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News vom 30.07.2014

Energetische Sanierung: Energieberater werden nur selten in Anspruch genommen

Eine aktuelle Untersuchung des Bonner Markt- und Meinungsforschers EuPD Research befragt 1.000 Hausbesitzer zur tatsächlichen Inanspruchnahme von Energieberatern in Deutschland. Dabei deckt die Studie Widersprüche auf, denn viele Hausbesitzer räumen der Beratung durch unabhängige Experten eine hohe Bedeutung ein, zögern aber bei der Beauftragung.

Energieberatung - Viele Hausbesitzer räumen der Beratung durch unabhängige Experten eine hohe Bedeutung ein, zögern aber bei der Beauftragung.
Energieberatung - Viele Hausbesitzer räumen der Beratung durch unabhängige Experten eine hohe Bedeutung ein, zögern aber bei der Beauftragung.
Die jährlich erscheinende Studie „Energieeffizienz in der Gebäudetechnik: Wärmetechnik, Kaufprozess, Beratung und energetische Sanierung“ analysiert die wichtigsten Themen rund um die Wärmetechnik, die energetische Sanierung und die Energieberatung. Die 1.000 befragten Hausbesitzer wurden dabei auch nach der eigenen Inanspruchnahme von Dienstleistern zur Energieberatung befragt.

Einhellig geben sowohl Sanierer, Planer und Nicht-Planer an, dass neben dem Installateur und dem Handwerk, vor allem die Freien Energieberater eine Schlüsselrolle spielen. „Diese Berater sind die den Studienergebnissen zufolge die zweitwichtigste Informationsquelle für Hauseigentümer. Erstaunlich ist aber, dass der Großteil der Befragten keine Notwendigkeit für eine Energieberatung in den eigenen vier Wänden sieht. Die Hausbesitzer sind anscheinend nur selten bereit, Geld für eine Beratung auszugeben“, so Dr. Thomas Olbrecht, Leiter der Marktforschung bei EuPD Research. 

Die Untersuchungsergebnisse zeigen darüber hinaus, dass einerseits die Kosten und andererseits die – nach Meinung der Befragten – aufwendige Beratersuche als Kritikpunkte angeführt werden. Darüber hinaus artikulieren viele Befragte auch Zweifel an der Eignung der Berater, was die Inanspruchnahme zusätzlich hemmt. „Das steht teilweise im Widerspruch zu den am Markt befindlichen Angeboten“, meint Marktforschungsleiter Dr. Thomas Olbrecht. Einheitliche Qualifizierungs- und Zertifizierungsstandards für die Berater könnten hier Abhilfe schaffen.

Insgesamt trägt die Studie dazu bei, ein umfassendes Verständnis für die zentralen Aspekte des Themas Energieeffizienz in Privathaushalten zu entwickeln. Die gesamten Ergebnisse der Befragung sind als Berichtsband „Energieeffizienz in der Gebäudetechnik: Wärmetechnik, Kaufprozess, Beratung und energetische Sanierung“ bei EuPD Research zu beziehen.
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Martin24 schrieb: Ja schon aber das kann man per Wasserschlagdämpfer mindern oder beseitigen. Wir hatten das auch, dass wenn die Badewannenarmatur im Erdgeschoss schnell geschlossen wurde, die Leitungen im Obergeschoss...
crink schrieb: Hi, draußen ist es normalerweise teurer/aufwändiger. Und im Wasserschutzgebiet kann die komplett verbindungslose Verlegung außerhalb des Hauses eine Auflage zum Gewässerschutz sein, in dem Fall können...
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