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News vom 16.12.2014

Klimagipfel in Lima endet mit Vereinbarung "auf kleinstem gemeinsamen Nenner" Herausforderungen beim Klimaschutz wird nicht entsprochen

Für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sind die Ergebnisse des Klimagipfels in Lima eine herbe Enttäuschung. Verantwortlich für das unbefriedigende Resultat sei der fehlende politische Wille vieler Staaten zum Handeln.

"Es gelang nicht wirklich, die Grundlagen für ein wirksames Paris-Abkommen zu legen. Das hat Fortschritte auf dem Weg zu einem neuen globalen Klimaschutzabkommen vereitelt. Lima brachte die Welt auf dem Weg in eine Energiewirtschaft ohne Kohleverstromung, Öl, Atomkraft und Gas nicht einen Schritt weiter", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger zum Ende der 20. UN-Klimakonferenz. Auch für den Zeitraum bis 2020 seien keinerlei Verpflichtungen zur Verringerung der CO2-Emissionen eingegangen worden.

"Mit dem Argument, wir warten erstmal ab, was die anderen tun, haben die Regierungen es sich in der Hängematte bequem gemacht", sagte Weiger. Der BUND-Vorsitzende warnte davor, dass die nationalen Klimaschutzpläne, die bis März 2015 auf den Tisch der UN gelegt werden sollen, nicht ausreichen würden, um die Erderwärmung unter zwei Grad zu halten.

"Weder die USA, noch China, noch die meisten anderen Staaten befinden sich derzeit auf dem Weg in eine klimafreundliche Zukunft. Die Staatengemeinschaft hat sich in Lima auf den kleinsten gemeinsamen Nenner verständigt, mehr nicht. Lima setzt ein falsches Signal: Alle können die Atmosphäre ungestört weiter aufheizen", sagte der BUND-Vorsitzende.

Die Zeit des politischen Feilschens müsse endlich vorbei sein. Viele Menschen rechneten nicht mehr mit substantiellen Ergebnissen bei den UN-Klimaverhandlungen. Hoffnung speise sich inzwischen weniger aus Erwartungen an die Politik, sondern zunehmend aus dem Engagement hunderttausender Bürger überall auf der Welt, die sich für den schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien und den Abschied vom fossilen Zeitalter einsetzten, sagte Weiger.

"Nur wenn die Regierungen sich zu mehr Klimaschutz verpflichten und erkennen lassen, dass sie den Abschied von fossilen Energien einleiten, kann im kommenden Jahr in Paris ein internationales Abkommen verabschiedet werden, das die Erderwärmung tatsächlich unter zwei Grad hält", sagte der BUND-Vorsitzende.

NABU zur Klimakonferenz: Viel Vertrauen verspielt und noch mehr Baustellen für die Staatengemeinschaft
Mit Blick auf das Ergebnis der Klimakonferenz in Lima kommentiert NABU-Präsident Olaf Tschimpke: "In Lima hat die Staatengemeinschaft unzählige Chancen ungenutzt liegen lassen. Nach einem positiven Auftakt steht am Ende ein zäh ausgehandeltes, schwaches Papier. Besonders schwach und ungenügend sind die Anforderung ausgefallen, die die Länder hinsichtlich Transparenz und Vergleichbarkeit der nationalen Reduktionsziele erfüllen müssen. Der Weg nach Paris ist damit nicht leichter geworden. Allen großen Worten zum Trotz, wie wichtig Klimaschutz zur Abwendung einer globalen Katastrophe sei, sind in Lima Rahmenbedingungen vereinbart worden, die dazu führen werden, dass das 2-Grad-Ziel deutlich verfehlt wird."

Enttäuschung auch bei Greenpeace:
Ohne den erhofften und nötigen Durchbruch endete gestern die UN-Klimakonferenz in Peru. "In Lima sollten die Fundamente für den Weltklimavertrag von Paris 2015 gelegt werden, doch es wurde nicht einmal die Baugrube fertig gestellt", sagt Martin Kaiser, Leiter des internationalen Klimateams von Greenpeace. "Der mühsam errungene Kompromiss ist enttäuschend, denn er verschiebt die wichtigsten Streitpunkte auf nächstes Jahr, statt erste Lösungen zu beschließen."
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lowenergy schrieb: Bei uns sind doppelt so viel Liter Heizkreiswasser pro Stunde in den 6 Einzelheizkreisen unserer Fußbodenheizung unterwegs, wenn der Verdichter vom 5 kW Luft-Wasser-Wärmepumpenmonoblock läuft und ausschließlich...
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