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News vom 21.10.2014

Fensterkauf im Internet – worauf muss ich achten?

Wer sich zutraut, die Fenster für einen Neubau oder eine Altbausanierung selbst zu kaufen, vielleicht sogar selbst einzubauen, dem bietet das Internet viele Möglichkeiten. Hier werden einige Themen angesprochen, die beim Fensterkauf im World Wide Web beachtet werden sollten.

Bild: fotolia.com
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Passen muss das Fenster!

Damit beim Einbau nichts klemmt, ist das Aufmaß für ein Fenster zunächst das Wichtigste. Das ist einfach, wenn man einen Neubau errichtet und dafür einen Plan vom Architekten hat. Der gibt im Plan für jedes Fenster das lichte Maß an, das der Fensterbauer braucht, um die Fenster zu produzieren. Außerdem sollte man sich vorher entscheiden ob Kunststofffenster, Holzfenster oder Alufenster eingebaut werden sollen.

Etwas schwieriger wird es im Altbau. Sind die alten Fenster bereits ausgebaut, so ist das Messen auch im Altbau nicht besonders schwierig. Im Prinzip braucht man nichts als die senkrecht und die waagerecht gemessene Größe des Fensterausschnitts. Aber Achtung! Immer an mehreren Stellen und vor allem außen und innen messen, denn im Altbau kann man da je nach Messstelle leicht ein oder mehr Zentimeter Unterschied haben. Das Fenster muss aber an der engsten stelle in den Fensterausschnitt passen. Diesen nachträglich zu vergrößern, weil das Fenster nicht dazwischen passt, ist nicht ganz einfach. Schwieriger ist es, die Maße festzustellen, wenn man die alten Fenster erst kurz vor Einbau der neuen entfernen möchte. Sofern sich Blenden über den Fensterstöcken befinden, müssen diese entfernt werden, um wirklich bis zur Laibung messen zu können.

Von den gemessenen Werten werden dann noch 20 Millimeter abgezogen, damit das Fenster auch eingebaut werden kann. Falls an der Fensterunterkante eine Fensterbrettleiste benötigt wird, so ist beim Hersteller zu klären, wie hoch diese beim gewählten Profil ausfällt. Wird die Leiste mitbestellt, so zieht der Hersteller ihre Höhe vom angegebenen Wert für die Höhe des Fensters ab. Auch bei Aufsatzrollladenkästen, die oben ans Fenster montiert mitgeliefert werden, ist zu klären, wie der jeweilige Hersteller hier vorgeht. In jedem Fall muss der Aufsatzrollladenkasten beim Aufmaß berücksichtigt werden.

Fenstertyp und Zubehör wählen

Wenn das richtige Aufmaß ermittelt ist, muss noch festgelegt werden, wie das Fenster eingeteilt sein soll und in welche Richtung es zu öffnen sein soll. Wird ein ein-, zwei- oder mehrflügeliges Fenster benötigt, ein Ober- oder Unterlicht? Welche Teile sollen geöffnet oder gekippt werden können? Soll die Verglasung mit zwei oder drei Scheiben ausgeführt werden? Welche Beschläge, welche Griffe, welche Einbruchssicherheitsvorrichtungen sollen verbaut werden. Von der Verglasung, den dort verbauten Abstandshaltern und den gewählten Rahmenprofilen hängt ab, welchen U-Wert ein Fenster erreicht, das heißt wie gut das Fenster dämmt. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Dämmleistung des Fensters. Werden Fenster mit Sprossen bestellt, so ist zu beachten, dass die Maße der Sprossen von der Fensteraußenkante bis Mitte Sprosse angegeben werden müssen.

Ganz grundsätzlich ist zu klären, in welchem Material die Fenster ausgeführt sein sollen. Kunststoff und Holz bieten sehr gute Dämmeigenschaften, wobei Kunststoff den Vorteil hat, dass auf lange Sicht keine Malerarbeiten anfallen. Dies ist auch der Vorteil des sehr robusten Materials Aluminium, das allerdings etwas schlechtere Dämmeigenschaften als Holz oder Kunststoff aufweist.

Der Bestellvorgang im Internet

Hat man sich für Kunststofffenster oder Holzfenster entschieden und sind alle diese Fragen für sich geklärt, so können die Daten in einem Bestellformular oder in einen Fensterkonfigurator (siehe z.B. hier auf fensterhandel.de) des Fensterherstellers eingegeben werden. Bevor man die Bestellung abgibt, bekommt der Kunde noch einmal eine Zusammenstellung des bestellten Fensters mit allen Komponenten samt Preis. Werden mehrere gleichartige Fenster benötigt, so kann hier auch noch die Anzahl der Fenster geändert werden.

Geht man als Kunde beim Bestellen von Fenstern im Internet sorgfältig vor, so kann man eigentlich nichts verkehrt machen, viel Geld sparen und durch Energie und CO2-Einsparung auch etwas Positives für die Umwelt tun.

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