Für viele ist es die schönste Zeit des Jahres – der Sommerurlaub. Mit dem Ziel, einfach einmal für zwei bis drei Wochen den stressigen Alltag hinter sich zu lassen, geht es dabei vielfach in die Ferne, um im sonnigen Süden die Erholung und Entspannung zu finden, die den „Akku“ wieder auffüllt.
Bilder: DELTA DORE SCHLÜTER GmbH
Das Haus oder die Wohnung wird für diese Zeit meist in die Obhut von Nachbarn oder der Familie gegeben, um Blumen zu gießen, den Briefkasten zu leeren oder auch um hin und wieder einmal nachzuschauen, ob noch alles in Ordnung ist. Grundsätzlich eine gute Lösung!
Doch Nachbarn sind häufig selbst berufstätig und viel unterwegs. Auch Familienangehörige sind unter Umständen nicht in der unmittelbaren Nähe, so dass es nicht selten bei ein bis zwei kurzen Besuchen während der eigenen Abwesenheit bleibt.
Und genau in dieser Zwischenzeit, wo Nachbarn und Familie selbst nicht vor Ort sind, verraten beispielsweise am Tag dauerhaft heruntergelassene Rollläden, dass das Haus oder die Wohnung nicht bewohnt ist. Oder aber die Jalousien bleiben auch abends bzw. über Nacht geöffnet; so fehlt zur späteren Stunde ein entsprechendes Einschalten des Lichtes, um eine Anwesenheit zu signalisieren.
Für einen Einbrecher leicht zu erkennende Indizien, dass niemand daheim ist!
Abhilfe können hier Alarmsysteme schaffen, die durch eine am Haus oder der Erdgeschoßwohnung montierte Außensirene bereits abschrecken und im Notfall durch eine sinnvolle Kombination von Meldern den unberechtigten Zutrittsversuch unmittelbar lautstark signalisieren – Aufmerksamkeit schaffen ist häufig der beste Weg, um den Einbrecher in die Flucht zu schlagen. Gleichzeitig kann eine hilfeleistende Stelle (Wachdienst oder vordefinierte Personen) informiert werden.
Tür- und Fensterkontakte können dabei z.B. das unberechtigte Öffnen eines Fensters oder der Terrassentüre erfassen bzw. mit Hilfe von Bewegungsmeldern auch ganze Räume großflächiger überwacht werden. Moderne Rollladenmotoren sind in der Lage bereits das Anheben des Behangs zu erkennen, so dass schon ein Alarm erfolgen kann, bevor das Fenster mechanisch beschädigt wird. Auch technische Signalisierungen wie beispielsweise Rauch-, Leckage- und Stromausfallmelder lassen sich einbinden, um einen Wasserschaden zu erkennen oder die Kühltruhe zu überwachen.
Gute Systeme bieten heute die Möglichkeit, funkvernetzt ein Gesamtkonzept für Komfort, Sicherheit und Effizienz zu bieten. So können beim Smart Home in das System integrierte Lichtquellen und Jalousien über eine simple Programmierung oder das sporadische Ansteuern von extern überzeugend eine Anwesenheit simulieren. Ein schöner Nebeneffekt des Smart Home ist, dass auch die Heizung mit reguliert werden könnte, um Energie zu sparen.
Durch moderne Systeme, die eine komplett funkbasierte Vernetzung und batteriegestützte Versorgung bieten, gehören dabei eine aufwendige und teure Montage sowie das Verlegen von Leitungen der Vergangenheit an. Vielmehr bieten heute professionelle Funkkonzepte die Möglichkeit KfW Fördermittel zu erhalten und den Vorteil der smarten Skalierbarkeit zu nutzen, so dass ein sicheres Schutzsystem vor allem auch nach dem verfügbaren Budget realisierbar ist.