Das RD5-Regelungssystem ist für die zentralen Lüftungsgeräte der DUPLEX-Serie aus dem Hause Airflow entworfen und speziell auf deren Eigenschaften angepasst. Bild: Airflow Lufttechnik GmbH Das RD5 Regelsystem erlaubt eine automatische und bequeme Kontrolle verschiedener Parameter wie Feuchtigkeit oder CO2-Konzentration gemäß den Vorgabewerten. Ausgestattet mit einem Touchscreen und einer Vielzahl an Schnittstellen garantiert die professionelle Steuerung zudem bedienerfreundlichen Einstellungskomfort.
Das RD5-Regelungssystem ist für die zentralen Lüftungsgeräte der DUPLEX-Serie aus dem Hause Airflow entworfen und speziell auf deren Eigenschaften angepasst. Mit der dazugehörigen Software lässt sich das gesamte System kontrollieren sowie Daten der Lüftungssituation sammeln und auswerten. Die automatische Steuerung der Bypassklappe zwecks Regelung der Wärme- und Kälterückgewinnung sowie der Enteisung des Wärmetauschers , die Kontrolle der EC-Ventilatoren-Drehzahl sowie die Analyse der Sensoren für Temperatur, Feuchtigkeit oder CO2-Konzentration können in der Folge für genaue, individuelle Einstellungen genutzt werden. „Über einen Web-Server im Kontrollsystem der RD5 besteht die Möglichkeit, Einstellungen via Internet zu ändern oder zu überwachen. Die intuitive Bedienoberfläche macht dabei die Nutzung aller Funktionen für jeden einfach und übersichtlich“, erklärt Ralf Kaster, Produktmanager bei Airflow. „So wird einerseits die Effizienz der DUPLEX-Geräte gewährleistet, andererseits ist eine Regelung hinsichtlich der individuellen Kundenwünsche oder der örtlichen Gegebenheiten leicht anzupassen und intuitiv zu programmieren.“ Die kostenlose App für iOS und Android ermöglicht darüber hinaus die Bedienung und Überwachung der DUPLEX-Geräte per Smartphone.
Ausgereifte Schnittstellen-Kommunikation
Ein weiterer Vorteil der RD5-Regelung ist die Kompatibilität mit verschiedenen Kommunikationssystemen: eine Modbus-Schnittstelle ist serienmäßig enthalten, KNX® und BACnet™ sind optional verfügbar. So ist das System mit allen gängigen Schnittstellen ausgestattet, die eine zentrale Kontrolle und damit eine einfache Administration ermöglichen. Von einem lokalen Computer aus können einerseits der Überblick über die Betriebsparameter behalten, andererseits die Lüftungsgeräte programmiert werden. Gleichzeitig hilft eine umfassende Wartungsdokumentation bei der Nachverfolgung der Geräte-Arbeit, eine automatische Update-Funktion der Firmware sorgt für stetige Aktualität. Zusätzliches Plus: Mit seiner E-Mail-Alarmfunktion bietet die Steuerung einen weiteren Mehrwert. Im Fall einer Unstimmigkeit wird eine E-Mail an verschiedene Adressaten gesendet. Dabei können die Empfänger selektiert benachrichtigt werden, beispielsweise der Monteur für einen Filterwechsel.
Intelligent und sicher
Die Software regelt die installierten Optionen, wie Bypass, Umluftklappe, Erhitzer, Kühler und Sensoren, nach Kundenanforderung vollautomatisch. Beispielsweise sorgt ein CO2-Sensor für die passende und bedarfsgeführte Lüftung in einem Raum. „Zunächst läuft das Lüftungsgerät in einer eingestellten Grundlüftung. Sobald der CO2-Gehalt im Raum ansteigt, erhöht das Gerät den Luftaustausch, wirkt so dem überhöhten CO2-Gehalt entgegen und sorgt stets für frische Luft im Raum“, führt Ralf Kaster aus. Diese so genannte CO2-Steuerung übergeht somit die Einstellung der Grundlüftung, falls die Luft im Raum schlechter wird. Schutzfunktionen verhindern zudem das Vereisen des Wärmetauschers, steuern vollautomatisch die Bypassklappe, leiten gegebenenfalls Kondensat ab und halten das Gerät im Bedarfsfall automatisch an.