Die Preise für Strom sind in den letzten Jahren in Deutschland kontinuierlich gestiegen. Eine Möglichkeit, den hohen Kosten Einhalt zu gebieten, liefert das Mikro-KWK Bluegen von Hersteller Solidpower. Dieses wandelt mithilfe der innovativen Festoxid-Brennstoffzellen-Technologie (SOFC) wirksam günstiges Erdgas in wertvollen Strom um. Eine Technik mit Zukunft, weiß auch Diplom-Ingenieur Gerhard Golkowski aus Hückelhoven.
Diplom-Ingenieur Gerhard Golkowski erzeugt mit der innovativen Brennstoffzelle Bluegen seinen eigenen Strom.
Bild: Solidpower
Golkowski ist ein „Mann vom Fach“: Er ist als selbstständiger Planer für Industrieanlagen tätig und begeistert von der fortschrittlichen Technik, die im Bluegen verlässlich arbeitet. Seit gut anderthalb Jahren ist Golkowski Besitzer des Mikro-KWKs. „Ich finde die Brennstoffzellentechnologie des Bluegen ausgesprochen interessant und innovativ“, war Golkowski direkt Feuer und Flamme für die SOFC-Technik und ließ sich rasch das kaum kühlschrankgroße Gerät installieren. Familie Golkowski lebt auf rund 150 m2 und verbraucht auch dank eines Swimming-Pools im Garten circa 6.000 kWh Strom im Jahr.
Eingebaut wurde der Bluegen von Guido Schaefer. Schaefer ist mit seinem Betrieb seit 2015 zertifizierter Partnerbetrieb Solidpowers und spezialisiert auf den Einbau des Mikro-KWK. „Der Einbau des Bluegen geht sehr leicht von der Hand: Wer eine Gas-Heizung installieren kann, hat mit dem Bluegen keine Probleme“, erklärt Schaefer.
Fortschrittliches Verfahren
Das stromoptimierte Mikro-KWK Bluegen speist Erdgas aus dem öffentlichen Netz ein. Mithilfe der Kraft-Wärme-Kopplung und hochtechnisierter Brennstoffzellen wird dieses Gas in Strom umgewandelt. Dies geschieht mithilfe einer elektrochemischen Reaktion: Der Brennstoffzellenstapel im Bluegen zerlegt konventionelles Erdgas in einem Prozess in die einzelnen Bestandteile, der im Erdgas enthaltende Wasserstoff wird zur Energiegewinnung genutzt.
Hohe CO2-Einsparungen
Dieses Verfahren ist innovativ, umweltschonend und zugleich kostensparend. Etwa 50 Prozent weniger CO2 werden im Vergleich zur konventionellen Stromerzeugung produziert. Zugleich lassen sich die Kosten merklich senken: Dank der kontinuierlichen Ausgangsleistung von 1,5 kWh werden im Jahr bis zu 13.000 kWh Strom produziert, um die Hälfte günstiger als der Bezug aus dem Stromnetz. Golkowski nutzt von diesem Strom 4.500 kWh selbst, der Rest wird ins öffentliche Netz eingespeist und vergütet. Für Spitzenlasten bezieht er bei Bedarf einfach Strom aus dem öffentlichen Netz. Golkowski hat das Mikro-KWK zusätzlich mit einem Pufferspeicher kombiniert, wo durch die Abwärme des Bluegen täglich bis zu 200 Liter Warmwasser aufbereitet werden.
Stromproduktion vor Ort
Für Golkowski waren die finanziellen Einsparungen jedoch nicht das ausschlaggebende Argument für die Anschaffung. Der Bluegen sichert ihm ein Stück weit Unabhängigkeit von herkömmlichen Energieversorgern und produziert direkt am Verbrauchsort günstigen Strom. Dazu sagt Golkowski: „Ich möchte unabhängig von Strompreiserhöhungen und Versorgern sein.“ Mithilfe des Bluegen produziert der Planer direkt zuhause günstigen Strom.
Attraktive KfW-Förderung 433
Dennoch ist auch der wirtschaftliche Aspekt nicht zu verachten: Dank des bundesweit für private und gewerbliche Kunden verfügbaren KfW-Förderprogramms 433 amortisiert sich der Bluegen zügig, bis zu 12.450 Euro an Fördergeldern sind bei Anschaffung möglich. Solidpower bietet das Gerät mit einem Zehn-Jahres-Vollwartungsvertrag an, inklusive aller Serviceleistungen und etwaiger Reparaturen.