Die neu eingegangene Partnerschaft von KOSTAL mit dem Heizsystem-Spezialisten Brunner bietet Betreibern von Photovoltaikanlagen die optimale Kombination aus Wechselrichter und Wärmepumpe. Das Brunner Smart Home Modul (BSH) tauscht Daten mit dem PLENTICORE plus von KOSTAL aus, wodurch überschüssige PV-Erträge für Warmwasser und Heizenergie aufgewendet werden können. Einfach. Clever. Nachhaltig.
Mit KOSTAL und Brunner in Richtung Energiewende
Ein großer Teil der benötigten Energie in privaten Haushalten wird für Heizung und Warmwasser benötigt. Konventionell wird diese auch heute noch zu großen Teilen aus Öl oder Gas gewonnen. Aufgrund der steigenden Energiepreise und CO2-Einsparmaßnahmen ist die Wärmepumpe schon heute eine gute Alternative insbesondere im Neubaubereich und im Zuge von Sanierungsmaßnahmen.
Eine Photovoltaikanlage ist dabei die perfekte Ergänzung, denn so kommt ein großer Teil der benötigten elektrischen Energie direkt vom eigenen Dach. Das spart Kosten und schont die Umwelt – Energie wird dort erzeugt, wo sie benötigt wird.
Hier greift die sogenannte lokale Sektorenkopplung. Dies bedeutet, dass die Sektoren „Wärme“ und „Strom“ zusammenwachsen. Die Bundesregierung strebt einen jährlichen Zubau von 500.000 Wärmepumpen ab 2024 an.
KOSTAL und Brunner bündeln ihre Expertise und bieten den Kunden qualitativ hochwertige Lösungen in diesem Bereich an.
Wechselrichter und Wärmepumpe clever verbinden
Dank seiner Netzwerkschnittstelle und Modbus TCP Unterstützung ist die unmittelbare Kommunikation zwischen dem PLENTICORE plus Wechselrichter und dem Brunner Smart Home Modul problemlos möglich. Alternativ kann auch der KOSTAL Smart Energy Meter eingesetzt werden, z.B. wenn mehrere Wechselrichter in einer Anlage installiert sind.
Die Brunner Wärmepumpe verfolgt den Ladeprozess der Batterien und verwendet je nach Einstellung nur die Überschüsse, die ansonsten nach der Batterieladung ins Versorgernetz eingespeist werden würden. Die Umwandlung der überschüssigen PV-Erträge in Heizenergie erfolgt mittels Brunner Wärmepumpe BWP 4/14 green oder BWP 3/13. Der Batteriespeicher kann dabei nicht ungewollt durch die Wärmepumpe entladen werden, da die Steuerung des BSH eine Entnahme aus der Batterie sofort erkennt und die Wärmepumpe entsprechend zurückregelt. Das Besondere daran: Die Wärmepumpe kann den Leistungsbereich dynamisch anpassen, z.B. bei einem Überschuss an Solarenergie.
Nachhaltig, clever kombiniert
Fazit: Mit der Kombination von Wechselrichter und Wärmepumpe erhöhen umweltbewusste Hausbesitzer ihren Autarkiegrad und machen sich weitgehend unabhängig von steigenden Energiepreisen. Dank der reibungslosen Kompatibilität und anwenderfreundlichen Steuerung der Systemkomponenten zwischen KOSTAL und Brunner steht einem sorgenfreien Heizen nichts im Wege.