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News vom 28.05.2003

Keramag: Marktführerschaft in 2002 weiter ausgebaut


Konsolidierungskurs fortgesetzt / Produkt-Innovation contra Baumisere / Ergebnisverbesserung trotz Umsatzrückgang / Umsatzrentabilität und Cash-Flow erhöht / Mitarbeiterzahl leicht reduziert / Dividenden-Vorschlag: 2,50 EUR pro Stückaktie.

Die Keramag AG (Ratingen/Wesel/Haldensleben) hat ihre Marktführerposition bei Sanitärkeramik für private Badezimmer sowie öffentliche und gewerbliche Wasch- und Toilettenanlagen auch 2002 in Deutschland weiter ausbauen können. Das breit gefächerte Produktsortiment umfasst hochwertige Keramikobjekte für nahezu alle Einsatzbereiche und - als zweites Kerngeschäft - innovative Wannen, Whirlpools und Duschsysteme. Obwohl sich das siebte Rezessionsjahr der Bauwirtschaft in einem Umsatzrückgang von 4,7% auf 137,5 Mio. EUR niedergeschlagen hat, konnte das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - auch infolge einmaliger Sondereffekte - von 15,1 Mio. EUR in 2001 auf 24,1 Mio. EUR verbessert werden. Der Jahresüberschuss stieg von 10,3 Mio. auf 16,3 Mio. EUR. Das DVFA-Ergebnis je Aktie lag bei 3,39 EUR (Vorjahr: 2,12 EUR). Bei einer Netto-Umsatzrentabilität von 11,9% (Vorjahr: 7,2%) konnte ein Brutto-Cash-flow von 18,6 Mio. EUR (Vorjahr: 14,4 Mio. EUR) erwirtschaftet werden. Die Eigenkapitalrentabilität verdoppelte sich nahezu von 27,3% auf 54,1%, die Eigenkapitalquote ging von 42,8% auf 39,3% zurück.

Dr. Georg Wagner, der Vorstandsvorsitzende des Traditionsunternehmens, bewertet diese Ergebnisse in einer Pressemitteilung als Bestätigung einer "konsequent verfolgten Konsolidierungsstrategie", die sich den Marktentwicklungen schnell und flexibel anpasse. Dabei setze man auf eine forcierte Innovationspolitik, den Ausbau der Auslandsaktivitäten und eine offensive Vermarktung zur Generierung neuer Bedarfsfelder in Verbindung mit einem permanenten Kostensenkungsprogramm.

Die konjunkturellen Rahmenbedingungen haben sich im Geschäftsjahr 2002 weiter verschlechtert. Der Wohnungsneubau ist nach Angaben des Statistischen Bundesamts um 11,5% auf ein neues Rekordtief von 282.831 Einheiten zurückgegangen. Im Mehrfamilienhaus-Sektor war sogar ein Minus von 20% zu verkraften. Auch der Wirtschaftsbau und der öffentliche Bau blieben deutlich unter den Vorjahreswerten. Vor diesem Hintergrund habe sich der Umsatz der deutschen Markenhersteller von sanitärkeramischen Erzeugnissen im Inland mengenmäßig um 11% und wertmäßig um 12% reduziert. Trotz der Erhöhung des Exportanteils von knapp 33% auf 37% in 2002 sei der Gesamtumsatz der deutschen Markenhersteller von 402 Mio. auf 377 Mio. EUR gefallen.

Keramag konnte den Export 2002 erneut weiter ausbauen. Überproportionale Zuwachsraten habe man vor allem in Mittel- und Osteuropa sowie im United Kingdom und in Asien erreichen können.

Das Investitionsvolumen stieg im Geschäftsjahr um 57% auf 5,5 Mio. EUR. Schwerpunkt waren die nachträglichen Zahlungen im Zusammenhang mit dem kurz nach der Wende erfolgten Kauf der heutigen Tochtergesellschaft in Haldensleben (Sachsen-Anhalt) an die Treuhand-Nachfolgeorganisation. Außerdem wurde vorrangig in die Fertigungstechnologie, die Produktentwicklung, die EDV- und die Systemtechnik investiert.

Die Zahl der Mitarbeiter in den Werken Wesel (Niederrhein) und Haldensleben sowie der Hauptverwaltung in Ratingen ging von 611 auf 571 zurück.

Der Keramag-Vorstand schlägt der am 30. Juni 2003 in Ratingen stattfindenden Hauptversammlung vor, den ausgewiesenen Bilanzgewinn von 12 Mio. EUR zur Zahlung einer Dividende von 2,50 EUR pro Stückaktie zu verwenden. Der Jahresüberschuss pro Aktie liegt bei 3,40 EUR (Vorjahr: 2,15 EUR).

Die Beurteilung der künftigen Branchenentwicklung stellt sich - nach Einschätzung des Vorstands - derzeit widersprüchlich dar. Einerseits rechneten die Landesbausparkassen für 2003 mit einem weiteren Rückgang bei der Fertigstellung neuer Wohneinheiten auf das niedrigste Niveau seit Bestehen der Bundesrepublik. Die für das laufende Jahr wichtige Zahl der Wohnungsbaugenehmigungen sei 2002 um knapp 6% gesunken. Andererseits sei die objektive Bedarfssituation im Wohnungsbau und in der Renovation unverkennbar. In einigen Ballungsräumen führe der Wohnraummangel bereits wieder zu Mieterhöhungen. Hinzu komme ein erheblicher Stau bei Sanierung und Modernisierung. 29% der 38,3 Mio. deutschen Wohnungen seien vor 1948 errichtet worden, weitere 49% zwischen 1949 und 1978. Die Badausstattung als Bestandteil der individuellen Lebensqualität sei auf der Wunschliste der Bundesbürger weiter nach oben gerückt. Es sei eine erhebliche Kaufkraft vorhanden. Allein durch Erbschaft werde den jüngeren Familien in den nächsten 10 Jahren ein Volumen von 1,5 Billionen EUR zufließen. Dr. Wagner abschließend: "Eine Trendwende zumindest bei der Baukonjunktur ist 2003 durchaus machbar. Mehr denn je ist die Politik gefordert, das Vertrauen der Investoren in die Zukunft durch mehr Bürgernähe, steuerliches Augenmaß und Berechenbarkeit wieder herzustellen, um die Zeit des forcierten Angstsparens zu beenden".

Keramag gehört zur Sanitec-Gruppe, die über ihr französisches Tochterunternehmen Allia International S.A. 94,9% der Anteile an der Keramag AG hält. Die finnische Sanitec Corporation (Helsinki) ist mit ca. 8.300 Mitarbeitern und 37 Produktionsstätten Europas Marktführer bei Sanitärkeramik, Wannen und Duschen. Im Jahr 2001 ist die Sanitec-Gruppe mehrheitlich von dem namhaften europäischen Private Equity Investor BC Partners übernommen worden.

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