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News vom 12.12.2018

Lüftung

Einfache Lüftungssysteme

Häuser mussten schon immer gelüftet werden. Denn die darin lebenden oder arbeitenden Menschen erzeugen Wasser – durch Atmen, Schwitzen oder beim Waschen und Kochen. Dieses Wasser muss wieder aus dem Gebäude heraus, sonst sorgt es für Schäden, etwa denn allseits bekannten, aber wenig beliebten Schimmelpilz.

Schon zu DDR-Zeiten wenigstens mit einem Lüftungsschacht ausgestattet: Plattenbauten WBS 70, wie hier in Leipzig-Grünau. <br />Bild: Bundesarchiv, Bild 183-1982-1119-003 / Gahlbeck, Friedrich / CC-BY-SA 3.0
Schon zu DDR-Zeiten wenigstens mit einem Lüftungsschacht ausgestattet: Plattenbauten WBS 70, wie hier in Leipzig-Grünau.
Bild: Bundesarchiv, Bild 183-1982-1119-003 / Gahlbeck, Friedrich / CC-BY-SA 3.0

Freies Lüften

Die einfachste Einrichtung zum Lüften war deshalb schon immer das Fenster oder die Tür. In einfachen, nur wenige Etagen umfassenden Gebäuden ist dies auch heute noch ein probates Mittel. Ein Einfamilienhaus braucht nicht unbedingt eine Lüftung. Hier reicht das Öffnen der Fenster vollkommen aus. Ausnahmen sind hochgedämmte Häuser, etwa im Passivhausstandard. Hier benötigt auch ein Einfamilienhaus eine Lüftung, weil sonst die energetische Bilanz des Gebäudes leiden würde. Allerdings sind diese Lüftungsanlagen immer mit einer Wärmerückgewinnung ausgestattet. Um die wird es in den beiden folgenden Teilen der Serie gehen.

Diese Art, etwa mittels Fenster und Türen zu lüften, wird auch "freies Lüften" genannt. Sie kann auch mittels Fugen erfolgen, die ganz natürlich in Fenster und Türen entstehen. Doch nur darauf zu setzen ist nie ausreichend. Auch Schächte, die ohne Ventilatoren auskommen, können für eine regelmäßige Entlüftung sorgen, insbesondere dann, wenn in dem zu entlüftenden Gebäude höhere Temperaturen herrschen als draußen. Dann sorgt der ganz normale Kamineffekt für die Ableitung der gebrauchten Luft durch die Schächte.

Mechanisches Lüften

Bei mehrgeschossiger Bauweise, zudem mit innenliegenden Räumen ohne Fenster oder sonstigen Öffnungen nach außen, ist eine solche Lüftungsanlage unbedingt nötig. Hier wird sie meist durch Ventilatoren unterstützt, weswegen diese Art der Lüftung auch "mechanische Lüftung" heißt.

In ihrer einfachsten Ausführung besteht diese aus vertikalen Schächten, die durch horizontale Kanäle mit den jeweiligen Räumen verbunden sind. Meist ist auf dem Dach über den Schächten ein Ventilator installiert. Der sorgt für Unterdruck und fördert so die verbrauchte und wasserhaltige Luft nach oben. Räume dieser Art müssen regelmäßig geöffnet werden, da in ihnen sonst dauerhaft ein Unterdruck entsteht.

Verbreitet war diese Art der Lüftung übrigens in der DDR. Beim dortigen Wohnungsneubaustandard WBS 70 kam diese Art der Lüftung fast immer zum Einsatz, um die innenliegenden und fensterlosen Bäder zu belüften und zu entfeuchten. Aber auch in den alten Bundesländern ist dieses Prinzip sehr bekannt und findet sich heute noch in vielen Gebäuden. Hier arbeiten sie zentral. Es gibt aber auch dezentrale Varianten, die nur einzelne Räume oder Gebäudeteile auf diese Art entlüften.

Der große Nachteil dieser einfachen Lüftungssysteme ist jedoch augenscheinlich: Zusammen mit dem Wasser und der verbrauchten Luft wird auch jede Menge Wärme aus den Räumen abgeführt und nach außen geblasen. Doch diese Wärme kann man einfangen und dem Heizkreislauf wieder zuführen. Wie das geht, zeigen die nächsten beiden Teile unserer Serie zum Thema "Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung (Wärmetauscher)" am 14.12.2018 und "Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinung (Wärmepumpe)" am 17.12.2018.

Bisher erschienen:
1. Übersicht Lüftungssysteme und Klimaanlagen (LTK)
2. Rechtliches
3. Kältemittelproblematik bei Klimaanlagen
4. Förderungen
5. Einfache Lüftungssysteme

Erscheinen demnächst:
6. Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung (Wärmetauscher)
7. Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung (Wärmepumpe)
8. Alternativen zu Lüftung und Klimaanlage
9. Vor- und Nachteile Lüftung
10. Praxisbeispiele

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Joerg Lorenz schrieb: Hallo morpeuse Einen WW-Lauf löst Du aus, indem Du eine Anforderung generierst. Schnelladung ist eine Möglichkeit. Du hast bei Deinem hydraulischen Aufbau nur die Pumpe in der WP und das ist gut...
Alexesw schrieb: Mir fehlt jetzt noch der passende Pufferspeicher für den Kessel, der dann ja "ST-SteamBack-ready" sein muss. Gibt es einen Schichtenspeicher ohne Wärmetauscher, der genügend Anschlüsse für Pelletkessel,...
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