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News vom 28.05.2003

ZDB: Baukonjunktur immer noch auf Abwärtspfad


„Auch die heutigen Zahlen zur Entwicklung der Bauwirtschaft im März lassen wenig Hoffnung aufkommen, dass sich die Lage der deutschen Bauwirtschaft kurzfristig bessert.“ Dies erklärte Arndt Frauenrath, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, heute in Berlin anlässlich der Sommerpressekonferenz seines Verbandes.

So gingen allein im März die Auftragseingänge gegenüber dem Vorjahresmonat um 19,5 % zurück, das waren im Hochbau – 28 % und im Tiefbau – 7,8 %. Dies bedeutet auch einen Rückgang des Umsatzes um 8,4 % auf 5,5 Mrd. Euro. Kumuliert auf die ersten drei Monate diesen Jahres heißt dies: 14,8 % weniger Aufträge, 12,8 % niedrigere Umsätze. Und: allein im März 2003 101.000 weniger Beschäftigte, das sind - 11,5 %.

„Das ist die grausame Wahrheit zur Lage der deutschen Bauwirtschaft. Die überaus schlechte Gesamtkonjunktur und der Pessimismus von Wirtschaft und Privatleuten schlägt voll auf die Bauwirtschaft durch.“ so Frauenrath zu den heute bekannt gewordenen Märzzahlen. Das Deutsche Baugewerbe geht, so Frauenrath weiter, davon aus, dass sich der Abschwung am Bau in diesem Jahr deutlich verlangsamen und minus zwei Prozent erreichen wird.

Auf das Jahr 2002 zurückblickend erklärte der ZDB-Präsident: „Die stockende Wirtschaftsentwicklung belastete in 2002 einmal mehr den Bau. Die Bauinvestitionen lagen um 14,3 Mrd. ¤, das sind 5,9 %, unter dem Volumen des Vorjahres. Dennoch entfällt nach wie vor mehr als die Hälfte der Bruttoanlageinvestitionen auf Bauleistungen.“
Das Auftragsvolumen fiel im Bauhauptgewerbe um 6,2 % geringer aus als im Jahr zuvor. Darunter hatten die westdeutschen Betriebe mit – 6,8 % mehr zu leiden als die ostdeutschen mit – 4,2 %. Die Einbußen traten vor allem im Hochbau mit – 12 % ein.

Im Tiefbau belebte sich die Nachfrage um 1,1 %. Der Straßenbau nahm im Westen um 1,1 % und im Osten um 0,6 % leicht zu. Für den sonstigen öffentlichen Tiefbau verzeichneten die ostdeutschen Betriebe mit 5,5 % ein deutliches Plus an neuen Aufträgen. Eine kräftige Zunahme der Aufträge, insbesondere der Bahn und der Post, führte für den gesamten gewerblichen Tiefbau zu einer Erhöhung des Auftragsvolumens um 10,4 %. Dies ist zumindest für die in diesen Bereichen tätigen Betriebe eine verhältnismäßig günstige Ausgangssituation für das Jahr 2003.

Die Baugenehmigungen verringerten sich sowohl bei den Wohngebäuden um 2,2 % als auch bei den Nichtwohngebäuden um 10,8 %.

Frauenrath verwies auf den im Dezember 2002 im Westen überaus starken Anstieg der Genehmigungen für Einfamilienhäuser. Im Vergleich zum Dezember des Vorjahres wurden 14.410 Wohneinheiten, 7.081 mehr als im Vorjahr, genehmigt. Dadurch stieg die Gesamtzahl der im Jahr 2002 genehmigten Einfamilienhäuser im Westen um 3,1 %. Damit erhöhten sich die Genehmigungen im gesamten Bundesgebiet um 1,7 % auf 137.151 Einfamilienhäuser. Auch in den Monaten Januar und Februar diesen Jahres waren die Genehmigungszahlen in den alten Ländern (mit 18.875 bzw. 15.943 Wohneinheiten) erheblich größer als der monatliche Durchschnittswert des Jahres 2002 (von 11.429 Wohneinheiten). Anders als im Dezember 2002 liegen die Genehmigungszahlen für Einfamilienhäuser im Januar und Februar 2003 (mit 2.605 bzw. 2.877 Wohneinheiten) auch in den neuen Ländern überdurchschnittlich hoch.

„Diese Zunahme von Bauanträgen und –genehmigungen“, so Frauenrath, „erklärt sich vor allem durch Vorzieheffekte, ausgelöst durch die derzeit gescheiterten Versuche der Bundesregierung, die Eigenheimzulage drastisch zu kürzen. Auf eine dauerhafte Erholung des Wohnungsneubaus kann daraus leider nicht geschlossen werden.“

Aufgrund der rückläufigen Baunachfrage verringerten sich Beschäftigung und Umsatz im Bauhauptgewerbe um 7,8 % bzw. 5,9 %. Mit jahresdurchschnittlich 880.000 (genau: 888.069) Personen fiel die Beschäftigung nunmehr sogar unter die 900.000er Grenze.

Frauenrath erklärte abschließend: „Für die weitere Entwicklung der deutschen Bauwirtschaft wird viel davon abhängen, wie die verheerenden Ergebnisse der Steuerschätzung abgearbeitet werden. Einsparungen müssen im konsumtiven Bereich vorgenommen werden. Eine Kürzung von Investitionen wird dagegen den Beschäftigungsabbau noch beschleunigen. Trotz aller gravierender Probleme hoffen wir, dass der Konsolidierungsprozess bald abgeschlossen sein wird und die Bauwirtschaft sich dann wieder auf einem ganz allmählich steigenden Wachstumspfad einschwenken wird.

Die Handwerksbetriebe des Deutschen Baugewerbes tragen durch qualitativ hochwertige Arbeit und eine hohe Ausbildungsleistung zu einem hohen Standard des Bauens in Deutschland bei. Dies werden wir auch in Zukunft tun. Schon aus eigenem Interesse. Denn nur so werden wir auf einem engen Markt und im harten Konkurrenzkampf bestehen können.“

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