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News vom 10.11.2014

Heizungswasseraufbereitung ohne Betriebsunterbrechung

Heizungsanlagen werden immer kleiner und leistungsfähiger. Doch mit der hochspezialisierten Technik geht auch eine höhere Empfindlichkeit einher. Diese resultiert aus höheren Heizflächenbelastungen und der Verwendung sensibler Werkstoffe wie Aluminium-Legierungen. Ein Punkt, der nicht nur Eigentümer trifft, sondern auch das Fachhandwerk, das die Geräte einbaut und wartet. So macht die steigende Komplexität der Anlagen eine immer umfangreichere Pflege notwendig. Neue Ansätze bei der Füllwasseraufbereitung helfen jedoch, den Aufwand so gering wie möglich zu halten.

Der neue permaLine PT-IL 20 zeichnet sich durch seine kompakte Bauweise und einfache Handhabung aus. Bild: perma-trade
Der neue permaLine PT-IL 20 zeichnet sich durch seine kompakte Bauweise und einfache Handhabung aus. Bild: perma-trade
Gerade bei großen Installationen im Gebäudebestand ist die Einhaltung der VDI-Richtlinie 2035 nicht einfach. Hier wären das Ablassen des Heizungswassers und eine Neubefüllung oftmals mit erheblichem Aufwand und Kosten verbunden. Eine innovative Lösung für die Aufbereitung im laufenden Betrieb zeigt das Unternehmen perma-trade Wassertechnik. Das kompakte Inline-Entsalzungssystem PT-IL 20 ist sowohl für den mobilen wie auch den teilstationären Einsatz geeignet. Ohne Betriebsunterbrechung kann das Heizungsfüllwasser so aufbereitet werden, dass es der Richtlinie entspricht.

PT-IL 20 wird temporär über einen Bypass vom Rücklauf her kommend in den Heizkreislauf eingebunden. Zunächst fließt das Wasser durch einen feinporigen Tiefenfilter, der Trübstoffe und Magnetit effizient entfernt. Danach sorgt eine angeschlossene Mischbettpatrone für die Entmineralisierung. Dabei werden nicht nur Magnesium und Calcium entfernt, sondern auch korrosive Salze wie Chlorid und Sulfat und eventuell vorhandene Korrosionsinhibitoren. Im Gegensatz zur Enthärtung, bei der die Härtebildner nur durch Natrium ersetzt werden, hat das Wasser hier nach der Behandlung eine stark reduzierte elektrische Leitfähigkeit. Dadurch beugt PT-IL 20 gleichzeitig der Gefahr einer Verkalkung der Wärmetauscher sowie Korrosion vor.

Der permaLine-Systemwasseraufbereiter verfügt über eine automatische Steuerung. Handwerker müssen daher nicht den gesamten Prozess beaufsichtigen. Die Bedienung ist einfach und sicher. Das integrierte Magnetventil schließt automatisch, sobald die Patronenkapazität oder die eingegebene Zielleitfähigkeit erreicht wurde. Zudem verfügt permaLine über eine integrierte Pumpe, die den erforderlichen Volumenstrom durch die permasoft Entmineralisierungseinheit stetig aufrecht erhält.

Muss der pH-Wert nach Erreichen der Zielleitfähigkeit angehoben werden, tauscht der Handwerker die Mischbettpatrone einfach durch eine pH-Stabilisierungseinheit aus. So kann der Wert passend zu den verwendeten Werkstoffen der Anlage eingestellt werden. Anschließend ist das Heizungswasser ohne eine Betriebsunterbrechung so aufbereitet, dass eine langfristige Systemsicherheit gewahrt bleibt und die Bestimmungen der VDI-Richtlinie 2035 eingehalten werden.

PermaLine ist nicht nur für die Behandlung von Heizungsanlagen im Bestand geeignet. Auch bei neuen Anlagen, die nach erfolgreicher Druckprüfung nicht entleert, sondern während des Betriebs aufbereitet werden, kann es zum Einsatz kommen.
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derjoerg schrieb: Ich danke allen für die vielen Antworten, wesentlich in meinem Fall scheint zu sein, dass ich aus dem System Eigentumsflasche in das System Tauschflasche wechseln will, dabei noch das Medium wechseln will...
Hanna1995 schrieb: Hallo zusammen, vielen Dank für eure tolle Hilfe bisher! Vier Fragen hätte ich dazu: - Bei unserer Rigole handelt es sich um eine "Rohrrigole mit Kiesschüttung". Darf ich diese wirklich über dem Graben...
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