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Vor 2000 Jahren hatten die Römer Wasserleitungen aus Blei und Trinkgefäße aus Blei. Zwei Jahrtausende später waren Bleiwasserleitungen wieder gefragt. Von Ende des 19. Jahrhunderts bis Mitte des 20. Jahrhunderts wurden in vielen europäischen Ländern zahlreiche Gebäude mit Haustrinkwasserinstallationen und mit Versorgungsleitungen aus Blei ausgestattet.

Heute weiß man, dass Blei ungesund ist, deshalb wurde der zulässige Grenzwert für Bleigehalte im Trinkwasser noch weiter gesenkt. So mancher Römer vor 2000 Jahren ist an Bleivergiftung gestorben. Zu hohe Bleigehalte im Wasser, in der Nahrung, in der Luft können Blut, Nieren, Nerven, Gehirn und andere Organe beeinträchtigen. Trinkwasser, das durch Bleirohre fließt oder lange in Bleirohren steht, ist per Definition oft kein Trinkwasser mehr.

In Europa gibt es noch Millionen, allein in Deutschland noch Hunderttausende von Altbauten mit Wasserrohren aus Blei. Zahlreiche Hausinstallationen und Hausanschlussleitungen bestehen noch aus diesem Schwermetall. Hier wird im Trinkwasser der zulässige Blei-Grenzwert oft überschritten.

Verantwortlich für die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte ist in der Regel der Betreiber der Haustrinkwasserinstallation, d.h. der Hausbesitzer. Befinden sich also in seinem Haus noch Bleirohre und ist der zulässige Grenzwert für Blei im Wasser regelmäßig überschritten, so ist er als Hausbesitzer verpflichtet, die Bleirohre gegen unbedenkliche Rohre auszutauschen. Nachweispflichtig ist allerdings nicht der Hausbesitzer, sondern der Mieter. Aber auch die Wasserwerke sind gefordert. Denn für die Hausanschlussleitungen sind die Wasserwerke verantwortlich.

Bleigrenzwert weiter reduziert
In der Trinkwasserverordnung von 1990 wurde in Deutschland der zulässige Grenzwert für Bleigehalte im Trinkwasser auf maximal 40 Mikrogramm pro Liter (=0,040 mg/l) festgesetzt. Die EU-Trinkwasser-Richtlinie und die seit 1/2003 in Deutschland gültige Trinkwasserverordnung reduzierten den Grenzwert noch weiter.
Ab dem 1.12.2003 liegt in Deutschland die zulässige Höchstkonzentration von Blei im Trinkwasser bei 0,025 mg/l, ab dem 1.12.2013 bei 0,010 mg/l. D.h. über kurz oder lang müssen die Blei- und bleihaltigen Wasserleitungen ausgetauscht werden. Was des einen Leid, ist des andern Freud: Der Installateur kann sich über die vielen Aufträge freuen.

Bleirohre sind leicht zu erkennen
Der Fachmann kann Bleirohre leicht erkennen. Unlackiert ist das Metall silbergrau und sehr weich. Wegen ihrer Biegsamkeit sind Bleirohre nie vollkommen gerade verlegt, sondern immer in leichten Schlangenlinien oder Bögen - im Gegensatz zu Kupfer- oder verzinkten Stahlrohren. Auch sind Bleirohre - im Gegensatz zu Stahlrohren - nicht magnetisch.

Verlaufen die Wasserleitungen in der Wand, ist also das Rohrmaterial nicht zu erkennen, kann nur eine Wasseranalyse Aufschluss über den möglichen Bleigehalt des Trinkwassers geben. Viele Wasserwerke oder Gesundheitsämter führen solche Wasseranalysen durch.

Eine gute Alternative: Kunststoff- und Verbundrohre
Müssen Bleirohre entfernt werden, ist es oft ratsam, die Trinkwasserinstallation komplett zu sanieren. Bei der Wahl des zukünftigen Rohrmaterials sollte man neben Gesundheitskriterien auch Haltbarkeitsaspekte berücksichtigen. Immer mehr Planer und Sanitärinstallateure empfehlen Bauherren und Modernisierern den Einbau von Trinkwasser-Installationssystemen mit Markenkunststoff- oder Markenverbundrohren. Diese hochwertigen Rohre korrodieren nicht, verkrusten nicht, enthalten keine Schwermetalle und reagieren nicht mit dem Wasser. DVGW-gekennzeichnete Markenrohre aus Qualitätskunststoff entsprechen allen gesetzlichen und gesundheitlichen Anforderungen. Sie sind hygienisch einwandfrei, umweltverträglich, langlebig und außerdem montagefreundlich.


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HausBauen2020 schrieb: BKA in der Decke planst du nicht? Dann könntest du auch auf die Wandheizung verzichten. Wandheizung ist sicher eine tolle Sache, aber mir ist die Einschränkung etwas zu groß. Die Wand sollte dann immer...
ianize schrieb: Danke für die Liste. Das heißt, falls es mit Austausch der Ölvorwärmer nicht klappt, und wenn ich einen R1-L-LN/18 auftreiben könnte, könnte ich ihn einbauen lassen? Auch mit diesem angeblichen schlimmen...
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