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Aber nicht nur innerhalb der eigenen vier Wände, sondern auch im Außenbereich bestehen viele Optionen, die smarte Technologie zu nutzen. Wir geben es anhand von Beispielen einen kurzen Überblick über die Möglichkeiten und Vorteile.
Beleuchtung des Grundstücks und Gartens
Ein erster Aspekt, der für die gelungene Gestaltung eines Außenbereiches eine wichtige Bedeutung hat, ist die Beleuchtung. In verschiedenen Situationen bietet sie den Bewohnern des Hauses Komfort und Vorteile.
Vorteile in verschiedenen Situationen
Für eine gelungene Gartenparty im Sommer ist dieser Aspekt nicht weniger relevant als beim Heimkehren an einem dunkeln Winternachmittag. Gleichzeitig spielt die Beleuchtung beim Thema Sicherheit eine Rolle, da sie die einzelnen Bereiche des Grundstücks sichtbar macht.
Potenzielle Einbrecher können dadurch abgeschreckt oder entdeckt werden. Das ist vor allem dann möglich, wenn die Beleuchtung durch einen Sensor gesteuert wird, der Bewegungen erkennt.
Vielseitige und ansprechende Beleuchtungsvarianten dank Smart-Technik
Smarte Leuchten haben den Vorteil, dass sie sich leichter bedienen lassen. So können sie mit anderen Anwendungen in das Smart-Home eingebunden und durch eine Fernbedienung oder über das Smartphone gesteuert werden. Je nach Anbieter können dafür verschiedene Funkstandards genutzt werden.
Gleichzeitig haben einige smarte Beleuchtungen einen optischen Reiz. Damit wählt der Nutzer nicht nur die Intensität des Lichts, sondern auch die Farbgebung ganz einfach über das Smartphone. Hierdurch werden der Außenbereich und Garten zu einem gemütlichen Ort, an dem sich die Bewohner des Hauses besonders wohlfühlen können.
Überwachung des Grundstücks – Mehr Sicherheit für die Bewohner
Darüber hinaus gibt es hinsichtlich des bereits angeklungenen Themas Sicherheit einige weitere Optionen. Mit smarten Überwachungskameras haben Hausbesitzer den Außenbereich und das gesamte Grundstück jederzeit im Blick.
Jederzeit den Blick aufs Grundstück haben
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In vielen Fällen sind diese Kameras mittlerweile mit einer Nachtsichtfunktion sowie mit einem Bewegungsmelder ausgestattet. Werden sie als smarte Anwendung genutzt, kann über das Smartphone auf die Geräte zugegriffen werden.
Das hat den Vorteil, dass die Hausbesitzer sich jederzeit vergewissern können, was gerade auf ihrem Grundstück vor sich geht – selbst, wenn sie gerade bei der Arbeit, beim Shoppen oder im Urlaub sind. Des Weiteren bleiben gerade bei großen Grundstücken selbst Aktivitäten in den vom Haus entferntesten Winkeln des Geländes nicht länger unentdeckt.
Smarte Kameras als eine Art virtuelle Alarmanlage
Je nach System geht die Technik sogar noch weiter. Einige Kameras mit Bewegungsmelder schicken automatisch eine Meldung an das Smartphone des Nutzers, sobald auf dem Grundstück Bewegungen registriert werden.
Damit geben sie den Hausbesitzern die Möglichkeit, über das Smartphone die aktuelle Situation zu kontrollieren und im Ernstfall zum Beispiel durch das schnelle Hinzuziehen der Polizei einzugreifen.
Haustür und Garagentor
Darüber hinaus gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von Anwendungen und technischen Möglichkeiten, die das Steuern der Haustür und des Garagentors erleichtern.
Die smarte Haustür
Die Haustür stellt den Übergang zwischen dem Außen- und Innenbereich des Hauses dar. Viele Türen dieser Art werden mit einem herkömmlichen Schlüssel geöffnet und verriegelt. Allerdings gibt es mittlerweile auch andere Optionen.
Dazu gehören die sogenannten Smart-Doors. Sie lassen sich in das SmartHome einbinden und auf verschiedene Weisen öffnen und schließen. Dazu gehören:
- das Öffnen per Fingerabdruck,
- das Öffnen per Pin,
- das Öffnen per Bluetooth
- und das Öffnen per App.
Gerade Letzteres hat in verschiedenen Situationen Vorteile. So kann die Tür am Abend gemütlich vom Sofa aus verriegelt werden. Das Verschließen ist dann ähnlich komfortabel wie das Herunterlassen von smarten Rollläden.
Wenn einer der Bewohner wiederum sein Smartphone vergessen haben sollte und zurück ins Haus möchte, kann die Tür von einem anderen Familienmitglied geöffnet werden, ohne die aktuelle Beschäftigung unterbrechen zu müssen.
Einfaches Öffnen und Schließen des Garagentors
Hinsichtlich des Garagentors gibt es ebenfalls moderne Möglichkeiten, die das Öffnen erleichtern. Mit einer App oder einem Handsender lässt sich das vergleichsweise umständliche Aussteigen aus dem Auto vermeiden.
Gerade für Haushalte mit mehreren Autos besteht dabei der Vorteil, dass bei einigen Herstellern solcher Systeme mehrere Handsender genutzt werden können. Dafür muss das zweite Gerät zunächst angelernt werden.
Auf der Webseite eines Anbieters gibt es zu diesem Verfahren eine detaillierte Anleitung. Für den Vorgang müssen die Sender direkt nebeneinandergehalten und per Tastendruck aktiviert werden. Wichtig ist, dass der Verbraucher die Frequenzen kennt, die die Sender nutzen. Im Normalfall ist der Prozess des Anlernens also relativ leicht und mit wenig Zeitaufwand umsetzbar.
Smarte Bewässerungssysteme und ihre Vorteile
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Für den Garten gibt es ebenfalls eine ganze Reihe von smarten und digitalen Anwendungen, die dem Besitzer die Arbeit erleichtern oder sogar vollständig abnehmen. Dazu zählen unter anderem entsprechende Bewässerungssysteme.
Was leisten die Geräte?
Smarte Bewässerungsgeräte übernehmen das Gießen des Gartens für den Hausbesitzer. Sie schalten sich nicht nur automatisch an und aus, sondern arbeiten außerdem so, dass die jeweiligen Pflanzen genau die Menge Wasser erhalten, die sie benötigen.
Sensoren in den Systemen erkennen dafür den Bedarf anhand der Trockenheit oder Nässe, die im Garten besteht. Möglich ist das in verschiedenen Bereichen sowie für unterschiedliche Pflanzen, wozu gehören:
- der Rasen,
- Kräuter
- sowie Gemüse.
Vielseitige Vorteile
Dabei haben die Systeme eine ganze Reihe von Vorteilen. So können sie Menschen im Seniorenalter unterstützen, denen die Gartenarbeit körperlich schwerfällt. Für die Gartenpflege während einer Reise sind sie ebenfalls eine Hilfe.
Darüber hinaus leisten sie durch die Ressourcenschonung einen wertvollen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Dies liegt vor allem darin begründet, dass nur so viel Wasser genutzt wird, wie die Pflanzen wirklich benötigen.
Mähroboter
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Ebenfalls bekannt und mittlerweile in einigen Haushalten gängig sind die Mähroboter. Sie nehmen dem Besitzer des Gartens wie der Name bereits vermuten lässt das Mähen des Rasens ab.
Funktionsweise und Vorteile
Der Roboter benötigt zum Funktionieren Begrenzungskabel. Diese können oberirdisch verlegt werden, was mit wenigen Handgriffen und in kurzer Zeit umsetzbar ist. Die unterirdische Verlegung wiederum fordert deutlich mehr Aufwand, hat aber optische Vorteile.
Die Schnitthöhe sowie die Häufigkeit des Mähens können individuell vom Nutzer eingestellt werden. Dabei haben die Systeme einige Vorteile. So arbeiten sie meist deutlich geräuschärmer als ein herkömmlicher Rasenmäher.
Wie ein Bewässerungssystem nehmen sie ihren Besitzern körperliche Arbeit ab. Durch regelmäßiges Mähen lässt sich Rasenfilz vermeiden. Darüber hinaus verursachen die Gräte keinerlei Emissionen und sind aufgrund ihrer geringen Größe platzsparend.
Nachteile, Gefahren und mögliche Lösungsansätze
Allerdings haben die Roboter einige Nachteile. So sind sie für verschiedene Tiere wie Kröten oder Igel, die den Garten aufsuchen, eine große Gefahr. Kaum ein Mähroboter erkennt sie als Hindernis und ändert seine Bahn.
Dementsprechend fügen die Geräte den Tieren Verletzungen zu oder töten sie sogar in einigen Fällen. Besonders Igel sind betroffen, da sie nicht flüchten, sondern einfach ihre Stacheln als Schutz nutzen. Unter anderem der Görlitzer Tierpark warnt eindringlich vor diesen Gefahren, da in letzter Zeit immer mehr Igel mit schwerwiegenden Verletzungen in der dortigen Auffangstation aufgenommen werden mussten.
Wer trotzdem einen Mähroboter nutzen möchte, sollte verschiedene Vorkehrungen treffen, um die Risiken für solche Probleme deutlich zu senken. So ist es sinnvoll, die Geräte nur tagsüber zu nutzen.
Gerade nachtaktive Tiere wie Igel werden dadurch vor entsprechenden Gefahren geschützt. Darüber hinaus raten Experten dazu, einen Teil des Grases im Garten höher wachsen und nicht durch den Mähroboter mähen zu lassen.
Zudem sollten Sträucher und Büsche weitläufig umfahren werden. Der Grund: Nachtaktive Tiere suchen tagsüber in solchen Bereichen oftmals einen Unterschlupf und entgehen damit der Bedrohung durch den Roboter.
Fazit
Verbraucher haben verschiedene Möglichkeiten, smarte und digitale Anwendungen im häuslichen Außenbereich zu nutzen. Unter anderem gehört dazu der Bereich der Beleuchtung und der Überwachung. Auch die Haustür und das Garagentor können mithilfe der Technik deutlich komfortabler gesteuert werden. Schlussendlich bieten smarte Geräte eine Unterstützung bei der Gartenarbeit, zum Beispiel für das Bewässern der Pflanzen und das Mähen des Rasens.