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News vom 15.12.2014

Kurze Pumpenlaufzeiten in der Trinkwasserzirkulation
Energiespar- und Hygieneziele lassen sich vereinbaren

In den letzten Jahren hat das Bewusstsein für die Gefährdung, die von Legionellen im Trinkwasser ausgehen kann, deutlich zugenommen. Größere Zwischenfälle bis hin zu Infektionen mit Todesfolge tauchen weltweit immer wieder in den Schlagzeilen auf.

Bild: HeizungsJournal GmbH
Bild: HeizungsJournal GmbH
Nicht zuletzt deshalb enthalten die am 1. November 2011 beziehungsweise am 14. Dezember 2012 in Kraft getretenen Novellierungen der TrinkwV [1, 2] als eine ihrer wichtigsten Neuerungen die regelmäßige Untersuchungs- und Anzeigepflicht bezüglich Legionellen nun für sämtliche gewerblich genutzten Gebäude, also auch für vermietete Wohnanlagen. Von den Pflichten allerdings ausgenommen sind unter anderem alle als Kleinanlagen definierten Gebäude.

Zu Kleinanlagen zählen grundsätzlich alle Ein- und Zweifamilienhäuser (Bild 1), unabhängig von der jeweiligen Speichergröße und dem Wasservolumen in den Rohrleitungen. Alle anderen Gebäude gelten dann noch als Kleinanlage, wenn deren Speicherinhalt nicht größer als 400 Liter und der Rohrleitungsinhalt, gemessen vom Speicheraustritt der Warmwasserleitung bis zur entferntesten Entnahmestelle, nicht größer als 3 Liter ausmacht.

Betrieb von Zirkulationspumpen

Laut Energieeinsparverordnung (EnEV) [3] ist vorgeschrieben, dass Zirkulationspumpen mit selbsttätig wirkenden Einrichtungen zur Ein- und Ausschaltung ausgestattet sein müssen. Die Laufzeit von Zirkulationspumpen soll also zum Zwecke der Energieeinsparung und des Klimaschutzes möglichst begrenzt werden.

Andererseits müssen Trinkwasserinstallationen so ausgeführt und betrieben werden, dass hygienisch unbedenkliche Bedingungen vorherrschen und so die Gesundheit des Menschen nicht gefährdet wird. Im Hinblick auf den Betrieb von Zirkulationspumpen geht dies oft einher mit der Forderung nach möglichst langen Pumpenlaufzeiten, um Legionellenwachstum auf Grund ungünstiger Temperaturverhältnisse in Teilstrecken des Rohrnetzes zu vermeiden. So sollen laut DIN 1988-200 [4] oder DVGW Arbeitsblatt W551 [5] Zirkulationssysteme höchstens 8 h/Tag mit abgesenkten Temperaturen betrieben werden.


Den gesamten Beitrag lesen Sie im neuen Heft 6 - Dezember 2014.

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