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News vom 13.01.2020

Was Unternehmen bei Planung, Montage und Schutz beachten sollten

Schutz für Fotovoltaik im Betrieb

Günstig und nachhaltig – das sind die Vorteile der Stromerzeugung durch Fotovoltaik für Betriebe. Allerdings sollten Unternehmen bereits bei der Planung und der Installation einige Besonderheiten beachten, um von der Umstellung auf Solarenergie zu profitieren. Christina Müller, Expertin von der Nürnberger Versicherung, fasst die wichtigsten Punkte zusammen.

Bild: ClipDealer
Bild: ClipDealer

Insbesondere die Dachflächen von Unternehmen bieten ein großes Potenzial für die umweltfreundliche Stromerzeugung durch Solarmodule. Ob die Fläche des Betriebsdaches geeignet ist, prüft ein Fotovoltaik-Fachmann. Er stellt auch fest, ob und welche Sanierungs- oder Verstärkungsarbeiten notwendig sind. „Ein wichtiger Faktor dabei ist die sogenannte Traglastreserve, welche ein Statiker berechnet“, informiert Christina Müller. Denn während eines schneereichen Winters muss das Dach neben den Solarmodulen unter Umständen mehrere Tonnen nassen Schnee als Zusatzgewicht tragen. Ein weiterer wichtiger Punkt: Eine stabile Unterkonstruktion, die den immer stärker werdenden Stürmen gewachsen ist. Zur Vermeidung von Überspannungsschäden gehört zudem ein geeigneter Blitzschutz.

Fachkundige Umsetzung

Bei der Montage sollte der Betrieb zudem auf erfahrene Fachbetriebe setzen, die bereits über ausreichend Erfahrung verfügen. Denn eine Fotovoltaik-Installation umfasst meist unterschiedliche Gewerke, etwa für die Dachmontage, Stahlbau- und Fundamentarbeiten sowie die Elektroinstallation. „Fehler bei der Planung und bei der Montage können kostspielige Folgen haben“, ergänzt die Expertin der Nürnberger Versicherung. Sie empfiehlt daher, vom Installateurbetrieb abschließend eine fachgerechte Dokumentation, beispielsweise in Form eines Fotovoltaik-Anlagenpasses, und ein Abnahmeprotokoll zu verlangen. Bei einer großen Anlage ist unter Umständen die Abnahme durch einen Sachverständigen sinnvoll.

Klappt es mit der Finanzierung?

Eine fundierte Planung ist Voraussetzung für die Finanzierung. Betriebe können hierbei auf eine KfW-Förderung bauen: Mit dem Programm 270 „Erneuerbare Energien – Standard“ bietet die Förderbank Kredite bis zu 50 Millionen Euro für Fotovoltaik-Anlagen, für einen effektiven Jahreszins ab 1,03 Prozent. Die Kreditbeantragung übernimmt der Finanzierungspartner des Betriebes, das heißt beispielsweise eine Bank, eine Versicherung oder eine Sparkasse. Auf der Webseite der KfW finden Interessierte auch eine Übersicht potentieller Finanzierungspartner.

Sind die Anlagen geschützt?

Eine regelmäßige Kontrolle und Wartung der Anlage sind Grundvoraussetzungen für einen erfolgreichen Betrieb. Dennoch bleiben Schäden nicht aus: Ein Marder zerbeißt die Verkabelung, ein Sturm fegt Module vom Dach oder eine Regenperiode verringert den Ertrag. Die Nürnberger Fotovoltaikversicherung bietet hierfür finanzielle Sicherheit. Der Versicherungsschutz umfasst neben einem Allgefahrenschutz für Bestandteile der Anlage wie etwa Kollektoren und Wechselrichter auch eine Ertragsausfalldeckung bei Sachschäden und eine Ertragsgarantie bei Schlechtwetterperioden, um den Grundertrag zu sichern.

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PaulSch schrieb: Super, danke Euch! Das hilft mir extrem weiter bzw. wenn es jetzt an die Anfrage beim Profi geht. Die Ziegel habe ich...
kathrin schrieb: @Mechatroniker Vielen Dank für die interessanten Zahlen! Grob überschlagen kommst du auf etwa 35000 kWh (Output) in...
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