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News vom 10.03.2003

ENEV und Fußbodenheizung - eine Frage der Dämmung


Die Energieeinsparverordnung (EnEV) verzichtet im Bereich „zu errichtende Gebäude“ auf eine Festlegung von U-Werten. Damit entfällt der in der früheren Wärmeschutzverordnung (WSchV) für Flächenheizungen festgelegte U-Wert von 0,35 W/m2·K. Anstatt der reinen U-Wert- Betrachtung ist nun der spezifische Wärmeverlust zu berechnen. Die DIN V 4108-6, Ziffer 6.4.1 liefert hierzu die Vorgabe. In punkto Fußbodendämmung ist dadurch für die Einbausituationen gegen Außenluft, unbeheiztem Raum sowie Erdreich bei Flächenheizungen eine größere Planungsfreiheit entstanden. Über allem steht aber die Hauptanforderung der EnEV, den maximal zulässigen Jahres-Primärenergiebedarf einzuhalten. Dieser basiert auf dem zu ermittelnden A/Ve - Verhältnis.

Für den Bereich Transmissionsverluste ist die „Thermische Hülle“ des Gebäudes die entscheidende Bilanzgrenze. Der spezifische Wärmeverlust der Einzelbauteile der thermischen Gebäudehülle, wird durch die jeweilige Temperaturdifferenz der zu bewertenden Bauteile bestimmt. Schon aus wirtschaftlichen Gründen sollte die Gebäudehülle einer angemessenen Betrachtung unterliegen. Große Temperaturdifferenzen erfordern eine hohe Dämmung, kleine Temperaturdifferenzen erfordern eine geringere Wärmedämmung. Es gibt keinen Sinn, wie von der Dämmstoffindustrie propagiert, im Bereich der thermischen Hülle mit der geringsten Temperaturdifferenz überproportional zu dämmen. Entscheidend ist die generelle Erfüllung der Anforderung aus der EnEV. Mit dieser verringert sich der spezifische Transmissionswärmebedarf gegenüber der bisherigen Wärmeschutzverordnung um mindestens 25%. Der Vorteil: Die Temperatur in der Heizebene reduziert sich, so dass die Dämmschicht entsprechend angepasst werden kann.
Die Befreiung vom geforderten Einzelnachweis gemäß DIN V 4108-6 erfolgt nach Vorgabe des Deutsches Instituts für Bautechnik (DIBt) durch Einsatz einer Dämmschicht mit einem Wärmedurchlasswiderstand von 2,0 m2·K / W (entspricht 8 cm Dämmung mit einem Wärmeleitwert 040).
Die Gestaltung des Baukörpers muss zukünftig in einer schon sehr frühen Planungsphase mit der technischen Gestaltung der Heizungsanlage Hand in Hand gehen, um die Wärmeerzeugung, -verteilung und -übergabe in den Räumen festzulegen. Somit kann die Empfehlung des DIBt oder der rechnerische Nachweis nach DIN V 4108-6 mit einer auf die Temperaturanforderung angepassten Mindestdämmschicht gemäß DIN EN 1264-4 rechtzeitig in die Berechnung des Jahres-Primärenergiebedarfs gemäß EnEV einfließen. Entscheidend ist eine sinnvolle Gestaltung der thermischen Hülle, um den von der EnEV geforderten Höchstwert des Jahres-Primärenergiebedarfs bezogen auf das A/Ve – Verhältnis einzuhalten. Die Mindestdämmschicht für Flächenheizungen nach DIN EN 1264-4 ist nicht, wie zum Teil im Markt behauptet wird, vergleichbar mit der DIN 4108-2, die nur Dämmanforderungen zur Verhinderung von Feuchteschäden an Bauteilen enthält.

Weitere vertiefende Informationen mit Beispielen zum Thema finden
Sie im Internet unter:www.flaechenheizung.de.
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