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News vom 03.09.2014

Heizungswasserqualität gemäß VDI-Richtlinie 2035 - Handwerksbetriebe in der Pflicht

Moderne Brennwertkessel, hochleistungsfähige Wärmetauscher und eine effiziente Regelung – in der Heizungstechnik wurden in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte erzielt, mit denen sich der Energieverbrauch in Gebäuden deutlich reduzieren lässt. Dabei geht fast unter, dass der fehlerfreie und langfristig zuverlässige Betrieb einer Anlage entscheidend von der Qualität des Heizungswassers abhängt. Entspricht es nicht den Vorgaben der VDI-Richtlinie 2035, drohen Schäden durch Kalk und Korrosion.

 Die Vollmeier GmbH im schwäbischen Bibertal ist seit 35 Jahren im Geschäft und zertifizierter „Meister der Elemente“-Fachbetrieb. Bei der Heizungswasserbehandlung setzen die Monteure auf die Lösungen von perma-trade Wassertechnik. Bild: perma-trade
Die Vollmeier GmbH im schwäbischen Bibertal ist seit 35 Jahren im Geschäft und zertifizierter „Meister der Elemente“-Fachbetrieb. Bei der Heizungswasserbehandlung setzen die Monteure auf die Lösungen von perma-trade Wassertechnik. Bild: perma-trade

Nicht alle Fachbetriebe sind sich dieser Problematik bewusst – und begeben sich in Haftungsfragen damit aufs Glatteis. Denn für die ordnungsgemäße Befüllung der Heizungsanlage ist letztendlich der Handwerker verantwortlich.

Für die Vollmeier GmbH, einem Fachbetrieb im schwäbischen Bibertal mit 35 Jahren SHK-Erfahrung, stellt die Heizungswasserbehandlung einen essenziellen Bestandteil bei der Anlageninstallation und -wartung dar. „Zum einen sind wir durch die VDI-Richtlinie 2035 rechtlich dazu verpflichtet, Heizungswasser in der vorgeschriebenen Qualität in das System zu füllen“, erklärt Geschäftsführer Erwin Peschel. „Zum anderen leisten wir durch die Erfüllung dieser Vorschrift einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Anlage.“

Die VDI-Richtlinie 2035 legt verbindlich die zulässigen Grenzwerte für Wasserhärte und pH-Wert fest. Die Wasserhärte ist gleichbedeutend mit der Konzentration der im Wasser gelösten Magnesium- und Kalzium-Ionen. Aus diesen Härtebildnern entsteht beim Erhitzen Kalk, der die Wärmeübertragung erheblich beeinträchtigt. Der pH-Wert wiederum hat Auswirkungen auf unerwünschte Korrosionsreaktionen. Ist er zu niedrig oder zu hoch, wirkt sich das negativ auf die Lebensdauer der im Heizkreislauf verwendeten metallischen Bauteile aus. Herkömmliches Trinkwasser liegt in der Regel unterhalb des für Heizungsanlagen optimalen pH-Werts von 8,2 bis 10 bzw. 8,2 bis 8,5 bei Aluminiumlegierungen und ist deshalb oftmals als Füllwasser ungeeignet.

Entspricht das Füllwasser in einer Anlage nicht der vorgeschriebenen Qualität und kommt es zu Schäden an den Installationen, haftet nicht der Gerätehersteller, sondern letztendlich der Fachbetrieb, der die Befüllung vorgenommen hat. Denn in den Gewährleistungsbedingungen der Produkte ist die Wasserqualität gemäß VDI-Richtlinie 2035 vorgeschrieben. Und teilweise gehen die Forderungen der Hersteller für einzelne Anlagenkomponenten sogar über die Anforderungen der VDI-Richtlinie hinaus. „Rostet beispielsweise eine Kesselkomponente durch und eine Wasseranalyse des Herstellers weist pH-Werte außerhalb des zulässigen Rahmens nach, muss der Handwerksbetrieb für die Kosten aufkommen“, führt Erwin Peschel aus. Die regelmäßige Überprüfung der Wasserqualität erfolgt im Rahmen der jährlichen Wartung.

Als zertifizierter „Meister der Elemente“-Fachbetrieb legt die Vollmeier GmbH besonderen Wert darauf, die Vorgaben der VDI-Richtlinie exakt zu erfüllen. Bei der praktischen Umsetzung vertrauen die Monteure deshalb auf die Lösungen der Leonberger Spezialisten von perma-trade Wassertechnik. „Mit den Produkten von perma-trade im Trinkwasserbereich und den damit verbundenen Serviceleitstungen haben wir über einen langen Zeitraum sehr gute Erfahrungen gesammelt, weshalb wir uns auch bei der Heizungswasserbehandlung für unseren langjährigen Partner entschieden“, berichtet Erwin Peschel.

Perma-trade hat mit seinen Permasoft-Entmineralisierungseinheiten eine Lösung entwickelt, die in lediglich einem Arbeitsschritt die beiden Anforderungen der VDI-Richtlinie 2035 vollständig erfüllt und für einen umfassenden Schutz sorgt. Im Inneren der Einheiten befindet sich eine spezielle Mischung aus Ionenaustauscherharzen, die sowohl Härtebildner wie Kalzium und Magnesium, als auch korrosive Salze wie Chlorid- und Sulfat-Ionen aus dem Wasser entfernt. Gleichzeitig werden das Füllwasser alkalisiert und der pH-Wert stabilisiert. In Verbindung mit dem intelligenten Befüllautomaten Permamat müssen die Fachhandwerker der Vollmeier GmbH die Entmineralisierungseinheit lediglich entsprechend DIN EN1717 an Heizkessel und Trinkwasserleitung anschließen – den Rest erledigt Permasoft von ganz allein. Durch den Einbau einer Heizungsbefüllstation PT-AB 20 werden bei jedem Nachfüllvorgang die Vorgaben der DIN EN 1717 erfüllt und dauerhaft eine Heizungswasserqualität entsprechend der VDI-Richtlinie 2035 sichergestellt. Der eingebaute Druckminderer hält den eingestellten Systemdruck konstant. Bei abfallendem Druck wird mit entmineralisiertem Wasser nachgefüllt.

„Die Heizungswasserbehandlung mit Permasoft und die Befüllung mit dem Permamat und PT-AB 20 machen sich für uns in der Praxis aufgrund der sehr einfachen Handhabung mehr als bezahlt“, fasst Erwin Peschel zusammen. „Darüber hinaus profitieren wir vom zuverlässigen Service bei perma-trade, der nicht nur eine kompetente Beratung umfasst, sondern auch die Abholung der verbrauchten Permasoft-Einheiten.“ Ebenfalls als nützlich habe sich das Info-Blatt zur Heizungswasserbehandlung erwiesen, das speziell als Argumentationshilfe zur Notwendigkeit dieser Maßnahme gegenüber Endkunden entwickelt wurde. Darin werden unter anderem leicht verständlich die Sicherheitsaspekte erklärt, die mit der Qualität des Füllwassers zusammenhängen.

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Mala1986 schrieb: Hej Gunar, danke für deine Antwort! Du machst mir Mut das DOM bald wieder auftaucht! Ich habe echt keine Ahnung was Sache ist und was der Techniker da bei mir jetzt umgestellt hat, aber sicher ist...
Sockenralf schrieb: Hallo, das passiert, weil die Therme gar nicht weiß, wie warm es in den Räumen wirklich ist, sie DENKT sich das nur Hast du dich schonmal mit deiner Anlage und deiner Regelung beschäftigt Wie...
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