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News vom 05.08.2014

Herford: Eisspeicher zur Versorgungssicherheit

Den Neu- und den Altbau eines Kunststoffbetriebs in Herford versorgt seit Anfang dieses Jahres einer der größten Eisspeicher in Ostwestfalen indirekt mit Wärme. Indirekt soll sagen, natürlich ist für die Wärme nicht das Wasser zuständig, sondern im geringen Maße die umgebende Geothermie und zu 85 Prozent die Sonne. Die belädt über 35 Luftgroßabsorber auf dem Flachdach des Neubaus entweder die zwei 350-Kubikmeter-Speicher unter der Halle oder aber die vier Wärmepumpen (Typ Waterkotte DS) saugen die notwendige Heizenergie direkt aus den Kollektoren.

Insgesamt vier DS-Wärmepumpen von Waterkotte mit total 210 kW Heizleistung beliefern den Alt- und den Neubau. Bild: Waterkotte<br /><br />
Insgesamt vier DS-Wärmepumpen von Waterkotte mit total 210 kW Heizleistung beliefern den Alt- und den Neubau. Bild: Waterkotte

Früher wurde der Altbau mit Öl beheizt. Die Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen schlossen den Wechsel von fossilen auf erneuerbare Energien ein. Da es für ein größeres Wärmepumpen-Sondenfeld an Außenfläche fehlte, stimmte der Firmenchef der ESC GmbH & Co. KG, Herford, einer Eisspeicher-Lösung zu – mit den Behältern unter dem Neubau. Quasi auf dem Deckel der Großzisternen werden zukünftig Kunststoffblas- und -formmaschinen Leichtbauteile für alle möglichen Anwendungen bis hin zu Automobil- und Yachtbau produzieren.

„Ach, wissen Sie, die Entscheidung hat mir die weltpolitische Situation leicht gemacht. Sie sehen doch, wie ein energiereiches Land, aktuell Russland, Druck auf einen Abnehmer wie die Ukraine dadurch ausüben kann und ausübt, indem es droht, den Öl- oder Gashahn zuzudrehen, wenn er sich nicht gefügig zeigt. Dadurch drängte sich automatisch der Wunsch oder sogar die Pflicht nach Unabhängigkeit auf. Mit dem Eisspeicher, den Wärmepumpen und den Solar-Luftabsorbern schaffen wir es zwar immer noch nicht ganz, autark zu sein, aber das Risiko relativiert sich auf ein erträgliches Maß“, sagt Fritz Streuber, Geschäftsführer und Bauherr.

www.3d-core.com

www.waterkotte.de

www.metternich-haustechnik.de

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winni 2 schrieb: Hi, das klappt ohne wenn und aber mit einer modulierenden Wärmepumpe, wenn der Graben 300 Meter lang wird. Die Graben-Leistung wäre bei 1,5 Meter Tiefe schon in "trockenem Sand" ca. 7400 Watt und...
JoergW schrieb: Moin, ich traue mich das garnicht zu schreiben.... Urinal durch den Siphon mit einer Spirale reinigen? Evtl. bin ich zu jung und kenne nur Urinale mit dahinter leigenden Kunsstoffschnecken. Diese...
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