Die Terrasse gilt als Herzstück des Gartens. Sie bildet einen ruhigen, beschaulichen Ort, an dem sich Familie, Freunde und Gäste niederlassen und erholen können. An heißen Sommertagen ist jedoch ein wenig Schatten auf der Terrasse immer vorteilhaft. Feste sowie flexible Lösungen gibt es für jede Terrasse, um im Bedarfsfall angenehm schattige Sitzplätze bieten zu können.
Mit ein paar Hilfsmitteln für ausreichend Schatten auf der Terrasse sorgen
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um eine Terrasse zu beschatten und Schutz vor der Sonne zu bieten. Das hat einen guten Grund: Die Sonne ist zwar überlebenswichtig und für das Leben auf der Erde essentiell. Doch zu viele UV-Strahlen können der Gesundheit schaden. Nicht nur Sonnenbrand, auch Hitzeschlag und andere Beeinträchtigungen können durch vermehrten Sonneneinfluss entstehen. Es ist daher sinnvoll, bereits beim Bau der Terrasse ein paar Vorkehrungen zu treffen.
Terrassenüberdachung
Die Terrassenüberdachung ist ideal, um sich vor Sonne, aber auch vor Wind oder Niederschlag zu schützen. Für jeden Geschmack und Bedarf gibt es Überdachungen, die von Pergolen über Pavillons bis hin zu Wintergärten reichen. Bei festen Überdachungen ist es wichtig, auf hochwertige Materialien wie Holz- und Aluminiumgerüste, Verbundsicherheitsglas und Plexiglas zu setzen. Diese Produkte sind langlebig, widerstandsfähig und halten verschiedenen Witterungseinflüssen stand. Wer sich beim Aufbau und der sicheren Installation unsicher ist, wendet sich an einen Fachbetrieb. Diese schaut sich die Terrasse zunächst genau an, spricht Empfehlungen aus und erstellt ein Angebot. Anschließend übernehmen Experten einen fachgerechten Aufbau, der zeitnah gelingt und optimalen Schatten auf der Terrasse ermöglicht. Bei Bedarf lässt sich sogar eine passende Beleuchtung integrieren, damit die Überdachung insgesamt keine Wünsche offen lässt.
Tipp: Alternativ ist es ebenso möglich, Markisen oder Sonnensegel zu verwenden. Diese Optionen lassen sich flexibel für Terrassen nutzen und sind in diversen Varianten, Größen und Farben erhältlich. Sie ersetzen den klassischen Sonnenschirm, der bei Wind und Regen meistens nur bedingt hilfreich ist.
Schattenbäume
Natürlicher gehalten sind große, schattenspendende Bäume, die in der Nähe der Terrasse zu pflanzen sind. Einziger Nachteil ist, dass die Bäume einige Zeit wachsen müssen, ehe sie eine stattliche Größe erreicht haben, um Schaden zu spenden. Ebenso ist die Wahl der Bäume entscheidend, die eine ausreichend Größe erreichen können. In diesem Rahmen sind Schnürbäume, Akazien, Trompetenbäume oder Lederhülsenbäume interessant. Diese Bäume erreichen eine Wuchshöhe von zehn bis 25 Metern und eine Breite von einem bis eineinhalb Metern. Jedes Jahr wachsen diese Bäume ungefähr einen halben Meter und überzeugen mit einem dichten Blattwuchs.
Sonnenschutzrollos
Für den Dach- und Seitenbereich eignen sich ebenso Sonnenschutzrollos. Diese Schutzmaßnahmen schützen nicht nur vor Sonneneinstrahlung, sondern auch vor neugierigen Blicken durch Passanten oder Nachbarn. Verwendet werden spezielle Beschattungsstoffe, die mit Aluminiumfäden durchzogen sind. Somit lassen sich Sonnenstrahlen reflektieren, was für mehr kühle Flächen auf der Terrasse sorgt. Die Anbringung erfolgt mit Ketten und Schraubhaken, die am Hausdach oder an den Terrassenseiten befestigt werden.
Gut planen, damit ausreichend Schatten für die Terrasse zur Verfügung steht
Wie für jeden Vorgang in Haus und Garten ist eine gute Planung nötig, damit die Umsetzung des Vorhabens gelingt. In vielen Bundesländern ist für den Aufbau einer Terrassenüberdachung keine Genehmigung nötig, wenn sich die Überdachung im Rahmen hält. Dennoch ist ein gewisser Abstand von zwei bis drei Metern zum Nachbargrundstück einzuhalten. Ähnlich verhält sich das Prozedere mit der Pflanzung von Bäumen. Die Bäume dürfen zu keiner Zeit das Nachbargrundstück beeinträchtigen. In diesem Rahmen ist für einen regelmäßigen Rückschnitt zu sorgen und Nachbarn über Maßnahmen zu informieren, damit dem neuen Projekt nichts im Wege steht.