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News vom 08.03.2024

Modelle aus Aluminium halten auch Orkanstärke aus

Damit Rollläden nicht durch den Wind sind

Starker Wind und Sturmböen können Rollläden, Jalousien, Markisen etc. schwer zusetzen. Wer sein Haus mit einem Sonnenschutz ausstatten möchte, sollte bei der Materialauswahl sprichwörtlich wissen, woher der Wind weht. Denn Sturmschäden sind durch die Gebäudeversicherung in der Regel erst ab Windstärke acht abgedeckt.

Alurollläden können sogar Orkanen standhalten. <br />Bild: Schanz
Alurollläden können sogar Orkanen standhalten.
Bild: Schanz

Damit der Schadensfall erst gar nicht eintritt, sollte man beim Material auf Nummer sicher gehen. Starker Wind kann je nach Art des Sonnenschutzes zu Deformierungen und ernsthaften Schäden führen. Gefährlich wird es v.a. dann, wenn Rollläden „auf Halbmast“ positioniert sind. So kann der Wind hinter den Rollladen gelangen und ihn im schlimmsten Fall aus den Führungsschienen reißen. „Deshalb empfiehlt sich, bei Sturm die Rollläden ganz zu schließen“, sagt Experte Steffen Schanz. Das gilt aber nur für widerstandsfähige Rollladen-Systeme aus beispielsweise stranggepresstem Aluminium. Sie schützen das Fensterglas auch vor Ästen und herumfliegenden Gegenständen. Weniger robuste PVC-Rollläden sollte man dagegen bei Unwetter – insbesondere mit Hagel – geöffnet lassen. Zwei- bis dreifach verglaste Fenster halten Hagelkörner meist besser aus als die Leichtgewichte aus Kunststoff.

Bei der Rollladenplanung sollte man unbedingt die lokalen Windverhältnisse zugrunde legen. Die Anforderungen werden auf Basis von Windlastzone, Lage des Hauses, Montagehöhe und Geländekategorie bestimmt. Dann kann man durch das richtige Material, die Art der Befestigung und den Einsatz von automatischer Steuerung sicherstellen, dass die Rollläden den Belastungen dauerhaft standhalten.

In die Steuerung integrierte Windsensoren lassen den Rollladen bei Sturm sofort hochfahren und schützen ihn so vor Schäden durch den Wind. Alurollläden müssen bei starkem Wind nicht eingefahren werden. Die Modelle von Schanz sind nach CE getestet und klassifiziert. So kann beispielsweise ein Wintergarten-Rollladen mit einer Breite von 1.800 und einer Höhe von 2.800 mm ohne Windwächter bei Sturmstärke 5 gefahrlos ausgefahren bleiben, wenn er über mindestens einen Stabilisator in der Mitte verfügt. Mit einer Breite von 1.300 mm und einer Höhe von 2.800 mm trotzt er sogar einem Orkan (Windstärke 6) ohne Stabilisator.

Und: Selbst nach Jahren im „Außendienst“ behalten Aluminium-Rollläden Form und Farbe, während sich Kunststoffmodelle durch Hitze verziehen oder ausbleichen können.

Alurollläden lassen sich unkompliziert nachrüsten. Die Montage einer Wintergartenbeschattung ist in der Regel eine Sache von Stunden.

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