Die Wirtschaftsinitiative Smart Living (WISL) führte 2021 eine Studie zur Energieeinsparung in Verbindung mit Gebäudeautomationen durch. Automationssysteme führen zur Senkung des Energieverbrauchs. Dank KI-Technologie sind die Systeme so ausgereift, dass Haushalte zwischen 20 und 30 Prozent an Energie einsparen. Möglich ist das dank etablierter Messtechnik, die präzise Daten erhebt, um das höchste Einsparpotenzial zu ermitteln.
Bild: Riccardo Annandale / Unsplash
Bild: Elimende Inagella / Unsplash Messinstrumente in der Regelungstechnik
Messkomponenten von Schuhmann Messtechnik dienen in der Regelungstechnik dem Erfassen und Umwandeln von Signalen. Die Bauteile können hochkomplexe Berechnungen durchführen, um das geplante Ergebnis zu erzielen. Analogrechner erfassen ein oder mehrere Eingangssignale, bewerten diese und berechnen das analoge Ausgangssignal. Die Instrumente sind ein wichtiger Bestandteil für die Funktionstüchtigkeit der Regelungstechnik zur Energieeinsparung.
Regelungstechnik für die zentrale Schaltung in der Gebäudeautomatisierung
Komponenten zur Steuerung der Zentralfunktion sorgen dafür, dass alle Geräte im Gebäude denselben Status erreichen durch eine einzige Handlung. Als Regler eignet sich ein Türschloss, Schalter oder eine Zeitschaltuhr, die mithilfe der Voreinstellung die Funktion zum festgelegten Zeitpunkt ausführt. Ziel ist es, Gerätegruppen zu steuern und zu kontrollieren, um die Energie bedarfsgerecht zu nutzen. Mit einem Schalter lassen sich unter anderem alle
- Lampen ausschalten
- Rollläden steuern
- Heizungen regulieren
um Energieverluste zu reduzieren.
Eine weitere Option bietet die Fernabfrage und Fernschaltung. Immobilieneigentümer, die über mehrere Immobilien verfügen, die in Mietparteien unterteilt sind, bedürfen einer zentralen Fernsteuerung zur Bedienung der einzelnen Geräte in den jeweiligen Gebäuden. Für jede Einheit lässt sich die Heizung aus der Ferne ein- und ausschalten sowie die Temperatur regulieren. Das hilft Kosten zu sparen für unbewohnte Mieteinheiten. Aufgrund der Isolation ist es nicht notwendig, eine Wohneinheit in einem Gebäude zu heizen, wenn sich darin keine Personen aufhalten.
Die Technik erfasst den genauen Bedarf an Helligkeit und Wärme. Sensoren erfassen in verschiedenen Bereichen den Licht- und Sonneneinfall. Durch die Erfassung der Messinstrumente berechnet das System den exakten Bedarf für jeden einzelnen Quadratmeter. Für eine optimierte Beleuchtung der Einheit ist die Installation mehrerer Leuchten entscheidend, um Bereiche auszuleuchten, die nicht vom Lichteinfall des Tageslichts begünstigt werden. Zentrale Lampen beleuchten einen bestimmten Bereich, was zu einer Über- oder Unterbeleuchtung führen kann.
Haushaltsgeräte aus der Ferne steuern
Die Gebäudeautomatisierung ist auch für Mieteinheiten und Hauseigentümer eines Einfamilienhauses gewinnbringend. Um Zeit und Kosten zu sparen, können Bewohner eines Haushalts die Waschmaschine zum tariflich günstigsten Zeitpunkt anstellen und die Wäsche nach ihrer Rückkehr aus der Maschine holen. Die Maschine schaltet sich dank der Regler nach dem Waschvorgang ab und verbraucht keine Energie im Stand-by-Modus.
Das funktioniert mit weiteren Haushaltsgeräten wie dem Herd. Wer sich unsicher ist den Herd ausgeschaltet zu haben oder nicht, prüft das mit der Fernsteuerung und schaltet bei Bedarf den Herd ab.
Sparsame Warmwasseraufbereitung
Wissenschaftler und Techniker entwickeln die Regelungstechnik zur Energieeinsparung für die Warmwasseraufbereitung weiter, weil sie zwei Probleme verursacht. Mit alten Systemen wird zu viel Wärme und Wasser verschwendet. Moderne Systeme bereiten genau so viel Wasser auf, wie der Haushalt für eine bestimmte Zeitperiode am Tag benötigt. Fachleute empfehlen, den Verbrauch von maximal 100 Litern Wasser pro Person und Tag. Davon 65 Prozent Kaltwasser und 35 Prozent Warmwasser. Mit der Gebäudeautomatisierung wird der Anteil exakt eingehalten und das System schaltet bei Bedarf die Wasserzufuhr ab, um einen höheren Verbrauch zu drosseln.
Präzise Technik zur Regulierung der Energie in Gebäudeautomatisierungssystemen sorgt für die Reduktion des Energieverlustes. Haushalte sparen bis zu 30 Prozent Energie pro Quadratmeter und Jahr.