Wer in der digitalen Welt was auf sich hält, ist online. Nicht unbedingt 24/7, aber zumindest mit einer Website präsent. Zwei Drittel der SHK-Betriebe in sechs europäischen Ländern haben auch eine eigene. Aber nur die wenigsten nutzen auch einen Webshop. Aber auf dem Internetprotal mit den Hammer-Dienstleistungen über den Preis, da bietet jeder fünfte Installateur seine Dienste an.
So nutzen 1.200 SHK-Handwerker in sechs europäischen Ländern Webseiten. Grafik: USP Marketing Consultancy bv Hin und wieder lohnt ein Blick über Nachbars Gartenzaun, wo ja bekanntermaßen das Gras immer etwas grüner ist… Auch im Internet. Das kennt bekanntlich weder Grenze noch Zäune, aber immerhin. Und siehe da, beim Blick über den Zaun: Mehr als Dreiviertel der niederländischen SHK-Kollegen betreiben beispielsweise eine eigene Webseite. Damit liegen sie im europäischen Vergleich deutlich an der Spitze. Britische, belgische, polnische und deutsche SHK-Betriebe präsentieren sich nur zu rund zwei Dritteln mit einer eigenen Webseite. Und die Franzosen? Schlicht die digitale Verweigerung! Nur jeder zweite ist im Netz präsent. Die Quelle dafür: Report 2015 Q3 des „European Mechanical Information Monitor“.
Wenig Web-Shops
Die Anzahl eigener Web-Shops der Handwerker zum Online-Verkauf von Produkten und Materialien liegt in allen Ländern im niedrigen einstelligen Bereich. Mit vier Prozent haben aber auch hier die Niederländer die Nase vorne. Verkaufen ist eben nicht das Kerngeschäft der Installateure, sondern allenfalls ein Zubrot zum Montieren. Am meisten verkaufen die Kollegen mit Web-Shop übrigens Warmwasserspeicher, Durchlauferhitzer, Klimageräte und Sanitär-Ausstattung. Ein Schelm, wer dabei an Heimwerker und Selbermacher denkt.
An diesem Bild wird sich in naher Zukunft aber wohl auch nicht viel ändern. Denn der Fokus der Hersteller von Haus- und Sanitärtechnik liegt gleichzeitig eher auf dem Fördern und Promoten handwerklicher Leistungen per Internet inklusive eigener Webseiten für die SHK-Betriebe. Auch weil rund ein Drittel aller europäischen Kollegen in Summe im Netz überhaupt nicht präsent sind und damit entsprechender Nachholbedarf besteht.
Online-Jobsuche steigert den Umsatz
Rund zehn Prozent aller SHK-Handwerker nutzen für die Rekrutierung neuer Mitarbeitern aber gleichzeitig entsprechende Job-Webseiten. Interessanterweise, so der Report, soll diese Art des Anwerbens sogar den betrieblichen Umsatz um 10 bis über 20 Prozent erhöhen. Ob das was mit der Kopfzahl zu tun hat?
Wie viele und welche SHK-Kollegen aber nutzen eigentlich so Portale wie My-hammer.de, travaux.com oder werkspot.nl, um ihre Leistungen und Dienste online anzubieten? Wenig überraschend ist, dass im Netz präsente Installateure solche Angebote fast dreimal so häufig nutzen wie die „netzabstinenten“ Kollegen, nämlich 13 zu 4,7 Prozent. Andererseits heißt das auch, dass nicht mal jeder fünfte SHK-Handwerker Dienste wie My-hammer.de überhaupt in Anspruch nimmt.
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Erste Tipps für die eigene Homepage finden Sie übrigens hier, wenn sie bislang selber noch nicht im Netz sind…