Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.
Unsere News können Sie auch bequem als Newsletter erhalten!

News vom 12.05.2014

Pilotprojekt - Mieterstrom
Quartier im Falkenhagener Feld wird mit vor Ort erzeugtem Strom versorgt

Zum 1. Mai geht es los: Im Falkenhagener Feld in Berlin-Spandau setzt die GEWOBAG mit dem Hamburger Energiedienstleister Urbana ein Pilotprojekt um, das in seiner Größenordnung deutschlandweit innovativ ist: Bei 1.423 Wohneinheiten können die Mieter ab April 2014 neben Wärme zusätzlich Mieterstrom direkt aus dem Quartier beziehen. Mieterinnen und Mietern, in deren Wohnumfeld sich ein Blockheizkraftwerk (BHKW) befindet, bietet die GEWOBAG über den Energiedienstleister Urbana den dort erzeugten Strom an. Blockheizkraftwerke produzieren neben der Wärme auch Strom. Dieser Strom wird nun den Mietern angeboten. Er ist günstig und wird umweltfreundlich produziert.

GEWOBAG-Vorstand Markus Terboven freut sich über das innovative Angebot: "Die Nebenkosten zu senken ist selbstverständlich ein wichtiges Anliegen für uns. Eine zentrale Rolle wird hierbei der Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung über ein neu installiertes BHKW spielen. Wir bringen damit nicht nur Wärme, sondern auch Strom unmittelbar in unser Quartier. Wir machen daraus ein zusätzliches Mieterstrom-Angebot für unsere GEWOBAG-Kunden. Diese neue Energiestrategie der GEWOBAG ist unsere Antwort auf das politische Leitbild in Zeiten der vielzitierten Energiewende: Weg von den großen Zentralen und hin zu kleinen dezentralen Einheiten der Energie- und Stromversorgung." URBANA-Vorstand Christoph Maiwaldt freut sich über das gemeinsame Pilotprojekt mit dem Berliner Wohnungsunternehmen: "Mit der dezentralen Energieversorgung realisieren wir schon lange große Effizienzsprünge in der Wärmeversorgung von Quartieren. In Kürze wird nun auch in der ausgewählten Spandauer Siedlung der Strom direkt dort verbraucht, wo er auch produziert wird. Das ist eine gute Nachricht für die Mieterinnen und Mieter."

Unabhängigkeit von großen Stromversorgern bringt finanzielle Vorteile für die Mieter

Durch dezentrale Lösungen der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) werden Wärme und Strom hocheffizient direkt im Wohngebäude produziert. Ziel ist es, diesen Strom preiswerter anzubieten als der örtliche Grundversorger mit dessen niedrigstem Tarif. Dabei steht den Mietern völlig frei, ob sie den günstigen Strom beziehen möchten. Es besteht keinerlei Verpflichtung, aber eben eine Chance. Die Vor-Ort-Vermarktung von Strom kann als ein Baustein betrachtet werden, um die Energiewende bezahlbar zu machen: Für den Mieter sind - abhängig von Haushaltsgröße und Tarif - Einsparungen von bis zu ca. 100 Euro pro Jahr möglich.

Ökonomische und ökologische Aufwertung der Wohnanlagen

Langfristiges Ziel der GEWOBAG ist die systematische Verbesserung der Energieversorgung ihrer Mietobjekte. Beim Wohnen wird die meiste Energie bei der Wärme- und Warmwasserversorgung verbraucht. Hier liegen die größten Einsparpotenziale, weil moderne Heizungsanlagen deutlich energieeffizienter arbeiten. Markus Terboven: "Klimaschutz und wirtschaftliche Effizienz stehen im Mittelpunkt unseres Handelns. Wir steigern durch spezifische Maßnahmen die Energieeffizienz und modernisieren nach und nach unsere Heizungsanlagen. Das nützt nicht nur dem Klima, sondern hilft auch die Klimaschutzziele des Berliner Senats zu erreichen, und trägt auch dazu bei, die 'warmen Betriebskosten' für unsere Mieterinnen und Mieter trotz steigender Energiepreise möglichst stabil zu halten."

Gebündelte Kompetenz unter dem neuem Dach GEWOBAG ED Energie- und Dienstleistungsgesellschaft mbH

Die dezentrale Erzeugung von Wärme und Strom und die Vermarktung des Stroms direkt an die Mieter gehört zu den zentralen Zukunftsaufgaben der GEWOBAG. Um das neue Energiemanagement auch organisatorisch auf solide Füße zu stellen, hat das städtische Unternehmen die GEWOBAG ED Energie- und Dienstleistungsgesellschaft mbH gegründet. Dort engagieren sich zukünftig alle im Unternehmen vorhandenen Experten zum Thema Energie. Die neue Tochtergesellschaft ist zukünftig Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Energieversorgung und ist zugleich Schnittstelle für alle Dienstleister, mit denen sie im Bereich Energieversorgung kooperiert.

Aktuelle Forenbeiträge
Buddy5 schrieb: Euer Problem ist alt bekannt, kein einziger Techniker hat euch beschrieben wie es funktioniert. Das Stichwort "Betriebsbedingungen"...
feanorx schrieb: zu1. 17mm Querschnitt ist ok sofern die FBH Kreisanzahl passt zu2. Das sollte eigentlich so üblich sein aber es gibt auch...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Die ganze Heizung aus einer Hand
Pumpen, Motoren und Elektronik für
Steuerung und Regelungen
Wasserbehandlung mit Zukunft
Website-Statistik