Es häufen sich die offiziellen Absagen von Größen der SHK-Branche zur ISH 2021 in Frankfurt. Macht es im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und den momentanen Bedingungen Sinn, am Bestehen der Messe festzuhalten? Unternehmen stehen hier vor schwierigen Entscheidungen und es stellt sich die berechtigte Frage, wie selbst unter Einhaltung strengster Hygienevorschriften ein reibungsloser Ablauf und die gewohnte Qualität des "Messeerlebnisses" gewährleistet werden kann.
Bild: Messe Frankfurt Die Zeichen stehen weiter auf Umschwung: die verstärkt auftretenden Absagen namhafter Hersteller zur Teilnahme an der ISH, der internationalen Messe für Bad, Sanitär, Heizung, Erneuerbare Energien und Klimatechnik vom 22. bis 26. März 2021 in Frankfurt, stellen die Durchführung in Frage.
Der Corona-Virus zeigt, dass die unbeständige Lage verbunden mit wieder ansteigenden Invektionszahlen zur Begleiterscheinung werden und den Unternehmen somit weiterhin wichtige Entscheidungen abverlangen.
Auch wenn die vorliegenden Hygienekonzepte in enger und unter Einhaltung aller möglichen Maßnahmen während der Messe umgesetzt werden, bleibt doch die Frage nach dem Restrisiko für eine Infektion und ob das Stattfinden wirklich sinnvoll ist.
So ist es nicht verwunderlich, dass Entscheidungen gegen eine Teilnahme an der Messe als Aussteller wie auch Besucher getroffen werden.
Die Firmen Stiebel Eltron, VIEGA, GROHE, HANSA, Pentair Jung Pumpen, Wildeboer, Kaldewei, Emco Bad, Aquatherm, Novapress, Biral, um einige Namen zu nennen, haben bereits öffentlich bekannt gegeben, dass auf die Teilnahme an der ISH 2021 verzichtet wird. Und es ist davon auszugehen, dass weitere Unternehmen sich dem anschließen werden.
So stellt sich abschließend die Frage, findet die ISH 2021 wirklich statt, wenn Unternehmen mit Rang und Namen sich hier zurückziehen?