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News vom 01.04.2014

Stromkosten: Alte Heizungspumpen verbrauchen so viel wie Waschmaschine und Fernseher zusammen

Durch den Einbau einer modernen Heizungspumpe kann ein Hauseigentümer jährlich rund 120 Euro Stromkosten sparen. Darauf weist die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne „Klima sucht Schutz“ hin. Etwa 25 Millionen dieser Geräte pumpen deutschlandweit das erwärmte Wasser vom Heizkessel in die Heizkörper.

Etwa 80 Prozent der 25 Millionen Heizungspumpen in Deutschland sind überaltert und ineffizient. Wer mit wenig Aufwand viel Geld sparen will, sollte deshalb einen Blick in  den Heizungskeller werfen und seine alte Heizungspumpe gegen eine hocheffiziente tauschen. Grafik: co2online
Etwa 80 Prozent der 25 Millionen Heizungspumpen in Deutschland sind überaltert und ineffizient. Wer mit wenig Aufwand viel Geld sparen will, sollte deshalb einen Blick in den Heizungskeller werfen und seine alte Heizungspumpe gegen eine hocheffiziente tauschen. Grafik: co2online
„80 Prozent der Heizungspumpen sind überaltert, ineffizient und dadurch wahre Stromfresser“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin der gemeinnützigen co2online GmbH. Diese Pumpen-Oldtimer verbrauchen mehr Strom als Fernseher und Waschmaschine zusammen. Sie arbeiten stets mit der gleichen Leistung und benötigen entsprechend viel Strom. „Wer mit wenig Aufwand viel Geld sparen will, sollte seine alte Heizungspumpe gegen eine hocheffiziente tauschen“, empfiehlt Loitz. Während alte Modelle 500 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr verbrauchen und die Stromrechnung um 140 Euro nach oben treiben, begnügen sich Hocheffizienzpumpen mit sparsamen 75 kWh und 20 Euro pro Jahr. Diese modernen Pumpen passen sich dem tatsächlichen Bedarf an, sind elektronisch geregelt und verfügen über einen optimierten Motor. Mit dem verbesserten PumpenCheck auf www.klima-sucht-schutz.de können Hauseigentümer jetzt noch leichter und nutzerfreundlicher herausfinden, wie schnell sich ein Pumpentausch im Einzelfall rechnet.

So erkennen Verbraucher sparsame Heizungspumpen

Wenn die alte Pumpe kaputt ist, muss sie ohnehin zwingend durch eine Hocheffizienzpumpe ersetzt werden. Das regelt eine EU-Richtlinie, die seit 2013 gilt und die Anforderungen an die Energieeffizienz von Heizungspumpen festlegt. Als Orientierungsgröße für den Stromverbrauch der Pumpe gilt seither nicht mehr das Energie-Label mit den Stufen „A“ bis „G“, sondern der so genannte Energie-Effizienz-Index (EEI). Dieser Wert ist auf der Verpackung, dem Typenschild und in der technischen Beschreibung der Pumpe vermerkt. Der EEI darf maximal 0,27 betragen. Besonders sparsame Hocheffizienzpumpen erkennen Verbraucher an einem EEI kleiner oder gleich 0,20.

Pumpentausch rechnet sich bereits nach drei bis fünf Jahren

Aber auch der Austausch einer funktionierenden Alt-Pumpe rechnet sich: Eine Hocheffizienzpumpe kostet inklusive Einbau durch einen Fachhandwerker zwischen 350 und 550 Euro. Je nach Größe des Hauses macht sich der Austausch somit bereits nach drei bis fünf Jahren durch die eingesparten Stromkosten bezahlt. Besonders lohnenswert ist der Tausch der Heizungspumpe, wenn er mit einer Heizungsoptimierung durch einen hydraulischen Abgleich kombiniert wird. Dann lassen sich neben den Stromkosten jährlich weitere 110 Euro Heizkosten sparen, weil danach alle Heizkörper gleichmäßig und energiesparend mit Wärme versorgt werden.

Mehr Informationen zu dieser Maßnahmenkombination und zu den verschiedenen Pumpentypen finden Hauseigentümer im Themenschwerpunkt „Heizungspumpe“ auf www.klima-sucht-schutz.de.

Allen Rechenbeispielen liegt ein Strompreis von 28,7 ct/kWh zu Grunde. Die Pumpenlaufzeit pro Jahr beträgt 6.000 Betriebsstunden.
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majustin schrieb: Was den Wassernachlauf betrifft, ist die Frage, wie lange das Wasser nachläuft. Wichtig ist, das er überhaupt nach einiger Zeit aufhört. Wenn es gar nicht aufhört zu laufen, dann schließt der Wasserzulauf...
Mathias83 schrieb: Schon mal danke für die Tipps. Was das Protokoll vom Energieberater angeht muss ich nachsehen. Er empfahl uns nur als Maßnahme die Fenster zu erneuern und die Dämmung auf dem Dachboden. Das Dach selbst...
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