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News vom 06.06.2014

Mit BRÖTJE auf die Zukunft gesetzt
Sonne und Sole in der Energiespar-Siedlung

Kein Heizöl, kein Erdgas – in der Gemeinde Kirchweyhe bei Bremen wird derzeit ein besonders energiesparendes und umweltfreundliches Projekt umgesetzt: Insgesamt 12 Ein- und Mehrfamilienhäuser mit modernster Haus- und Heizungstechnik, die auf fossile Brennstoffe komplett verzichten, entstehen dort. In einem der ersten Einfamilienhäuser trug BRÖTJE durch den Einsatz von Wärmepumpe und Pufferspeicher zum Gelingen des ehrgeizigen Projekts bei.

Familie Bagge aus Kirchweyhe bei Bremen ist glücklich mit ihrem Einfamilienhaus in der Sonnensiedlung.
Familie Bagge aus Kirchweyhe bei Bremen ist glücklich mit ihrem Einfamilienhaus in der Sonnensiedlung.
Heiko Gilster, Produktmanager bei BRÖTJE (links) und Frank Arlt (rechts) von der G.U.T.-Gruppe erläutern Bauunternehmer Georg Kleinert (Mitte) die Funktionen der Wärmepumpe.
Heiko Gilster, Produktmanager bei BRÖTJE (links) und Frank Arlt (rechts) von der G.U.T.-Gruppe erläutern Bauunternehmer Georg Kleinert (Mitte) die Funktionen der Wärmepumpe.
50 Vakuumröhrenkollektoren der Serie SolarPlus von BRÖTJE wurden auf dem Dach des Einfamilienhauses von Familie Bagge installiert.
50 Vakuumröhrenkollektoren der Serie SolarPlus von BRÖTJE wurden auf dem Dach des Einfamilienhauses von Familie Bagge installiert.
Herzstück der Heizungsanlage ist der Pufferspeicher HydroComfort SPZ, der die gesamte Heizenergie intelligent verteilt. Bilder: G.U.T.-Gruppe, Stuhr
Herzstück der Heizungsanlage ist der Pufferspeicher HydroComfort SPZ, der die gesamte Heizenergie intelligent verteilt. Bilder: G.U.T.-Gruppe, Stuhr
Konzept Sonnensiedlung
Bauunternehmer Georg Kleinert lag bei den neu errichteten Gebäuden in der Sonnensiedlung Kirchweyhe neben der eigentlichen Wärmegewinnung besonders die effiziente Wärmespeicherung und -nutzung am Herzen. Deshalb setzte er konsequent auf den Einsatz von Fußbodenheizungen und Anlagen zur kontrollierten Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung. Diese minimieren die Wärmeverluste der ohnehin dichten Gebäude – erbaut nach den Standards des KfW-Effizienzhauses 55 – nochmals. Der Primärenergiebedarf liegt so bei ≤ 40 kWh/(m²·a).

Zur Beheizung und Trinkwassererwärmung wurde auf die Kraft der Sonne und die Wärme aus der Erde zurückgegriffen: durch eine Kombination aus Solarthermie-Kollektoren und einer Sole/Wasser-Wärmepumpe. In diesem Zusammenhang kam in den Gebäuden zusätzlich ein spezieller Pufferspeicher zum Einsatz, der die gewonnene Wärme speichert und bedarfsgerecht wieder verteilt. Zur Stromerzeugung hat Kleinert optional auch die Installation einer Photovoltaikanlage vorgesehen.

Daheim im Energiespar-Haus

Seit zwei Jahren schon lebt Familie Bagge bereits in ihrem eigenen Sonnenhaus. Es gehörte zu den ersten, die in der Siedlung fertiggestellt wurden. Für wohlige Wärme sorgt hier eine thermische Solaranlage zur Heizungsunterstützung und Trinkwassererwärmung. Dafür wurden 50 Vakuumröhrenkollektoren der Bauart SolarPlus von BRÖTJE auf dem Hausdach montiert.

Um aber auch an sonnenarmen Tagen eine ausreichende Wärmeversorgung sicherzustellen, wurde zusätzlich eine Sole/Wasser-Wärmepumpe des Typs SensoTherm BSW 8 D mit einer Heizleistung von 7,5 kW in das Gebäudekonzept eingebunden. Hierfür wurden im Garten 125 m lange Erdsonden verlegt, die das Gerät mit Wärme aus dem Erdreich versorgen. So kann Familie Bagge gleich in zweifacher Weise von der Energie aus der Umwelt profitieren. Ein weiterer Clou dabei: Den Strom, den die Wärmepumpe zum Betrieb benötigt, beziehen die Eigenheimbesitzer vorwiegend zum günstigen Nachtstromtarif.

Damit die regenerativ erzeugte Wärme aus Sonne und Erde auch bedarfsgerecht eingesetzt werden kann, wird sie im 1.000 l fassenden Solar-Pufferspeicher HydroComfort SPZ zwischengespeichert. Er bildet das Herzstück der gesamten Heizungsanlage, da von hier aus die Heizenergie intelligent verteilt wird. Ganz nach individuellem Bedarf wird auch warmes Trinkwasser zur Verfügung gestellt: Dies funktioniert über ein externes Plattenwärmetauschermodul, das Trinkwasser nach dem Durchlauferhitzerprinzip erwärmt. Das ist nicht nur extrem sparsam, sondern obendrein auch besonders hygienisch.

Für Familie Bagge, die bereits seit zwei Jahren von dieser Kombination zur Wärme- und Trinkwasserversorgung profitiert, waren die Entscheidung für ein Energiespar-Haus und der bewusste Verzicht auf den Einsatz von fossilen Energien genau das Richtige. Sie sind überzeugt von ihrem umweltfreundlichen Sonnenhaus sowie der effizienten Anlagentechnik – und die Mehrinvestition in die moderne Technologie, so schätzen sie selbst, wird sich nach zehn Jahren amortisieren. Damit haben sie nicht nur die Umwelt ein Stück weit entlastet, sondern auch in die Zukunft investiert.
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Buddy5 schrieb: Euer Problem ist alt bekannt, kein einziger Techniker hat euch beschrieben wie es funktioniert. Das Stichwort "Betriebsbedingungen"...
feanorx schrieb: zu1. 17mm Querschnitt ist ok sofern die FBH Kreisanzahl passt zu2. Das sollte eigentlich so üblich sein aber es gibt auch...
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