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News vom 03.09.2019

Vision zur Energiewende

Nachhaltigkeit und CO2-Reduzierung sind die beiden Kernpunkte, die Remeha jetzt und in der Zukunft mit einem breit aufgestellten Produktportfolio fördern will. Im Zentrum steht ein Mix aus Lösungen, die die Energiewende ermöglichen und mit ihr das Erreichen der Klimaziele, die im Pariser Abkommen von 2015 vereinbart wurden.

Für den Einsatz in Ein- und Zweifamilienhäusern ist das Brennstoffzellengerät eLecta 300 konzipiert. Neben dem Brennstoffzellen-Modul verfügt es über einen 300-Liter-Pufferspeicher, eine Hydraulikeinheit und ein Gas-Brennwertgerät als Spitzenlastkessel.<br />Bild: Remeha
Für den Einsatz in Ein- und Zweifamilienhäusern ist das Brennstoffzellengerät eLecta 300 konzipiert. Neben dem Brennstoffzellen-Modul verfügt es über einen 300-Liter-Pufferspeicher, eine Hydraulikeinheit und ein Gas-Brennwertgerät als Spitzenlastkessel.
Bild: Remeha

Bis zum Jahr 2050 soll sich die Welt radikal verändern – Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde. Ziel ist die Reduzierung der CO2-Emissionen auf Null. Das betrifft alle Lebensbereiche, vom Wohnen, Arbeiten und Reisen bis zur Landwirtschaft. Der dafür notwendige Prozess erfordert Einsicht, Ausdauer, innovative Lösungen und Mut. Statt fossiler Brennstoffe werden Alternativen wichtig, die dem Klimaziel entsprechen. Rund 81 % des Wohnungsbestandes im Jahr 2050 sind bereits vorhanden*. Daher werden zwischen heute und 2050 nur 19 % Neubauten entstehen*. In jedem Fall ist es notwendig, so viel Energie aus nachhaltigen Quellen wie möglich zu nutzen, Sonnenlicht ebenso wie Wind und Wasser.

Die Kombination macht den Unterschied

Während bei Neubauten die beste Lösung relativ einfach zu finden ist, muss für den Bestand nach maßgeschneiderten Lösungen gesucht werden. Dabei hilft die intelligente Nutzung der vorhandenen Infrastruktur – das sind Gas-, Strom- und Wärmenetze –, um Solar- und Windenergie optimal einzusetzen. Transport- und Speichermöglichkeiten zählen ebenfalls zu den wichtigen Faktoren. Realisierbare und bezahlbare Lösungen ergeben sich durch den Einsatz unterschiedlicher Energieträger.

Baustein Erdgas und seine Alternativen

Ein Ende der Gasheizung ist noch nicht in Sicht. Gas als Energieträger bleibt weiterhin interessant, weil es leicht zu speichern und gut zu transportieren ist. Doch der Erdgasverbrauch wird langfristig zurückgehen. Nachhaltige Alternativen wie Wasserstoff, Biogas und Synthesegas gibt es bereits jetzt. Wasserstoff spielt sowohl in der Industrie als auch in der Mobilität eine immer wichtigere Rolle, denn bei der Erzeugung und Verbrennung wird kein CO2 freigesetzt. Wasserstoff und andere Gasarten können problemlos gespeichert werden und das vorhandene Erdgasnetz lässt sich für den Transport nutzen. Gasförmige Lösungen, einschließlich Wasserstoff, können sowohl in neuen als auch in bestehenden Gebäuden für die Heizung zum Einsatz kommen. Das vorhandene Netzwerk und die Installationen sind an die Veränderungen anzupassen.

Baustein Strom

Strom als Energieträger ist eine großartige Lösung, da er gute Möglichkeiten für Neubauten bietet. Eine Kombination aus Wärmepumpe und nachhaltig erzeugtem Strom ist hier ideal. Im Gebäudebestand ergeben sich eine Reihe von Herausforderungen, insbesondere im Bereich der Dämmung und Installation. So können Wärmepumpen nicht direkt an vorhandene Heizungen angeschlossen werden. Ein Hybridsystem ist hier eine sehr gute Alternative. Ob Deutschland „vollelektrisch“ wird, hängt in großem Maße von der Logistik und der Netzkapazität und von der sicheren Versorgung ab. Strom wird aber als Energieträger in Zukunft sicherlich stärker zum Tragen kommen.

Wärmenetze nutzen

Es gibt ganze Stadtteile, die an ein Fernwärmenetz angeschlossen sind. Mit dem heißen Wasser, das durch ein unterirdisches Rohrnetz fließt, werden Häuser, Büros und andere Gebäude beheizt. Derzeit stammt die Wärme aus Industrie, Biomasseverbrennung, Erdwärme, Oberflächenwärme und Abwasser. Idealerweise ist dann kein Heizkessel erforderlich. Wärmenetze arbeiten optimal, wenn sie die direkte Umgebung versorgen, sodass beim Transport kaum Wärme verloren geht.

Ziel ist die nachhaltige Gesellschaft

Die „eine“ Lösung gibt es nicht, es sind mehrere Wege, die zur Nachhaltigkeit führen. Bei Remeha ist man der Überzeugung, dass die Energieversorgung ein Mix sein muss, der Platz für verschiedene Energieträger bietet. Dazu werden Innovationen notwendig, an denen das Unternehmen weiterhin mitarbeiten wird. Gas-, Strom- und Wärmenetze tragen gemeinsam dazu bei, Nachhaltigkeit zu schaffen und damit den CO2-Ausstoß in Deutschland zu senken. Dafür steht Remeha mit seiner Vision zur Energiewende.

* Datenquelle: (BMWi, 2016a), (DESTATIS, 2016d), Deutsche Energie Agentur, dena Gebäudereport 2016.

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lowenergy schrieb: Bei ausschließlich Fußbodenheizung benötigst bei entsprechender Bauart der Hydraulik definitiv keinen zusätzlichen Pufferwasserspeicher im Hausheizkreis! Daher nochmal die Frage für wieviele Personen...
schorni1 schrieb: Der Wärmebedarf ist an sich linear zur Außentemperatur. Bei der örtlich festgesetzten niedrigsten Norm-Außentemperatur ist dieser 100% und läuft gegen Null an der Heizgrenze (zwischen 12 und 20 Grad außen)....
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