Die ersten Wochen des neuen Jahres entscheiden maßgeblich darüber, wie gut oder schlecht die kommenden Monate laufen werden; das ist auch in Industriebetrieben so. Doch obwohl die meisten Unternehmen wissen, dass sie zu Jahresbeginn motiviert starten müssen, hat sich noch nicht überall herumgesprochen, dass ähnliches auch für die Suche nach neuen Mitarbeitern gilt.
Bild: Jehn & Peters GmbH Viele Betriebe überlassen dabei Fachkräfte kampflos der Konkurrenz - und das, obwohl zum Jahreswechsel besonders viele Fachleute nach neuen Herausforderungen suchen. Grund dafür sind die guten Vorsätze, die Arbeitnehmer auch in beruflicher Hinsicht fassen. Im folgenden Artikel geht es darum, warum gerade der Jahreswechsel große Chancen beim Mitarbeiter-Recruiting bereithält.
Wie finden Industriebetriebe allgemein mehr Mitarbeiter?
Es ist nicht so, dass es keine guten Fachkräfte mehr auf dem Arbeitsmarkt gibt - sie sind nur meist bereits in festen Anstellungen und müssen daher durch besondere Anreize davon überzeugt werden, das Unternehmen zu wechseln. Dazu ist es wichtig, die wahren Bedürfnisse potenzieller Bewerber zu erkennen und auf sie einzugehen. Statt einem Obstkorb oder Jobrad sollten Betriebe also lieber attraktive Arbeitszeitmodelle anbieten, um sich vom 3-Schicht-Betrieb und der Montage der Konkurrenz abzuheben.
Außerdem ist es wichtig, Interessenten die Möglichkeit zu geben, sich schon vorab über das eigene Unternehmen zu informieren. Das geschieht am besten in Form von kurzen Videos, die den Arbeitsalltag im Betrieb widerspiegeln. Neben Informationen zu den Maschinen oder zum Arbeitsplatz erhalten potenzielle Bewerber dabei nämlich auch einen Eindruck vom Arbeitsklima und vom Umgangston. Für viele Fachkräfte sind diese Aspekte mindestens ebenso relevant wie die angemessene Bezahlung.
Letztlich laufen jedoch alle Strategien und Maßnahmen ins Leere, wenn nicht an geeigneter Stelle auf den Betrieb aufmerksam gemacht wird. Mitarbeitersuchende Unternehmen sollten dabei alle Recruiting-Kanäle nutzen, die zur Verfügung stehen. Dazu gehören Stellenportale, aber zunehmend auch Social-Media-Plattformen. Es gilt: Je größer die Reichweite des Unternehmens, desto besser sind seine Chancen auf Erfolg bei der Rekrutierung von neuem Personal.
Welche Maßnahmen sollten von Handwerksunternehmen rund um den Jahreswechsel ergriffen werden?
Im fortgeschrittenen Herbst und beginnenden Winter haben viele Unternehmen bereits das aktuelle Geschäftsjahr innerlich abgeschlossen. Die Recruiting-Bemühungen werden vorübergehend heruntergeschraubt, um im neuen Jahr mit neuen Ideen und frischem Elan durchzustarten. Doch das ist nicht empfehlenswert. Statt das Engagement zu reduzieren, sollte es während der dunklen Jahreszeit ganz im Gegenteil sogar erhöht werden - denn die dunklen, trüben Tage führen dazu, dass die meisten Menschen mehr Zeit zuhause vor den Bildschirmen verbringen und damit auch in den sozialen Medien.
Zumindest jedoch rund um den Jahreswechsel sollten sich Unternehmen bereithalten. Zu dieser Zeit beschäftigen sich viele Arbeitnehmer mit ihren persönlichen und auch beruflichen Zielen und stellen dabei nicht selten fest, dass ihr aktueller Arbeitgeber nicht mehr zu ihnen passt. Eine hohe Kündigungswelle, die Jahr für Jahr um den Jahreswechsel herum durch die Betriebe rollt, bestätigt das. Wer sich nun als attraktiver Arbeitgeber präsentiert und seine Sichtbarkeit erhöht, hat gute Chancen, die eine oder andere Fachkraft anzuwerben.
Über Jehn & Peters GmbH:
Julian Jehn und Johann Peters sind die Gründer und Geschäftsführer der Jehn & Peters GmbH. Als Recruiting-Experten für Bau-, Handwerks- und Industrieunternehmen unterstützen sie ihre Kunden bereits seit vielen Jahren dabei, zuverlässig und vor allem langfristig Mitarbeiter zu gewinnen, die genau in das entsprechende Unternehmen passen. Dabei setzen sie nicht nur auf Social-Media-Recruiting, sondern sorgen mit einem Strategie-Mix aus Schulungssystemen, Vorsorgemodellen und Videoproduktionen dafür, dass ihre Kunden wieder deutlich mehr Bewerbungen geeigneter Kandidaten aus ihrer Region erhalten. Weitere Informationen unter https://jehn-peters.de/