Ihre Cookie-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Zustimmen" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Ihre Cookie-Einstellungen

Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Unsere News können Sie auch bequem als Newsletter erhalten!

News vom 29.10.2020

Fenster: Dreifachverglasung ist inzwischen Stand der Technik

Worauf Hauseigentümer beim Fenstertausch achten sollten

Beim Kauf neuer Fenster stehen Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer oft vor der Frage, ob sie sich für eine Zweifach- oder Dreifachverglasung entscheiden sollen. Ein Blick auf den Markt zeigt: Dreifachfenster sind mittlerweile der Stand der Technik, sowohl für Neubauten als auch für bestehende Gebäude. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin.

Bild: Zukunft Altbau
Bild: Zukunft Altbau

Fenster mit drei Scheiben lassen weniger Wärme entweichen, senken die Energiekosten und sind kaum teurer als Fenster mit zwei Gläsern. Für gute dreifach verglaste Fenster gibt es außerdem eine finanzielle Förderung. Bei einem Fenstertausch sollten auch die energetischen Eigenschaften des Fensterrahmens und die Qualität der Fassadendämmung bedacht werden. Hinzu kommt: Wird ein Drittel der vorhandenen Fensterflächen erneuert, schreibt der Gesetzgeber die Erstellung eines Lüftungskonzepts vor. Hier helfen vor allem automatische Lüftungsanlagen, die die Temperatur und Frischluft in Räumen auf einem optimalen Niveau halten.

Fenster sorgen für Licht in der Wohnung, sie schützen vor Wind und Regen und im Idealfall halten sie Hitze, Kälte und Lärm draußen. Sind sie alt oder undicht, verursachen sie jedoch oft einen unangenehmen Luftzug und erhöhen die Heizkosten. Bis zu 20 Prozent der Raumwärme können hier verloren gehen. Moderne Fenster mit Mehrfachverglasungen verhindern das. Gegenüber Fenstern aus den 80er- und 90er-Jahren reduzieren sie den Energieverlust auf nur noch ein Drittel. „Lange galten Fenster mit zwei Verglasungen als Standard. Inzwischen hat sich jedoch ein Paradigmenwechsel hin zu dreifach verglasten Fenstern vollzogen“, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau.

Dreifach: die richtige Verglasung für neue Fenster

Bei der Wahl der richtigen Fenster ist der Uw-Wert entscheidend. Er steht für den Wärmedurchgangskoeffizient des gesamten Fensters (w für Window) und gibt an, wie viel Wärme durch Glasscheiben, Fensterrahmen und an deren Übergang, am sogenannten Randverbund, entweichen kann. Je niedriger der Wert, umso besser. Der Uw-Wert neuer Fenster darf höchstens 1,3 Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/m2K) betragen. Das regelt das Gebäudeenergiegesetz.

Bei zweifach verglasten Fenstern liegt der Uw-Wert bei rund 1,1 bis 1,3 W/m2K. Die besten U-Werte erreichen Fenster mit Dreischeiben-Wärmeschutzverglasung. Dabei sind meist zwei der drei Scheiben beschichtet. „Die zusätzliche Isolierschicht hilft dabei, Heizwärme im Raum zu halten und Energie zu sparen“, erklärt Waldemar Dörr vom Fachverband Glas Fenster Fassade Baden-Württemberg. „Das erhöht auch den Komfort: Die Oberflächentemperaturen sinken selbst bei Minustemperaturen raumseitig nicht unter 16 Grad Celsius.“ Der Uw-Wert von Dreifachfenstern ohne Isolierschicht beginnt bei 1,1 W/m2K, manchmal werden sogar Uw-Werte bis 0,6 W/m2K erreicht. Inzwischen haben die Fensterhersteller ihre Produktion größtenteils auf Dreifachfenster umgestellt. Dadurch sind die Preise für die qualitativ hochwertigere Verglasungen drastisch gesunken. „Da sich die Preise denen von Zweifachfenstern angeglichen haben, sollten Eigentümer in der Regel zu dreifach verglasten Fenstern greifen. Gleichzeitig spart der bessere Wärmeschutz mehr Energie und damit Kosten ein“, so Waldemar Dörr.

Ein weiterer Vorteil ist die Förderung: Im Gegensatz zu einer Doppelverglasung können Hauseigentümer für den Kauf von Dreifachfenstern Geld bei der staatlichen Kreditbank KfW beantragen. Im Rahmen der Sanierungsförderung von Einzelmaßnahmen übernimmt der Staat 20 Prozent der Kosten der neuen Fenster. Dafür dürfen die Werte für Standardfenster 0,95 W/m²K nicht überschreiten, Dachfenster und andere Spezialfenster können auch etwas schlechtere Werte aufweisen.

Auf den richtigen U-Wert achten, Fassadendämmung gegebenenfalls verstärken

Hellhörig sollten Eigentümer werden, wenn bei einem Verkaufsgespräch nur allgemein von einem U-Wert gesprochen wird. Damit kann auch etwas anderes als der Uw-Wert gemeint sein. Der Ug-Wert etwa (g für Glas) bezeichnet nur den Wärmedurchlass der Verglasung. Er ist meist deutlich besser als der Uw-Wert. Der Uf-Wert (f für Frame) steht dagegen für den Wert des Rahmens. Ein weiterer Wert, der Psi-Wert, steht für die Qualität des Randverbundes. Eine Scheibe mit einem sehr guten Wärmedurchgangskoeffizienten kommt daher nur auf einen mittelmäßigen Uw-Wert, wenn die Werte für den Rahmen und den Randverbund schlecht sind. Bauherren sollten daher auf den wichtigen Uw-Wert achten.

Im Zuge eines Fenstertauschs sollte man auch die Dämmung der Fassade prüfen. Ist die Wand deutlich schlechter gedämmt als die neuen Fenster, sammelt sich die feuchte Luft in der Wohnung an den Wänden und kann – je nach Situation und Lüftungsverhalten – Schimmelbildung verursachen. Das liegt daran, dass die Luftfeuchtigkeit sich immer an der kältesten Fläche im Raum niederschlägt. Hauseigentümer sollten in einem solchen Fall daran denken, den Fenstertausch gemeinsam mit der Dämmung der Fassade vorzunehmen. Die zeitgleiche Umsetzung der beiden Maßnahmen ist sinnvoll, da die Fenster dann bauphysikalisch günstig nach vorne, direkt in der Dämmebene, eingebaut werden können. Ist das etwa aus finanziellen Gründen nicht gleich möglich, sollte die Fassade später eine zusätzliche Dämmung erhalten. Dazu werden beim Tausch der Fenster die Anschlussdetails bereits vorgeplant. Damit umgeht man, dass sie im Nachhinein mühsam angepasst werden müssen.

Nur automatische Lüftungen garantieren optimale Raumluftqualität

Vor dem Einbau neuer Fenster müssen sich Hauseigentümer gemeinsam mit einem Experten Gedanken zum Thema Lüften machen und ein Lüftungskonzept erstellen. Denn alle korrekt eingebauten neuen Fenster verhindern ungewollte Luftströme, die hohe Lüftungswärmeverluste nach außen nach sich ziehen. Dadurch wird aber nicht nur die warme Luft im Haus gehalten; die dichten Anschlüsse verhindern auch, dass die verbrauchte, feuchte Raumluft wie bei alten Fenstern durch undichte Fugen und Ritzen unkontrolliert entweichen kann und frische, trockene Luft hereinströmt.

Den nötigen Luftaustausch übernehmen Lüftungsanlagen zuverlässig. Sie lüften automatisch und sind oft mit einer Wärmerückgewinnung ausgestattet. Das spart Heizenergie. Darüber hinaus können die Anlagen Feinstaub und Pollen aus der Außenluft filtern. Die Alternative zur automatischen Lüftung ist mehrminütiges, manuelles Querlüften mindestens zwei bis vier Mal am Tag in jedem Raum. So oft zu lüften schaffen jedoch auch die pflichtbewusstesten Hauseigentümer nicht immer. Und eine Wärmerückgewinnung sowie Luftfilterung sind hier auch nicht möglich.

Aktuelle Forenbeiträge
Peter 888 schrieb: Hallo Energiebilanz. Du hast die Estrich-Masse, die aufgeheizt werden muss. Mit der spez. Wärmekapazität kannst Du die Wärmemenge bestimmen, die Du für jeden Schritt brauchst um die Masse aufzuheizen....
Schmitt schrieb: Hier die Fachgerechte Einbindung einer waagerechten Anschlussleitung an ein Fallrohr aus Kommentar zur DIN 1986 - 100. MfG. Schmitt
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Website-Statistik