Frische Vorgaben aus Brüssel und aus Berlin wie auch von Seiten der Energieversorger werden 2015 und 2016 das SHK-Handwerk vor schwierige Aufgaben stellen, für die im Moment nach Lösungen gesucht wird. Diese und weitere kritische wie aber auch bemerkenswerte Punkte kamen auf der Jahrespressekonferenz des Fachverbandes SHK NRW am 29. Oktober 2014 in Düsseldorf zur Sprache.
Bild: HeizungsJournal-Verlags GmbH
So muss beispielsweise zukünftig der Heizungsbauer
die Effizienz seiner sanierten
Kesselanlage im Altbau labelisieren, also
mit einem entsprechenden Aufkleber in
den üblichen Ampel-Farben dem Nutzer
beurkunden. Wie berechnet man so etwas?
Oder: Muss der Heizungsbauer haften,
wenn er heute einen Kessel verkauft,
der sich in zwei Jahren nicht von L- auf
H-Gas umstellen lässt? Oder: Bestimmte
Kompetenzen werden an den Hochschulen
nicht mehr vermittelt, obwohl sie
(endlich) vor dem Durchbruch stehen,
zum Beispiel Lüftungstechnik. Holt man
diese Gebiete wieder zurück ins Angebot
oder übergibt man sie Spezialisten?
Defizit an Kompetenzen
Beginnen wir mit dem Einfachsten beziehungsweise
Aktuellsten. Die Frage war:
Braucht das SHK-Handwerk angesichts
einer immer komplexer werdenden EnEV,
einer legionellen-orientierten und strafbewehrten
Trinkwasserverordnung, angesichts
umfangreicherer DIN-Normen oder
auch eines sich abzeichnenden Durchbruchs
der Lüftungstechnik für Neubauten
neue Ausbildungs- und Studiengänge?
Ja, sagt der Geschäftsführer des
Fachverbandes SHK Nordrhein-Westfalen,
Hans-Peter Sproten. „Die Anforderungen
im Fachgebiet Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
werden immer anspruchsvoller
und komplexer. Gleichzeitig wächst beim
Verbraucher das Bewusstsein für den
Wertschöpfungsfaktor »Immobilie«. Um
den schnellen Innovationssprüngen in der
Technischen Gebäudeausrüstung gerecht
zu werden, ist es an der Zeit, einen interdisziplinären
Studiengang zu entwickeln.“
Den gesamten Beitrag lesen Sie im neuen
HeizungsJournal, Heft 12 · Dezember 2014. Weitere Beiträge im neuen Heft: -
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