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News vom 01.04.2014

Wirtschaftlichkeit gestaltet den Heizungsmarkt
Studie simuliert Nutzung der Heiztechnologien in den Jahren 2030 und 2050

Die Energieversorgung in Deutschland ist im Umbruch: Durch die Energiewende soll bis zum Jahr 2050 der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch deutlich steigen, die CO2-Emissionen und der Primärenergieverbrauch im Gegenzug stark sinken. Doch was bedeutet das für den Wärmemarkt, speziell den privaten Heizungssektor? Wird ganz Deutschland in der Folge in rund 40 Jahren komplett regenerativ beheizt? Im Gegenteil: Nach den Ergebnissen der Zukunft Erdgas Studie „Sanierungsfahrpläne für den Wärmemarkt“ haben auch 2050 noch konventionelle Heizsysteme den größten Anteil an der Wärmeversorgung.

Bild: HeizungsJournal-Verlags GmbH
Bild: HeizungsJournal-Verlags GmbH

Die Heizungsindustrie bleibt in Deutschland eine Branche mit enormem Potential: Aktuell sind im Bundesgebiet rund 20,2 Mio. Heizkessel installiert. Der Großteil davon ist technisch veraltet. Laut der Statistik des Schornsteinfegerhandwerks sind 20 Prozent der Ölheizungen älter als 20 Jahre, weitere acht Prozent sogar älter als 29 Jahre. Bei den Gasheizungen haben 14 Prozent die Marke des 20-jährigen, weitere fünf Prozent die des 29-jährigen Alters bereits überschritten. In absoluten Zahlen summieren sich diese Heizkessel, die unbedingt ausgetauscht werden sollten, auf etwa 3,4 Mio. Trotzdem stagniert die Austauschquote in den vergangenen Jahren bei drei Prozent. Daraus ergibt sich ein Austauschturnus von rund 30 Jahren, sodass der Heizungsbestand weiter veraltet. Der Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) schätzt ein, dass 75 Prozent der Heizungsanlagen nicht dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Diese Situation macht eines deutlich: In den kommenden Jahren wird es zu stärkeren Modernisierungsaktivitäten im Heizungsmarkt kommen müssen. Wenn die installierten Anlagen das reale Ende ihrer Lebensdauer erreichen und technisch ausfallen, müssen Hauseigentümer tätig werden. Die Frage ist dann, welche neuen Heizsysteme sie für diesen Austausch bevorzugen. Für Heizungshersteller und das installierende Fachhandwerk ist das Wissen darum eine wichtige Basis, um heute die richtigen Entscheidungen für die weitere unternehmerische Aufstellung zu treffen.

Konventionelle Heizsysteme werden auf lange Sicht eine hohe Bedeutung haben
Im Heizungsbestand haben heute konventionelle Heizsysteme den deutlich größten Anteil: 18,9 Mio. der zentralen Wärmeerzeuger werden mit Öl oder Gas betrieben. Die Brennwerttechnik hat sich dabei immer noch nicht durchgesetzt, nur etwa jeder fünfte fossil befeuerte Heizkessel ist ein Brennwertgerät. Damit ist als ein Trend in der Entwicklung des Wärmemarktes davon auszugehen, dass alte Heizkessel wie Niedertemperaturanlagen gegen Brennwertkessel getauscht werden. 2012 waren bereits annähernd 60 Prozent aller neu installierten Anlagen Gas- Brennwertkessel.


Den gesamten Beitrag lesen Sie im neuen HeizungsJournal (Heft 3, März 2014).

Weitere Beiträge im neuen Heft:

  • Dr. Timm Kehler: „Wirtschaftlichkeit gestaltet den Heizungsmarkt“
  • Gisbert Felger: „Von Kunden lernen – Produktentwicklung und -optimierung durch Wissen aus dem Fachhandwerk“
  • Frank Schellhöh: „Augen auf beim Brennwert-Kauf!“
  • Kai-Uwe Grütter: „Wirtschaftliche Versorgungssicherheit – Emissionsarme Industriebrenner modernisieren Heizkraftwerk“
  • Joachim Schrader: „Wohngesunde Innenräume dürfen kein Luxus sein! Zentrale und dezentrale Lüftungssysteme sorgen für kontinuierlichen Luftwechsel“
  • Präsentations- und Verkaufsräume mit Flächentemperierung ausgestattet
  • Fußbodenheizung ersetzt Luftheizung im Planetarium
  • Industrieflächenheizung gewährleistet Heizeffizienz und Gestaltungsfreiheit
  • Flächenheizung und -kühlung im Neubau-Energiesparhaus
  • Dünnschichtige Fußbodenheizung für das Niedrigenergie-Fertighaus

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