kostet Kraft und ist gefährlich. Mit den bekannten Viega Presswerkzeugen lässt sich die Verbindung mühelos über Kopf verpressen. Das Zubehör liefert Viega in einem praktischen Koffer, der neben drei Pressbacken (1/2“ bis 1“) drei Pressringe für die Nennweiten 1¼“ bis 2“ und eine Gelenkzugbacke enthält. Damit lassen sich die Pressverbindungen auch unter engen Platzverhältnissen herstellen. Das System ist für Heizungs- und Kühlanlagen sowie Industrieanwendungen bis 16 bar und 110 °C geeignet.

In den USA bereits erfolgreich
Megapress wird in Deutschland erstmalig auf der „SHK Essen“ und der „IFH/Intherm Nürnberg“ vorgestellt. Die Praxistauglichkeit hat das System aber schon millionenfach auf dem US-amerikanischen Markt unter Beweis gestellt. Dort sind die im Viega-Werk Großheringen (Thüringen) hergestellten Stahlverbinder bereits seit fast zwei Jahren im Einsatz.

www.viega.de/Megapress



4 Fragen an Rüdiger Kössel, Mitgeschäftsführer der Kössel Heizungsbau GmbH (Apolda), zum neuen Presssystem „Megapress“ von Viega


„Über den Zeit- zum Kostenvorteil“

Die Kössel Heizungsbau GmbH aus Apolda gehört zu den ersten SHK-Handwerksunternehmen in Deutschland, die das neue Presssystem „Megapress“ für dickwandige Stahlrohre einsetzen. Seine Erfahrungen schildert Mitgeschäftsführer Rüdiger Kössel.
Rüdiger Kössel gehört zur Geschäftsführung der Kössel Heizungsbau GmbH. Der Betrieb ist einer der ersten, der in Europa „Megapress“ einsetzt. Bild: Viega
Rüdiger Kössel gehört zur Geschäftsführung der Kössel Heizungsbau GmbH. Der Betrieb ist einer der ersten, der in Europa „Megapress“ einsetzt. Bild: Viega

Herr Kössel, auf welche Verbindungstechniken setzten Sie bisher bei Installationen mit ISO-Stahlrohren?

Kössel: In erster Linie haben wir solche Rohrleitungen geschweißt, je nach Anwendung aber auch Gewindeverbindungen eingesetzt.

Wie bewerten Sie im Vergleich dazu die Handhabung der neuen Presstechnik von Viega?

Kössel:
Die Einführung des Systems „Megapress“ ist aufgrund der enormen Zeitersparnis bei der Verarbeitung ein großer Schritt nach vorn. Die Pressverbindungen erfordern jetzt nur noch ein Drittel der Zeit, die wir sonst für Schweißverbindungen einplanen mussten. Je nach Installation, beispielsweise unter der Decke oder im engen Schacht, fällt der Unterschied sogar noch gravierender aus. Dieser Zeitvorteil sorgt dann natürlich für einen entsprechenden Kostenvorteil. In einem konkreten Objekt mit über 500 Verbindungen in einer neuen Heizungsanlage hat uns das beispielsweise definitiv den Auftrag gesichert.  

Woraus resultiert der Zeitvorteil bei „Megapress“ im Detail?

Kössel:
Da kommt vieles zusammen. Einerseits ist der Pressvorgang an sich schon schneller als das Schweißen. Nach wenigen Sekunden ist der Verbinder verpresst. Außerdem fallen die Nebenarbeiten beim Pressen deutlich kürzer aus oder sie sind im Gegensatz zum Schweißen gar nicht nötig. Dazu gehören beispielsweise die Brandschutzvorkehrungen vor dem Schweißen und die Abkühlphase danach. Und wenn in der Höhe gearbeitet wird, ist der Gerüstbau häufig deutlich aufwändiger, um die Verbindungsstelle sicher mit dem Schweißbrenner und den Gasflaschen zu erreichen. Einen großen Vorteil der Presstechnik sehe ich in diesem Zusammenhang auch für unsere Mitarbeiter: Schweißen ist eine anstrengende Arbeit mit hohem Gefahrenpotential. Dieses entfällt durch das Pressen mit den handlichen Akku-Werkzeugen jetzt komplett.

Erreicht man durch das Verpressen auch einen Zeitvorteil gegenüber dem Gewindeschneiden?

Kössel: Auf jeden Fall. Nach unseren Erfahrungswerten sind Pressverbindungen etwa doppelt so schnell hergestellt wie Gewindeverbindungen. Auch verwinkelte Rohrführungen, wie sie häufig im Bestand vorkommen, können mit der Presstechnik direkt installiert werden. Die Vormontage der Rohre und damit der hohe Mess- und Abstimmungsaufwand fallen jetzt ganz weg.
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micha_el schrieb: Kann man die BW-Bereitung zu einem Zeitpunk starten wenn das Geräusch nicht stört? ich vermute die Funktion ist dazu da,...
lukashen schrieb: Hi, Deine Einrohrheizung könnte mit Saugdüsen realisiert sein (ist im verlinkten Artikel sehr gut beschrieben). Das Prinzip...
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