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News vom 17.03.2003

Von Bioenergie bis Energiehandel: Heiße Themen im Fachprogramm der enertec


Die enertec - Internationale Fachmesse für Energie vom 11. bis 14. März 2003 war wieder von einem umfangreichen Fachprogramm begleitet. Im Congress Center Leipzig fanden Tagungen, Seminare und Work-Shops statt. Das Forum "Zentrum Energie" in der Messehalle war Ausstellervorträgen und -präsentationen sowie Podiumsdiskussionen und Hintergrundinformationen zu aktuellen Branchenthemen vorbehalten.

Energiewirtschaft in Mittel- und Osteuropa - Ein Schwerpunkt im Fachprogramm

Die internationale Veranstaltungsreihe "Ver- und Entsorgung - Infrastruktur-Problematik der EU-Beitrittsländer" war das zentrale Ereignis im Fachprogramm für den Osteuropamarkt. Dabei handelte es sich um ein Kooperationsforum mit Kommunen aus Polen, Tschechien, Litauen und Ungarn. "Kommunale Vertreter aus diesen Ländern stellten hier ihren infrastrukturellen Bedarf vor und kamen mit westlichen Anbietern ins Gespräch. Ziel dieses Forums sind konkrete Projekte", sagt Dr. Matthias Reichel, Geschäftsführer der Inercon GmbH (früher EconTrade GmbH) und Organisator der Veranstaltungsreihe. Zu den betreffenden Ländern informierten Work-Shops über die aktuelle Lage in der Energiewirtschaft sowie in den Bereichen Abfall, Wasser und Abwasser. Experten erläuterten Potenziale und Geschäftschancen, wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen sowie Fördermöglichkeiten.

Der größte russische Energieversorger RAO EES Rossii (Vereinigte Energiesysteme Russlands), der von einigen Experten als Weltgrößter eingestuft wird, veranstaltete am 12. März die internationale Konferenz "Elektrizitätswirtschaft in Europa und Russland" und wart gleichzeitig Aussteller auf der enertec. Die Konferenz zeigte Perspektiven für eine Zusammenarbeit auf. Unter den Vortragenden befand sich Wjatscheslaw Voronin, der Stellvertreter des RAO-Chefs Anatolij Tschubaijs. RAO soll nach dem Willen der russischen Regierung entmonopolisiert werden und in einen Netzbetreiber, zehn Strom erzeugende Konzerne sowie teilprivatisierte Vertriebsfirmen und eine Strombörse aufgeteilt werden. 60 Milliarden US-Dollar müssen innerhalb der nächsten zehn Jahre in die russische Energiewirtschaft investiert werden, wie das Handelsblatt kürzlich meldete. Tschubaijs ist überzeugt, dass ohne ausländische Investitionen die russische Stromversorgung zusammenbricht.

Energiewirtschaft und Klimaschutz untrennbar verbunden

Um die Nachhaltigkeit der Energiewirtschaft, das heißt um den dauerhaft umweltgerechten Umgang mit Energie, ging es in der Veranstaltung von Energetic Consulting auf der enertec, die mit diesem Problemkreis bereits auf der vorigen enertec das Interesse der Messebesucher gewonnen hatte. "Nachhaltige Energiewirtschaft und Klimaschutz" lautete der Titel des Diskussionsforums am ersten Messetag. Im Podium saßen Andrea Fischer, Staatssekretärin im sächsischen Wirtschaftsministerium, Dr. Eberhard Meller, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Stephan Kohler, Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), und Wolfgang Wille, Geschäftsführer der Leipziger Stadtwerke. Die Teilnehmer diskutierten darüber, wie eine nachhaltige Energieversorgung aussehen kann, welche Rolle die erneuerbaren Energien künftig spielen und wo die Chancen und Risiken der "Flexiblen Kyoto-Instrumente" liegen. Unter letzterem sind die im so genannten "Kyoto-Protokoll" beschriebenen Beiträge der Industrieländer zum Klimaschutz zu verstehen. Eines dieser Instrumente ist der Emissionshandel, der geregelte Ausstoß von CO2. Die Richtlinie zum EU-weiten Emissionshandel wird noch in diesem Jahr verabschiedet, so dass die Diskussion auf der enertec zeitnah geführt wurde.

Ebenfalls am ersten Messetag veranstaltete der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung (B.KWK) einen Work-Shop zu "Praxiserfahrungen mit dem KWK-Gesetz - Ergebnisse, Probleme, Konsequenzen". Dabei berichteten Anlagen-Betreiber aus der Industrie und aus Stadtwerken darüber, wie der KWK-Strom von den Netzbetreibern tatsächlich vergütet wird und wie sich diese Praxis auf die Wirtschaftlichkeit der Anlagen auswirkt. Rechtliche und administrative Fallstricke lauern auch beim Zugang zum öffentlichen Netz, ohne den keine KWK-Zuschläge gezahlt werden. Manche Industrie-Unternehmen, die KWK-Anlagen betreiben, gehen diesen Hindernissen aus dem Weg, indem sie ihr eigenes Stromnetz an den örtlichen Energieversorger verpachten und somit in das öffentliche Netz einbinden. Ob diese in der Branche umstrittene Lösung sinnvoll ist, ist auf dem Work-Shop diskutiert worden.

Weitere Themen waren der Verkauf von KWK-Strom an spezialisierte Händler, die technische Zulassung der Anlagen und rechtliche Fragen der Auslegung des KWK-Gesetzes. Außerdem ging der B.KWK speziell auf die Situation von Klein-Anlagen in den Bereichen bis 50 Kilowatt und bis 2 Megawatt elektrischer Leistung ein.

Energie von Mutter Natur - Bioenergie mit großen Zukunftschancen

Bioenergie gilt als eine boomende Energiequelle für die kommenden Jahre. So steigt in Deutschland nach Ermittlungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Stromerzeugung aus fester Biomasse von jetzt 280 MW bis 2004 auf das Doppelte, aus Biogas von 110 MW auf über 250 MW bis 2004. Das Kompetenzzentrum für Bioenergie geht davon aus, dass sich fünf bis zehn Prozent des derzeitigen Primärenergiebedarfs aus Biomasse decken lassen. Gegenwärtig ist es nur ein Prozent. Daraus ergeben sich für die nächsten drei bis fünf Jahre gute Absatzchancen für Anlagenbauer. Eine Reihe von Veranstaltungen im Fachprogramm beleuchtete die verschiedenen Aspekte dieses Themas. Dazu gehörten die internationale Tagung "Möglichkeiten der Biomassenutzung in Osteuropa" am 13. März 2003, organisiert vom Institut für Energetik und Umwelt (IE), Leipzig, und die Veranstaltung "Biogas als regenerative Energie - Stand und Perspektiven II" des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI-GET) am 11. und 12. März.

Ein "Fest für Holzpellets" wurde am 13. März auf dem Gemeinschaftsstand Bioenergie ausgerichtet. Holz in Form von Pellets stellt eine ökologische und ökonomische Alternative zur herkömmlichen Energiegewinnung dar und erfreut sich daher wachsender Beliebtheit. Es ist umweltfreundlich, in der Region beschaffbar und wächst nach. Das Vortragsprogramm informierte umfassend über Einsatz und Technik von Holzpellets. Ein Diskussionsforum wendete sich am 14. März auf dem Gemeinschaftsstand an Planer, Ingenieure und speziell Landwirte. Mit dem Einsatz von Biogas eröffnen sich Landwirten Alternativen zur herkömmlichen Energieversorgung und über die Einspeisung ins Netz zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten. Das Forum beleuchtete dieses Thema von verschiedenen Seiten. Zum Beispiel wurden praktische Erfahrungen mit Biogasanlagen vermittelt, die energetische Nutzung von Stroh und Holz wurde behandelt sowie die Frage: Wohin mit der entstehenden Abwärme?

Zum dritten Mal veranstaltete der Solar City Leipzig e.V. den Kongress "Deutschlands Weg ins Zeitalter der Solararchitektur". Fachleute stellten innovative Gebäudekonzepte vor, die die Nutzung der Sonnenenergie beinhalten. Sie informierten außerdem über neue Produkte sowie Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Solares Bauen. Zur Zukunft der Solartechnik äußertr sich das Umweltbundesamt in der "Aktuellen Stunde" des Ausstellerforums "Zentrum Energie".


Aktuelle Forenbeiträge
meStefan schrieb: Raum- Thermostate sind hoch gedreht? Dann den Stellmotor runter machen und schauen, ob es dann warm wird (Stellmotor runter = Ventil auf). Läuft Dein Heizgerät überhaupt? Ist der Anlagendruck mind....
Peter_Kle schrieb: 1. Für die maximale Leistung ist die Sonneneinstrahlung wichtig. Nur Sonne und 30 Grad heben die Sonneneinstrahlung nicht auf Sommerniveau oder Cremer du dich jetzt noch ein ??? 2. Temperaturen sind...
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