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News vom 12.05.2020

Roth Thermotank überzeugt mit CO2-Bilanz und spart doppelt Energie

Die Buchenauer Roth Werke untersuchten die CO2-Bilanz ihres Wärmespeichers Thermotank Quadroline. Demnach spart der Speicher doppelt Energie: Zum einen ist seine Herstellung umweltschonend und zudem ist er aufgrund seiner Bauart energieeffizient im Betrieb. Der Kunststoff-Wärmetank kommt als zentrale Einheit in der Heizungsanwendung, als Trenn- oder Pufferspeicher, als Solar- und Kombispeicher sowie in der Trinkwassererwärmung zum Einsatz.

Das Roth Familienunternehmen nutzt Synergien in der Roth Gruppe zur Herstellung von Wärmespeichern für die Gebäudetechnik im Filament Winding Verfahren am Standort der Roth Werke GmbH in Dautphetal.
Das Roth Familienunternehmen nutzt Synergien in der Roth Gruppe zur Herstellung von Wärmespeichern für die Gebäudetechnik im Filament Winding Verfahren am Standort der Roth Werke GmbH in Dautphetal.
Der Kunststoffspritzguss-Flansch mit Metalleinleger für den Thermotank fertigt Roth Plastic Technology in Wolfgruben.
Der Kunststoffspritzguss-Flansch mit Metalleinleger für den Thermotank fertigt Roth Plastic Technology in Wolfgruben.
Kunststoffliner für den Thermotank: Roth verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Kunststoffverarbeitung im Blasformverfahren.
Kunststoffliner für den Thermotank: Roth verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Kunststoffverarbeitung im Blasformverfahren.
Der Roth Thermotank Quadroline wiegt nur ein Drittel eines herkömmlichen Stahlspeichers und ist daher leicht zu transportieren und zu installieren.
Der Roth Thermotank Quadroline wiegt nur ein Drittel eines herkömmlichen Stahlspeichers und ist daher leicht zu transportieren und zu installieren.
Der Roth Thermotank Quadroline eignet sich für die Kombination mit umweltfreundlichen Energieerzeugern wie etwa Wärmepumpen. <br />Bilder: ROTH WERKE
Der Roth Thermotank Quadroline eignet sich für die Kombination mit umweltfreundlichen Energieerzeugern wie etwa Wärmepumpen.
Bilder: ROTH WERKE

Die CO2-Bilanz ermittelt einen Gesamtwert an Kohlenstoffdioxid-Emissionen, die das Produkt direkt und indirekt verursacht. Roth untersuchte die CO2-Bilanz des Wärmespeichers Thermotank am Beispiel eines 500-Liter Pufferspeichers mit der Energieeffizienzklasse B im Vergleich zu einem Standard-Stahlspeicher mit den gleichen Eigenschaften. Demnach beträgt der CO2-Material-Fußabdruck für den Stahlspeicher rund 278 Kilogramm CO2 pro Produkt. Im Vergleich dazu ergab die Berechnung für den Roth Kunststoff-Wärmetank etwa 174 Kilogramm CO2 pro Produkt und somit rund 60 Prozent weniger Treibhausgasbelastung pro Behälter.

Die Roth Untersuchung erfolgte in Übereinstimmung mit den Vorgaben des sogenannten Greenhouse Gas Protocol (GHG). Das Regelwerk gibt internationale Standards für die Bilanzierung von Treibhausgasemissionen für Unternehmen vor. Das GHG unterteilt die Berechnung in drei Bereiche, die „Scope“ heißen. Die Berechnungen für die beiden Speicher basieren auf Scope 3, Kategorie 3.1 (Rohstoffe und Vorbereitung). Sie betrachtet den Schwerpunkt der unternehmerischen Treibhausgasbilanz: alle Emissionen von der Gewinnung der Rohmaterialien über die Weiterverarbeitung bis zu Herstellung und Transport zur Produktionsstätte. Die Produktion des Thermotanks erzeugt keine indirekten Emissionen, die mit der Erzeugung von Elektrizität oder Fernwärme verbunden sind (Scope 2), da das Unternehmen Ökostrom bezieht. Es ist nach dem Umweltmanagement-System EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) zertifiziert und veröffentlicht regelmäßig eine Umwelterklärung mit Angabe der direkten und indirekten CO2-Emissionen (Scope 1 und Scope 2). Mehr Informationen gibt es unter www.roth-plastic-technology.de und www.roth-werke.de.

Roth Thermotank: Doppelt umweltfreundlich

Am Beispiel des Roth Wärmespeichers wird deutlich, dass der Einsatz von Kunststoff je nach Anwendung nachhaltig sein kann. Zum einen zeigt der CO2-Fußabdruck, dass bereits die Herstellung umweltschonender ist, als die von Standard-Stahlspeichern. Zudem spart der Kunststoff-Speicher aufgrund seiner Bauart im jahrelangen Betrieb Energie ein und ist somit doppelt umweltfreundlich. Das Kunststoff-Composite-Material erzielt eine deutlich bessere Wärmedämmung. Ein stabiler Außenmantel aus einer EPS-Hochleistungsdämmung minimiert effizient Wärmeverluste. Der Roth Thermotank erhielt in seiner Ausführung mit dem Thermocoat plus das Energielabel A. Der innovative Kunststoff-Wärmetank kann direkt in Heizungssysteme mit einem dauerhaften maximalen Anlagenbetriebsdruck bis zu 3 bar eingebunden werden. Er wiegt nur etwa ein Drittel eines vergleichbaren Stahlspeichers – das vereinfacht Transport und Montage. Er ist weltweit der erste Kunststoff-Composite-Wärmespeicher, der als Druckbehälter in Verbundtechnologie ausgeführt ist.

Roth Familienunternehmen nutzt Synergien

Christin Roth-Jäger, Geschäftsführerin bei Roth Werke, erklärte: „Der Thermotank Quadroline ist ein gutes Beispiel für die Nutzung von Synergien im Roth Familienunternehmen. Bei Entwicklung und Herstellung des Speichers brachten verschiedene Roth Unternehmen ihre Kompetenzen mit ein. Der Thermotank vereint jahrelanges Know-how in Faserwickeltechnologie, Blastechnologie, Spritzgussverfahren, Kunststoffschweißen und Schäumen.“ Selbst die Anlage zur Herstellung des Thermotank am Standort der Roth Werke in Buchenau entstand in der Unternehmensgruppe: Roth Composite Machinery aus Steffenberg entwickelt maßgeschneiderte Fertigungslösungen für die Herstellung von Leichtbauteilen im Filament Winding Verfahren.

Leichtbautechnologie schont die Ressourcen

Hohe Zugfestigkeit, Kraftaufnahmefähigkeit und Korrosionsfreiheit machen Faserverbundkunststoff-Produkte für zahlreiche Anwendungen interessant – nicht nur in der Hausenergietechnik. Ein wesentlicher Vorteil von Faserverbund-Bauteilen ist das Leichtbaupotenzial. Im Vergleich zu herkömmlichen Werkstoffen wie Stahl sind enorme Einsparungen möglich. In der Luft- und Raumfahrttechnik und in der Automobilindustrie ist das ein wichtiger Aspekt im Hinblick auf Ressourcenschutz und Energieeffizienz. In diesen Branchen wirkt sich der Leichtbau direkt auf den Kraftstoffverbrauch und auf die Emissionswerte aus.

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