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News vom 17.12.2024

Im rechten Licht:

Wirksame Tipps für die Beleuchtung im und ums Haus herum

Was die Baunormen in Sachen Beleuchtung grundsätzlich vorschreiben, hat zwar Hand und Fuß. Aber es geht definitiv noch viel besser – ohne kapitale Mehrkosten zu verursachen.

Bild: stock.adobe.com / milosz_g

Wohl jeder Leser dürfte es wissen: Die Art der Beleuchtung hat eine immense Auswirkung auf verschiedene Faktoren. Sie bestimmt, wie gut wir etwas sehen können. Sie hat enormen Einfluss auf unsere Stimmungslage und die Müdigkeit. Sie kann Arbeiten erleichtern oder erschweren, sicherer oder unsicherer machen.

Viele Bauherrn begehen jedoch einen Fehler: Wohl sorgen sie durch große Fenster und offene Grundrisse für ordentlich mit Tageslicht durchflutete Räume. Geht jedoch die Sonne unter oder wird es tagsüber durch Wolkenbehang gar nicht richtig hell, stehen sie oft mit suboptimalen Kunstlicht-Lösungen da. Das geht definitiv besser. Tipps für verschiedene Räume und Herausforderungen haben wir zusammengetragen.

Leuchtmittel für die Terrasse

Wer nach Einbruch der Dunkelheit noch längere Zeit auf seiner Terrasse verweilen möchte, sieht sich oftmals schon nach einigen Minuten vor einem echten Dilemma. Nicht nur zieht grelles Licht dort je nach Jahreszeit buchstäblich die Mücken an. Es kann zudem so hell sein, dass alles außerhalb des Lichtkreises der Terrasse in absolute Dunkelheit getaucht wird, weil der Hell-Dunkel-Kontrast zu scharf ist.

Gemütlich ist das definitiv nicht. Gleichsam wäre es aber auch falsch, in den Leuchten einfach nur leistungsschwächere Lampen zu installieren. Das würde spätestens dann zum Bumerang, wenn man dort im Dunkeln noch vernünftig lesen möchte – oder zu Abend essen. Die Lösung findet sich in einer irgendwie gearteten Steuerungsmöglichkeit. Dafür gibt es unterschiedliche Ansätze:

  • Dimmbare LED-Leuchtmittel wählen und diese mit einem regulierbaren Lichtschalter kombinieren. Das gestattet ein meist stufenloses Justieren bis hinab zu einem nur leichten Glimmen, das gerade genügt, um sich noch zurechtzufinden.
  • Mehrere Leuchten nutzen (etwa Spots) und für eine getrennte Schaltbarkeit sorgen. Dadurch können beispielsweise einzelne Bereiche gänzlich im Dunkeln bleiben.

Dazu noch ein guter Rat für Naturschutz und Wohlbefinden: Je stärker der Gelb- bzw. Rotanteil des Lichts, desto weniger „einladend“ wirkt es auf Insekten. Gleichsam empfinden Menschenaugen diese Lichttemperatur als gemütlicher.

Bild: stock.adobe.com / Olesia Bilkei

Räume blend- und schattenfrei beleuchten

Schattenwürfe können definitiv aus verschiedenen Gründen stark stören. Je nach Design und Einrichtung eines Raumes kann zudem jede Form von irgendwie sichtbarer Leuchte die optische Harmonie negativ beeinträchtigen – oder es kann alternativ unerträglich lange dauern, auf dem gigantisch vielfältigen Markt wirklich passende Leuchten zu finden, die obendrein noch bezahlbar sind.

Wer sich vor solch einem Dilemma sieht, ganz gleich ob als langjähriger Bewohner, Bauherr oder Renovierer, der sollte sich näher mit dem Thema Spanndecke befassen. Genauer: Spanndecke mit LED. Diese abgehängten Decken werden nachträglich und mit nur geringem Aufwand eingezogen.

Der Clou in Sachen Beleuchtung besteht in verschiedenen Möglichkeiten, die Decke mit LED-Leuchtmitteln zu kombinieren. Das gestattet eine Wahl zwischen

  • schmalen Lichtkanälen,
  • größerflächigen Lichtmodulen und sogar
  • vollständig hinterleuchteten Lichtdecken.

Stets bleiben die eigentlichen Lampen bzw. Leuchten oberhalb der Spanndecke verborgen. Im ausgeschalteten Zustand sind sie dadurch unsichtbar. Im eingeschalteten Zustand sorgen sie für ein flächiges, gleichmäßiges und dadurch blend- und schattenfreies Licht. Plus: Die Suche nach zum Raum passenden Leuchten ist endgültig beendet.

Wo nötig auf eine der Realität entsprechende Farbwidergabe achten

Die sogenannte Temperatur oder Farbe von Licht kann im Alltag ganz immense Auswirkungen haben. Eine davon besteht darin, wie unsere Augen Dinge wahrnehmen. Anders gesprochen: Je nach Lichtfarbe kann die Farbe eines Gegenstands deutlich unterschiedlich wirken – zumindest innerhalb des jeweiligen Farbtons. Ein typisches Signalrot etwa kann so durchaus ins Burgunderfarbene tendieren – oder ins Orangene hinein.

Das mag auf den ersten Blick nach einem völlig theoretischen Problem klingen – ist es aber nicht. Denn es betrifft mehrere ganz alltägliche Dinge im Haushalt. Beispielsweise diese:

  • Kochen: Hier ist es nötig, anhand der Farbe den korrekten Garzustand einer Speise erkennen zu können. Mit einer falschen Farbtemperatur könnte beispielsweise ein noch nicht völlig durchgegartes, rosafarbenes Inneres eines Putenschnitzels unerkannt bleiben – mit womöglich fatalen Folgen.
  • Waschen: Viele Flecken zeigen sich nur, wenn sie nicht bloß hell, sondern in der richtigen Lichttemperatur ausgeleuchtet werden. Gleiches gilt für Ausbleichen, Verfärbungen und nicht zuletzt sogar die korrekte Kombination von Kleiderfarben.
  • Schminken: Wer regelmäßig mit Rouge und ähnlichen Helfern vor dem Spiegel steht, benötigt ebenfalls nicht bloß Helligkeit, sondern eine Farbtemperatur, welche das Make-Up exakt so darstellt, wie es draußen aussehen wird.
  • Wand- und Möbelfarben: Was womöglich im Geschäft oder Katalog mühevoll ausgesucht wurde, kann unter dem buchstäblich „falschen Licht“ sämtliche gewünschten Effekte verlieren.

Wir könnten an dieser Stelle noch solche Beispiele wie Malerei oder Fotografie anführen. Das Fazit wäre jedoch immer gleich. Doch was tun? Ganz einfach: In allen Räumen oder häuslichen Bereichen, in denen es auf eine originalgetreue Farbwidergabe ankommt, sollten ausschließlich Leuchtmittel der Farbtemperatur „Tageslichtweiß“ in einem Bereich von mindestens 5.000 Kelvin zum Einsatz kommen.

Insbesondere, wenn die Beleuchtung zudem blendfrei realisiert werden kann, sollte zudem ein Maximum an Helligkeit angestrebt werden. Im günstigsten Fall sehen die eigenen Augen alles dann fast genau so, als würden sie es unter einem wolkenlosen Mittagshimmel betrachten.

Doch Vorsicht: Dieses Tageslichtweiß ist gleichzeitig das Gegenteil einer heimeligen, warmen Beleuchtung. Sein Einsatz sollte deshalb mit Bedacht erfolgen, sonst wirkt ein Raum ganz rasch kalt oder steril.

Bild: stock.adobe.com / Pavel

Bildschirme bei der Lichtplanung bedenken

Definitiv eine ziemlich ärgerliche Situation: Im Fernseher läuft gerade eine spannende Serie, aber von dort, wo man sitzt, ist ebenso eine an anderer Stelle im Raum montierte Leuchte zu sehen. Die einzige Lösung bestünde darin, sie auszuschalten – bloß wäre das Zimmer dann vielleicht zu dunkel.

Dieses Problem kennen viele. Leider ist es immer die Folge eines gewissen Fehlverhaltens. Namentlich wurde bei der Aufstellung von Bildschirm, Sitzgelegenheit (und typischer Körperhaltung beim Betrachten) und Beleuchtung nicht die Wechselwirkung dieser Faktoren einkalkuliert.

Manchmal lässt sich das nachträglich lösen, indem man bei wenigstens einem der Punkte etwas justiert. Oft genug handelt es sich jedoch um ein tiefergehendes Problem, das sich nur durch größeres Umstellen beheben lässt. Kann man etwas dagegen tun, außer auszuprobieren oder auf einer Grundrisszeichnung mit dem Geodreieck nach der Devise „Einfallswinkel ist gleich Ausfallswinkel“ zu agieren? Ja, durchaus:

  1. Bildschirme möglichst niemals direkt gegenüber von Fenstern oder davor aufstellen. Gleiches gilt für helle Lichtquellen.
  2. Kunstlichtquellen so weit wie möglich seitlich oder hinter den Bildschirm rücken. Im letztgenannten Fall, bis das Licht von der Betrachtungsposition aus vom Gerät verdeckt wird.
  3. Beim nachträglichen Aufstellen von Leuchten zuvor beispielsweise mit eingeschalteter Handy-Taschenlampe prüfen, ob es vom Aufstellungsort eine Blendwirkung gibt.

Zudem sollte man sich niemals auf eine bis auf die Winkelminute genaue Aufstellung festlegen. Das bedeutet speziell bei festinstalliertem Kunstlicht, eine Möglichkeit beizubehalten, den Bildschirm und / oder die Sitzgelegenheit ein wenig zu justieren. Denn wie schon gesagt: Oft sind es nur wenige Zentimeter, die einen großen Unterschied ausmachen.

Tiefe Schränke gekonnt ausleuchten

Gigantische, raumfüllende Schrankwände im Wohnzimmer mögen zwar der Vergangenheit angehören. Dennoch gibt es selbst in modernen Einrichtungsstilen im ganzen Haus noch Schränke, Sideboards und ähnliche Möbelstücke, die ausnehmend tief sind – mit den unteren Schränken einer Küchenzeile als wohl prominentestem Beispiel.

Wohl jeder dürfte schon vor solchen Schränken gekniet und beim Suchen mehr getastet als wirklich gesehen haben. Der Grund dafür ist eine reichlich unglückliche Verkettung von Faktoren:

  1. Indem der Schrank generell recht tief baut, ist es sowieso schwierig, ihn von außen ausreichend auszuleuchten – zumindest bis in die hinterste Ecke.
  2. Jede Farbe reflektiert Licht unterschiedlich. Je dunkler das Schrank-Innere ist, desto düsterer wird es darin automatisch sein.
  3. Die allermeisten typischen Lichtinstallationen befinden sich in der oberen Hälfte eines Raumes. Deckenspots und Pendelleuchten etwa.
  4. Die beim Durchsuchen meist nach den Seiten aufgeklappten Türen verhindern aus diesen Winkeln ein Eindringen von Licht.
  5. Gleichsam wirft der davor stehende oder kniende eigene Körper ebenfalls noch einen Schatten.
  6. Je nach Art des Schrankinhalts ergeben sich durch diese Gegenstände weitere Schattenwürfe.

Das Ergebnis kann ein Schrank sein, dessen Inneres trotz eines nach jeder Definition „hervorragend“ ausgeleuchteten Raumes unheimlich düster ist. Leider bedenken jedoch nur wenige Möbelbauer diesen Faktor. Allerdings können Bewohner sich selbst helfen:

  • Sofern der Schrank keine Glastüren hat bzw. es nicht aus anderen Gründen optisch stören würde, könnte das Innere ungeachtet der äußeren Farbe weiß gestrichen werden. Am besten ginge das im (noch) zerlegten Zustand: Oberfläche mit Sandpapier anrauen, mit Silikonentferner reinigen und dann mit weißer Sprühfarbe in mehreren Schichten satt lackieren. Alternativ funktioniert es ebenso mit Klebefolien und natürlich Pinsel und Farbrolle. Keine Farbe reflektiert Licht besser als Weiß. Ungeachtet aller anderen Faktoren wird das Innere deshalb sofort einige Grade heller wirken.
  • Es gibt mittlerweile eine enorme Bandbreite von nachträglich anzubringenden LED-Leisten und ähnlichen Beleuchtungsmitteln. Teils ans Stromnetz angeschlossen, teils mit Batterien betrieben. Theoretisch könnten viele dieser Systeme sogar mit Kontaktschaltern kombiniert werden. Ähnlich wie beim Kühlschrank erstrahlt dann das Licht, solange die Türen geöffnet sind.

In Kombination lässt sich auf diese Weise selbst der tiefste Schrank nicht nur sprichwörtlich taghell ausleuchten. Vielleicht nicht wichtig für die Anmutung oder Optik, definitiv jedoch ein riesiges Plus für die alltägliche Benutzung.

 

Bild: stock.adobe.com / JRstock

Coming-Home-Beleuchtung

Dieser Begriff stammt eigentlich aus dem Kfz-Bereich: Autos, die nach dem Öffnen oder Entriegeln der Türen das Licht einschalten, um somit den Insassen den Weg zum Auto oder zur Haustür zu leuchten. Definitiv sinnvoll – bloß nicht sonderlich wirkungsvoll, solange der Weg nicht im Scheinwerferkegel liegt.

Die grundsätzliche Idee, sich in solchen Situationen nicht „blind“ zur Haustür oder anderen Bereichen des Hauses vortasten zu müssen, ist allerdings großartig. Definitiv ist sie jedoch besser als Teil der häuslichen Lichtsteuerung aufgehoben. Doch wie?

  • Die technisch einfachste Methode besteht darin, die Außenbeleuchtung durch eine simple Wechselschaltung zu realisieren. Dann gibt es beispielsweise sowohl einen Schalter im Eingangsbereich als auch in unmittelbarer Nähe der Fahrertür des geparkten Wagens. 
  • Etwas komplexer wäre die Nutzung von analogen Sensoren. Jedoch müssten sie selbst kleinere Bewegungen wahrnehmen, gleichzeitig aber nicht durch jede Katze oder Maus ausgelöst werden. Obendrein ist eine ausreichend lange Schaltzeit nötig, damit das Licht nicht zeitnah ausgeht, sobald man sich aus dem Erfassungsbereich hinausbewegt.
  • Extrem vielfältig wäre die Einbindung in ein Smart-Home-System. In diesem Fall sind ganz unterschiedliche Schalt- bzw. Steuerungsszenarien denkbar. Etwa mithilfe eines geschickt installierten Trittsensors, der erst schaltet, wenn er das Gewicht der darauf stehenden Reifen des zurückkehrenden Autos detektiert. Oder die Steuerung per App. Theoretisch wäre es sogar möglich, das Funksignal der Fahrzeug-Fernbedienung zu nutzen, um nicht nur das Auto zu verriegeln, sondern gleichzeitig das Licht zu schalten.

Wichtig ist nur, dass selbst bei völliger Dunkelheit der Weg immer so lange ausgeleuchtet bleibt, wie es nötig ist. Egal, ob im Schnellschritt oder über mehrere Touren nach dem Wocheneinkauf.

Typische „Schwerladebereiche“ bedenken

Nicht alle, aber durchaus einige Bereiche im Haus werden zumindest zeitweise voll beladen betreten oder durchquert. Etwa ein Vorratsraum, den Bewohner nach dem Einkaufen vielleicht immer mit einem schweren Korb voller Lebensmittel betreten. Oder ein Keller: Befinden sich darin Waschmaschine und Trockner, ist die Wahrscheinlichkeit groß, nicht nur die Treppe mit einem schweren Wäschekorb bewältigen zu müssen.

Solche Bereiche bedeuten Folgendes:

  1. Es ist regelmäßig keine Hand frei, um Lichtschalter zu betätigen. Und Alternativlösungen mit Ellbogen und anderen Körperteilen können mitunter unfallgefährlich sein.
  2. Es ist definitiv eine gute Beleuchtung nötig, weil wahrscheinlich die getragenen Gegenstände einen Großteil der Sicht nach vorne und unten blockieren.

Es mag definitiv Bereiche geben, in denen Smart-Home-Lösungen nicht mehr sind als eine für manche überflüssige Spielerei. Rund um die Kellertür, die Pantry und ähnliche „Schwerladebereiche“ hingegen sind sie jedoch unbedingt sinnvoll.

Konkret bieten sich hier Annäherungssensoren bzw. berührungslose Lichtschalter an. Besonders interessant sind solche, die durch Ultraschalltechnik durch Türen „hindurchsehen“ können und ersatzweise eine manuelle Bedienung gestatten. In diesem Fall verbinden sich alle Vorteile herkömmlicher Lichtschalter und Bewegungssensoren – es besteht also nie die Gefahr, durch eine Zeitsteuerung plötzlich im Dunkeln zu stehen.

Weihnachtsbeleuchtung gleich integrieren

Die meisten Haushalte dekorieren den von der Straße sichtbaren Außenbereich in der Adventszeit zumindest ein wenig mit Weihnachtsbeleuchtung. Die ist jedoch oftmals anschlussseitig ziemlich improvisiert. Dann ringeln sich Verlängerungskabel durch den Vorgarten, bleiben vielleicht Kellerfenster halb geöffnet und bestehen manchmal sogar ziemlich unfallträchtige, da nicht ausreichend witterungsgeschützte Konstruktionen.

Es geht jedoch ganz erheblich besser, wenn der Elektriker sowieso vor Ort ist:

  1. Überlegen, welche Weihnachtsbeleuchtung künftig wo angebracht wird und wie viele Anschlüsse dafür nötig ist.
  2. Passend dazu maximal unauffällige Rasen- und sonstige (bodennahe) Outdoor-Steckdosen installieren lassen – solche, deren IP-Schutzklasse sogar dann erhalten bleibt, wenn sie mit einem Stecker belegt sind. Das gilt längst nicht für alle diese Systeme.

Der Effekt: Sobald die Adventsbeleuchtung installiert wurde, steht ein Anschluss auf dem allerkürzesten Weg zur Verfügung. Keine Stolperfallen durch Verlängerungskabel mehr und keine riskanten Provisorien.

Bild: stock.adobe.com / Comofoto

Kellerschächte beleuchten

Je nach Himmelsrichtung spottet die Bezeichnung „Lichtschacht“ vor einem Kellerfenster selbst bei bestem Wetter jeder Beschreibung. Sogar gut angelegte Schächte können spätestens an trüben Tagen nicht ausreichen, weil sie schlichtweg nicht voluminös genug sind, um genügend Licht hineinzulassen.

Das mag in Räumen nichts ausmachen, die sowieso nur zeitweise genutzt werden. Etwa, wenn der Hauswirtschaftsbereich im Keller angesiedelt ist. Definitiv reduziert es jedoch die vielfältige Verwendbarkeit im Untergeschoss. Beispielsweise einen Raum rasch zum heimeligen Gästezimmer umrüsten? Kaum eine Chance, weil durch das mangelnde Tageslicht immer eine gewisse „Bunker-Atmosphäre“ herrscht.

Einmal mehr ist die Lösung jedoch nur ein Gespräch mit dem Elektriker entfernt. Konkret im Kellerschacht installierte sehr helle LED-Lichtleisten. Sie können, wenn sie mit tageslichtweißen LED bestückt sind, einen enormen Unterschied in der ganzen Anmutung des Kellerraumes machen. Tatsächlich ließe sich der Gedanke noch erheblich weiter ziehen – einmal mehr unter Einbeziehung von smarter Haussteuerung.

Denn dank mehrfarbiger LED-Elemente sind heute beinahe stufenlose Lichtfarbszenarien möglich. Das böte die Option, die Farbtemperatur dieser Kellerbeleuchtung an diejenige anzupassen, die tatsächlich gerade im Freien herrscht – mitunter durch einen passenden Sensor vorgegeben.

Durch den Kellerschacht fiele daher in seiner Temperatur den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechendes Licht. Bloß ganz erheblich heller, als es aufgrund der Schachtabmessungen auf natürliche Weise jemals möglich wäre.

Wer mag, könnte die Idee sogar noch fortführen und an Kellerwänden ähnlich funktionierende LED-Panels in typischer „Fensterhöhe“ installieren und so die Illusion weiter perfektionieren. Vielleicht sogar bis an einen Punkt, an dem sich Personen darin gar nicht mehr unter Erdniveau wähnen.

Weitere Lichtideen

Bei unserer Recherche stießen wir noch auf mehr Ideen, die wir lediglich aus Platzgründen nicht umfassend ausrollen können. Sie sind jedoch zu schade, um unerwähnt zu bleiben. Daher haben wir sie an dieser Stelle in Form von Stichpunkten zusammengefasst.

  • Über eine Zeitschaltung im Zählerschrank können in der Küche Wachstumsleuchten für Kräutertöpfe fest installiert werden, die lediglich nachts brennen, wenn das ins Pinke tendierende Licht nicht stört.
  • Typische mit dem Handy steuerbare WLAN-Leuchtmittel sind auch hervorragend für Räume geeignet, bei denen man beim Verlassen notorisch häufig vergisst, das Licht auszuschalten.
  • Wer unschönen Kabelsalat durch typische Wohnzimmer-Stehleuchten vermeiden möchte, kann überlegen, für sie unter Couch und Sessel im Boden eingelassene Steckdosen installieren zu lassen. Genügend Raum für den Stecker bleibt bei den meisten Möbeln.
  • Für Badezimmer mit Wanne (nicht bloß Dusche) bietet es sich für entspannte Momente unbedingt an, in Helligkeit und Farbton verstellbare Beleuchtungen zu installieren.
  • Wer kleine Kinder hat, aber ihr Schlafzimmer nicht nur mit einer typischen Steckdosen-Nachtleuchte erhellen möchte, findet in Sternenhimmel-Deckenpaneelen eine sehr schöne Alternative.
  • Der nächtliche Weg zur Toilette wird für Augen und Müdigkeitsgefühl (Stichwort schnelles Einschlafen danach) deutlich angenehmer, wenn es dafür entlang der Fußbodenleisten verhältnismäßig schwache LED-Leisten gibt anstelle der vollständigen Beleuchtung – die Augen sind in dem Zustand sowieso maximal an die Dunkelheit angepasst.

Dazu noch ein finaler Tipp für alle Morgenmuffel: Wer sich nach dem dank Wecker viel zu frühen Aufstehen am zu hellen Licht in der Küche und anderen Räumen stört, sollte abermals smarte Haustechnik ins Auge fassen. Sie ermöglicht unter anderem eine Kombination aus Zeitsteuerung und Dimmung.

Wo normalerweise das Licht beim Einschalten gleich mit voller Helligkeit in die Augen sticht, kann es so über einen erheblich längeren Zeitraum bis zu vielen Minuten graduell heller werden – und so der morgendlichen Übellaunigkeit die rauen Ecken nehmen.

Aktuelle Forenbeiträge
Remmi Demmi schrieb: ... die neuen sind eben voreinstellbar und wohl zwingend erforderlich...
Subusi schrieb: Suche korrekte Modbus-Registertabelle für Deye SUN-10K-SG05LP3-EU-SM2 Hallo...
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