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News vom 07.11.2018

Vorsicht bei Vorkasse: Betrug lauert!

Manchmal ist es so verführerisch: Ein Handwerker entdeckt im Internet auf einer regulären Börsenwebsite eine Maschine, die er für wenig Geld gut gebrauchen könnte. Das Angebot passt, ein Kontakt mit dem Verkäufer ist schnell hergestellt. Das Gerät stehe in Osteuropa bereit, eine Besichtigung sei zwar nicht möglich, dafür werde der Kauf via Treuhandkonto abgewickelt. Nötig für die sichere Reservierung und Auslieferung des Schnäppchens sei nur die Anzahlung einer Summe X oder der komplette Preis auf eben jenes, sichere Treuhänderkonto.

Bild: pixabay
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Drei Tipps, wie man Betrüger erkennt

Genau an diesem Punkt sollte jeder Handwerker seine Schnäppchenjagd beenden. Denn drei Punkte sind an solchen Angeboten auffällig:

  • Das Schnäppchen befindet sich fast immer im Ausland, gern Osteuropa. Entsprechend radebrechend erweist sich dann auch der Schriftverkehr seitens des Verkäufers.
  • Diese räumliche Entfernung soll klar machen, dass eine Besichtigung des zu kaufenden Gerätes nicht möglich ist.
  • Und: Das sichere Treuhänderkonto, der geneigte Leser ahnt es, ist natürlich keines, sondern gehört zur Betrugsmasche dazu.

Wer fällt schon darauf rein, werden sich manche fragen. Tatsächlich geschieht das häufiger als man denkt. Erst im Oktober erwischte es ein Bauunternehmen aus Niedersachsen: Anfang Oktober nahm das Unternehmen Kontakt mit einem vermeintlichen Händler aus Polen auf, der einen Radlader für 6.200 Euro anbot. Die Summe sollte vorab komplett fließen.

Skepsis immer angebracht

Zwar waren die Unternehmer skeptisch, dennoch wurden ihre Bedenken seitens des Betrügers ausgeräumt. Dazu faxte dieser nicht nur seinen (gefälschten) Personalausweis, sondern auch eine Transaktionsnummer, unter der der gesamte Handel inklusive Lieferstand einzusehen war. Dort waren auch alle Details zum angeblichen Treuhänder einzusehen – zumindest diese übrigens im besten Deutsch verfasst.

Es kam, wie es kommen musste: Kein Radlader wurde geliefert, die 6.200 Euro sind erst einmal weg. Zwar kamen den Unternehmern noch Zweifel und sie versuchten, die Transaktion bei ihrer Bank rückgängig zu machen. Diese konnte aber nichts machen, weil es sich um eine Online-Überweisung handelte.

Im Nachhinein recherchierten die Unternehmer den Sitz des Verkäufers – angeblich eine Spedition, die sich in der zweiten Etage eines Wohnhauses in einem reinen Wohngebiet befunden hätte.

Anzeige nötig

Eine Anzeige bei der Polizei ist gestellt, ebenso ein Amtshilfeersuchen nach Polen. Allerdings ist der Ausgang offen. Solche Fälle werden zwar verfolgt, haben aber meist nicht die höchste Priorität. Die Aufklärungsquote für solche Verbrechen liegt denn auch unter 40 Prozent.

Dabei muss der Gang zur Polizei eigentlich gar nicht sein – wenn man sich an deren Ratschläge hält. Und die laufen auf die eingangs genannten drei Merkmale hinaus, bei denen alle Alarmglocken schrillen sollten.

Doch nicht nur diese Masche mittels Vorkasse macht Handwerken, die gern ein Schnäppchen jagen, das Leben schwer. Folgende Tricks gibt es ebenso:

Manipulierte Webseiten:

Auf denen bieten die Betrüger Fahrzeuge oder Maschinen an, nutzen also nicht die bereits existierenden Internet-Marktplätze. Die Webseiten werden entweder extra gegründet oder wirken seriös, weil illegalerweise Logo und Auftritt von seriösen Anbietern kopiert wurden. Abgewickelt wird der Betrug dann analog dem geschilderten Fall - fast immer mit Bezahlung des gesamten Preises. Auffällig an solchen Webseiten sind die fast ausschließlich sehr günstigen Angebote weit unter den üblichen Marktpreisen.

Moneytransfer-Gesellschaften:

Dazu gehören etwa Western Union oder Moneygram. Nach Auskunft der Polizei sind diese Zahlungsarten sehr unsicher, da der Empfänger regelmäßig nicht ermittelt werden könne. Wer also als Verkäufer seine Zahlung darüber abwickeln möchte, macht sich schon in gewisser Weise verdächtig.

Wertvolle Tipps, wie man solchen Betrügereien auch bei Käufen nicht auf dem Leim geht, finden sich hier bei der Polizei Bayern.

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reglerprofi schrieb: Der Preisunterschied zwischen Cat5e und Cat6/Cat7 beträgt nur ca. 0,25€ pro Meter. Der Arbeitsaufwand ist identisch und da stellt sich die Frage nach 100Mbit oder 1000Mbit nicht mehr! Viele Grüße Jürgen...
donnermeister schrieb: Ja, bei Heizkurve und Heizzeiten muss man probieren. Bei den Heizzeite muss du auch bedenken, daß 9 bis 19 Uhr nur 10 Stunden sind. Abzüglich ca. eine Stunde WW bleiben nur noch 9 Stunden heizen übrig....
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