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News vom 07.11.2014

Kesseltausch senkt Energiekosten im Wohnhaus um 25 bis 30 %

Gas-Brennwert-Kaskade von BRÖTJE passt sich schwankendem Wärmebedarf an. Der Sanierungsstau in deutschen Heizungskellern ist nach wie vor noch nicht aufgelöst. Dabei bringt der Austausch von Altanlagen durch die Energieersparnis mit den neuen Geräten bares Geld. Auf modernste Brennwerttechnik setzen jetzt auch die Eigentümer eines großen Wohnhauses in Achern/Baden-Württemberg. Mit der BRÖTJE Gasbrennwert-Kaskade SGB 300 E lässt sich die Heizleistung optimal an den Wärmebedarf anpassen.

Das Objekt in Achern stammt aus dem Jahr 1974. Genauso alt war auch der Heizungskessel, der inzwischen absolut nicht mehr dem Stand der Technik entsprach.
Das Objekt in Achern stammt aus dem Jahr 1974. Genauso alt war auch der Heizungskessel, der inzwischen absolut nicht mehr dem Stand der Technik entsprach.
Die neue Kaskadenlösung vom Typ BRÖTJE EuroCondens SGB 300 E fand im Heizungsraum Platz. Aufgrund der kompakten Abmessungen passten die Kessel problemlos durch die Normtür.
Die neue Kaskadenlösung vom Typ BRÖTJE EuroCondens SGB 300 E fand im Heizungsraum Platz. Aufgrund der kompakten Abmessungen passten die Kessel problemlos durch die Normtür.
Die Bedienung der Kaskadenanlage gestaltet sich äußerst komfortabel. Ein übersichtliches Display zeigt alle relevanten Daten an. Heizungsbauer Seiler demonstriert die Funktionsweise.
Die Bedienung der Kaskadenanlage gestaltet sich äußerst komfortabel. Ein übersichtliches Display zeigt alle relevanten Daten an. Heizungsbauer Seiler demonstriert die Funktionsweise.
Der Anschluss an die neu installierte Abgasanlage erfolgte über den Kaskadenbausatz von BRÖTJE.
Der Anschluss an die neu installierte Abgasanlage erfolgte über den Kaskadenbausatz von BRÖTJE.
Die Aufnahme zeigt den Heizkreisverteiler mit den Hocheffizienzpumpen.
Die Aufnahme zeigt den Heizkreisverteiler mit den Hocheffizienzpumpen.
Hinter dem Kessel befindet sich die BRÖTJE Neutralisationseinrichtung, die das Kondenswasser neutralisiert. Bilder: BRÖTJE
Hinter dem Kessel befindet sich die BRÖTJE Neutralisationseinrichtung, die das Kondenswasser neutralisiert. Bilder: BRÖTJE
Alt gegen neu
Mit 86 Wohneinheiten zählt das siebengeschossige Gebäude in Achern zu den größeren Wohnanlagen. Entsprechend hoch ist der Energieverbrauch, der für die Beheizung aufgewandt werden muss. Er summierte sich im Jahr 2010, nicht zuletzt aufgrund des strengen Winters, auf 799.440 kWh. Zudem waren für den alten Heizkessel aus dem Jahr 1974 die Tage längst gezählt. Man entschloss sich daher, eine moderne Gasbrennwert-Zentrale einzubauen, die nicht nur technisch auf dem aktuellsten Stand ist, sondern auch ihre Leistung an die tatsächlich abgeforderte Wärmemenge anpasst. Der Heizkessel-Oldtimer lief mit 675 kW stets bei voller Leistung. Es galt daher zu berücksichtigen, dass die benötigte Heizwärme in einem großen Wohnobjekt stark schwankt. Am frühen Morgen sowie ab den Nachmittagsstunden steigt der Wärmebedarf an, während er tagsüber eher niedriger ist. Ähnlich verhält es sich im nächtlichen Betrieb. Um eine möglichst ökonomische Lösung zu erzielen, entschied man sich für den Einbau zweier in Kaskade geschalteter Gasbrennwertkessel vom Typ BRÖTJE SGB 300 E mit einer Gesamtleistung von 600 kW. Damit ist die neue Anlage um 75 kW kleiner dimensioniert als der alte Kessel, sie passt sich mit ihrem großen Modulationsbereich von 8 bis 100 % der Nennwärmeleistung optional dem Wärmebedarf des Gebäudes an. Das reduziert nicht nur den Verbrauch sondern auch die Anzahl der Brennerstarts erheblich. Zudem reicht während der Sommermonate in der Regel der Betrieb eines einzelnen Kessels zur Warmwasserbereitung aus. Der zweite Kessel muss dann nicht in Betrieb gehen. Ein weiterer Vorteil der Kaskadenlösung liegt in der hohen Betriebssicherheit. Sollte ein Kessel ausfallen, lässt sich die Wärmeversorgung mit dem zweiten aufrechterhalten. So ist auch im Falle von Wartungs- und Reparaturarbeiten der fortlaufende Heizungsbetrieb garantiert. Um eine möglichst gleichmäßige Inanspruchnahme der Wärmeerzeuger zu gewährleisten zu können, wird der Führungskessel nach einer festgelegten Anzahl von Betriebsstunden jeweils gewechselt.


Der SGB 300 E
Neben seinem weiten Modulationsbereich punktet der SGB 300 E auch mit vielen anderen Vorzügen. Der Normnutzungsgrad liegt bei bis zu 109,7 % und verspricht damit beste Energieausnutzung. Maßgeblich mit dafür verantwortlich ist der Wärmetauscher aus einer speziellen, korrosionsbeständigen Aluminium-Silizium-Legierung mit hoher Wärmeleitfähigkeit. Zusätzlich ist ein emissionsarmer, modulierender Gas-Vormischbrenner integriert, der dafür sorgt, dass bei der Verbrennung nur geringe Mengen an NOX (< 20 mg/kWh) sowie CO (< 10 mg/kWh) entstehen. Die Emissionswerte liegen damit weit unterhalb der Grenzwerte.

Für eine einfache Installation des SGB ist umfangreiches Systemtechnik-Zubehör in bewährter Multi-Level-Manier vorhanden. Dank dieser Technologie ist der grundsätzliche Aufbau jedes Kessels weitestgehend identisch, sodass sich jeder Servicetechniker problemlos und schnell im Produkt wiederfindet. Ersatzteile sind sofort und überall verfügbar.

Damit der Kesselbetrieb mit dem größtmöglichen Komfort einhergeht, erfolgt die Regelung über den integrierten ISR-Systemregler. Dieser ist nicht nur im EuroCondens SGB 300 E, sondern auch in allen anderen BRÖTJE Produkten serienmäßig verbaut. Er regelt die Kesseltemperatur witterungsabhängig gleitend und regelt die Modulation des Brenners je nach angeforderter Last. Einen besonderen energetischen Vorzug bietet die serienmäßig integrierte Kaskadenregelung. Dank ihr können ein oder mehrere Wärmeerzeuger bedarfsgerecht je nach Wärmeabforderung geschaltet werden. Dabei sind unterschiedliche Laufzeitstrategien möglich – das Optimum wird für den individuellen Fall entwickelt.


Einfache Installation
Die Installation der Brennwert-Kaskade erfolgte durch die Firma Seiler Heizungsbau mit Sitz in Ottersweier. Dank der BRÖTJE Systemtechnik ging die Installation einfach und schnell vonstatten. Dabei stellten sich vor allem die kompakten Abmessungen der Wärmeerzeuger als Vorteil heraus: Mit einer Breite von lediglich 69,2 cm passten die Kessel durch die F 90 Normtür des Heizungsraums und ließen sich problemlos auf dem vorgesehenen Platz aufstellen. Der Anschluss an das Heizungssystem gestaltete sich durch die vorbereiteten Anschlüsse auf der Geräteoberseite sehr einfach.

Nach der Installation der Brennwertkessel musste auch die Abgasanlage an die neuen Bedingungen angepasst werden. Da das ursprünglich eingesetzte einzügige Schornsteinsystem aus Edelstahl DN 300 den Anforderungen nicht mehr genügte, wurde es durch den Schornsteinkopf entfernt. Zum Einsatz kam stattdessen ein neues Edelstahlsystem DN 250 in einwandiger Ausführung. Die Länge der Abgasleitung beträgt 26 m. Der Anschluss an den Wärmeerzeuger wurde durch die Systemtechnikzubehöre, wie z.B. den Abgassammler, passgenau und schnell realisiert.


Erste Ergebnisse
Bereits im ersten Betriebsjahr der neuen Heizzentrale wurden die Einsparungen bei der Brennstoffmenge deutlich: Verbrauchte der alte Wärmeerzeuger im Jahr 2009 noch 681.560 kWh sowie in 2010 799.440 kWh Erdgas, beliefen sich die Werte mit der neuen Kaskadenanlage auf 510.170 kWh im Jahr 2011 und 579.846 kWh im Jahr 2012. Daraus ergibt sich eine jährliche Einsparung von 25 bis 30 % gegenüber der alten Anlage.


Fazit
Das Objekt in Achern zeigt, dass ein Kesseltausch vor allem in größeren Wohngebäuden erhebliches Einsparpotenzial birgt. Die in Achern realisierte Kaskadenlösung mit dem EuroCondens SGB 300 E ist prädestiniert für die große Wohnanlage. Durch seine kompakten Abmessungen, seine leise Betriebsweise und den extrem hohen Modulationsbereich sowie Normnutzungsgrad erfüllte er sämtliche Anforderungen. Unterstrichen werden diese Vorteile durch die hochwertige Produktqualität und den gut abgestimmten Service des niedersächsischen Heizungsprofis.

Weitere Informationen auf broetje.de.
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