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News vom 22.12.2017

Energie-Studie: Deutschen fehlt Wissen beim Heizen

82 Prozent der Bundesbürger wollen das Klima über CO2-Einsparungen schützen. Gleichzeitig ist aktuell nicht einmal jedem zweiten Verbraucher wichtig, auf klimafreundliche Heizsysteme umzusteigen, so Erkenntnisse aus dem Stiebel Eltron Energie-Trendmonitors 2017, für den 1.000 Bundesbürger bevölkerungsrepräsentativ befragt wurden.

Energie-Trendmonitor 2017<br />Bild: Stiebel Eltron
Energie-Trendmonitor 2017
Bild: Stiebel Eltron
Das Problem: Die Heizung ist in der privaten Klimabilanz bei Verwendung konventioneller fossiler Kessel für den größten Anteil an CO2-Emmissionen privater Haushalte verantwortlich. Mehr als zwei Drittel des Energieverbrauchs der privaten Haushalte entfallen darauf, die Räume zu heizen. Derzeit sind die fossilen Brennstoffe Erdgas und Mineralöl dafür noch die Hauptenergieträger und setzen bei der Verbrennung klimaschädliche Emissionen frei. "Deshalb beginnt die private Energiewende mit dem Umsteigen auf ein umweltfreundliches Heizsystem", sagt Frank Jahns, Geschäftsführer der Stiebel-Eltron-Vertriebsgesellschaft. "Die Wärmepumpe kommt beispielsweise als Heizungsanlage ganz ohne Verbrennung aus. Rund drei Viertel der Energie bezieht sie kostenlos aus der Umwelt - Luft, Erdreich oder Grundwasser. Das ist außerdem gegenüber Systemen wie der Brennwerttechnik deutlich energieeffizienter."

Allerdings weiß nur jeder dritte Deutsche, dass Wärmepumpen in jedem Haus - auch nicht perfekt gedämmten Bestandsbauten - genutzt werden können. Ob Neubau oder Bestand - wer sich für eine Wärmepumpe als Heizsystem entscheidet, kann dafür staatliche Förderung beantragen. Diese wird in Form von Zuschüssen gewährt. Systemlösungen, die Warmwasser, Wärme, Kühlung und Lüftung abdecken, gibt es heute intelligent abgestimmt aus einer Hand. Auch hier erleichtern staatliche Förderungen die Investitionsentscheidung.

"Die Investition in die Wärmepume macht das eigene Zuhause zukunftssicher", sagt Jahns. "Denn es nutzt die vorhandene Umgebungswärme sowie zunehmend erneuerbare Energien." Je mehr "grüner Strom" für Antrieb und Pumpe eingesetzt wird, desto umweltfreundlicher wird das System über die Lebensdauer. Ein weiteres Plus: Im Sommer kann die Wärmepumpenanlage für die Kühlung der Räume genutzt werden. Diese Tatsache ist allerdings laut Umfrage im Moment nur gut jedem Dritten bekannt.
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Hannes/esbg schrieb: Viele unterliegen dem Trugschluss, dass eine "Schneidwerkpumpe" diese diversen Mitbringsel leicht zerteilen und befördern kann. Nur ein kleines Beispiel; eine ganz gewöhnliche "Nylonstrumpfhose" ist...
lowenergy schrieb: Dürfte zwar nicht nachteilig sein, aber mal eine Frage vom Laien bei dem die Trinkwassererwärmung per vollelektronischem Durchlauferhitzer funzt. Warum sind denn bei euch trotz gewünschter Fittingssparphilosophie...
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