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News vom 20.05.2003

Initiative Brennstoffzelle: Vorwärtsstrategie mit Augenmaß


Handeln für den Fortschritt: Unter diesem Motto haben vier große Unternehmen der deutschen Gaswirtschaft Ende 2001 die Initiative Brennstoffzelle (IBZ) gegründet. Ihr gemeinsames Ziel ist die erfolgreiche Markteinführung stationärer, erdgasbetriebener Brennstoffzellen im unteren Leistungsbereich, die Wohnhäuser, andere Gebäude oder Gewerbebetriebe effizient und umweltschonend mit Strom und Wärme versorgen. Nun zieht die IBZ eine erste positive Bilanz: Sie hat auf zahlreichen Ebenen Kooperationen, Aktivitäten und Projekte gestartet, die der „kleinen" Erdgas-Brennstoffzelle den Weg zur Serienreife ebnen sollen. Allerdings setzt die Aktionsgemeinschaft dabei bewusst auf einen realistischen Zeithorizont. Sie geht davon aus, dass es noch bis zum Ende des Jahreszehnts dauern wird, diese Technologie wirklich marktreif, also technisch und wirtschaftlich wettbewerbsfähig zu machen.

Projektarbeit auf vielen Ebenen
Um die gerätetechnische Entwicklung und Erprobung voranzutreiben, kooperieren die IBZ-Mitglieder (EWE AG, Oldenburg, MVV Energie AG, Mannheim, Ruhrgas AG, Essen, und VNG - Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft, Leipzig) mit Partnern aus unterschiedlichen Bereichen. Die Initiative unterstützt die Entwicklung von Geräten und Komponenten, engagiert sich bei Demonstrationsprojekten sowie bei der Bildung von Normen und Standards. Auch die Zusammenarbeit mit dem Fachhandwerk, das die Brennstoffzellen-Anlagen installieren und warten wird, spielt eine wichtige Rolle. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Erarbeitung praxisgerechter Contracting-Modelle, die dem Kunden die innovative Technologie näher bringen können, ohne ihn mit den Risiken zu belasten.

Mit dem Einstieg in mehrere Feldversuche wurde 2002 eine wichtige Phase für die Erprobung der Brennstoffzelle in der dezentralen Strom- und Wärmeversorgung eröffnet. Die IBZ-Mitglieder betreuen oder unterstützen derzeit Pilotprojekte, bei denen rund 40 Brennstoffzellen-Heizgeräte der Hersteller Sulzer Hexis und Vaillant unter
Praxisbedingungen getestet werden. Diese Zahl wird sich in den nächsten Monaten weiter erhöhen. Der Start des EU-Projekts „Virtual Fuel Cell Power Plant" setzt dabei einen neuen Meilenstein. Auch hier ist die Initiative über ihre Mitglieder und Partner maßgeblich beteiligt. Die Erkenntnisse und Erfahrungen aus den Feldtests fließen direkt in die Optimierung der Geräte und Rahmenbedingungen ein.

Information rund um die Brennstoffzelle
Mit umfassender Kommunikationsarbeit will die Initiative das Thema ebenfalls voranbringen. Mehrmals im Jahr präsentiert sie in den „IBZ-Nachrichten" aktuelle News zur Brennstoffzelle. In Zusammenarbeit mit „bild der wissenschaft", dem führenden deutschen Wissenschaftsmagazin, hat sie ein Brennstoffzellen-Sonderheft herausgegeben, das auf große Resonanz stieß. An der Entwicklung einer Info-CD-ROM für die Aus- und Weiterbildung hat sich die Aktionsgemeinschaft ebenfalls beteiligt. Weitere Schulungs- und Unterrichtsmaterialien sind geplant.
Kompaktes Basiswissen für den Fachmann wie für den interessierten Laien bietet die neue IBZ-Broschüre „ABC der Brennstoffzelle", ein kleines Nachschlagewerk im handlichen „Westentaschenformat".

Im Internet findet der Nutzer unterwww.initiative-brennstoffzelle.de ein umfangreiches Infoportal, das Grundlagen und Perspektiven der Technologie aufzeigt. Hinzu kommen aktuelle Nachrichten aus Forschung und Entwicklung, Anwenderberichte, Links, Terminhinweise und die Möglichkeit zur Anforderung von Infomaterial.

Vor allem durch den Transfer von Know-how, Erkenntnissen und Erfahrungen will die Initiative Brennstoffzelle (IBZ) die Markteinführung der stationären Erdgas-Brennstoffzelle im kleinen Leistungsbereich vorbereiten. Dabei setzt sie auf enge Kooperation mit Herstellern, Forschungseinrichtungen, Handwerksverbänden und anderen Partnern. Zu ihren wichtigsten Arbeitsfeldern gehören die Beteiligung an Forschungsvorhaben, Feldtests und Pilotprojekten, die Entwicklung von Contractingmodellen, die Klärung von Installationsfragen sowie die breit angelegte Informations- und Medienarbeit für verschiedene Zielgruppen.

Aktuelle Forenbeiträge
PaulSch schrieb: Super, danke Euch! Das hilft mir extrem weiter bzw. wenn es jetzt an die Anfrage beim Profi geht. Die Ziegel habe ich vielleicht nicht mehr da, zumindest nicht in der Menge, aber das Dach ist wie gesagt...
kathrin schrieb: @Mechatroniker Vielen Dank für die interessanten Zahlen! Grob überschlagen kommst du auf etwa 35000 kWh (Output) in 5 Jahren für Heizung und WW, also etwa 7000 kWh für gut 170 m2, also rund 40 kWh/m2a...
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