Strom sparen ist wichtig
Strom zu sparen, ist im Alltag wichtig - auf der einen Seite für den eigenen Geldbeutel und auf der anderen Seite für die Umwelt. Natürlich braucht man im Alltag Zuhause Strom für die unterschiedlichsten Dinge, trotzdem gibt es einiges, worauf man achten kann und Tipps, wie man weniger Strom benötigt.
Bild: HTD Einen guten Anbieter finden
Alles steht und fällt bei den Strompreisen mit dem Anbieter und dem Tarif. Daher lohnt es sich, den bestehenden Tarif mit aktuellen Angeboten anderer Anbieter zu vergleichen und gegebenenfalls zu wechseln. Auf Dauer machen schon wenige Euro pro Monat langfristig gesehen einen großen Unterschied.
Kochen für mehrere Tage
Die Küche ist der Ort, an dem wohl die meiste Energie durch den Kühlschrank und vor allem durch das Kochen verbraucht wird. Es kann viel Strom eingespart werden, indem man immer größere Portionen kocht, die für mehrere Tage reichen, denn dann müssen Herd und Ofen deutlich seltener eingeschaltet werden.
Stromspeicher für überschüssige Energie
Für Elektrofahrzeugbesitzer mit einer Solaranlage lohnt sich der Einsatz einer Wallbox mit bidirektionalem Laden. Dadurch verwandelt sich das Elektroauto in einen mobilen Stromspeicher: Überschüssige Solarenergie wird tagsüber in der Fahrzeugbatterie gespeichert. Abends fließt sie zurück ins Heimnetz, sodass teurer Netzstrom entfällt. Durch intelligente Steuerung glättet das System Lastspitzen, nutzt günstige Tarife, verlängert die Batterielebensdauer und stabilisiert gleichzeitig das öffentliche Netz. So sinken nachhaltig die monatlichen Stromkosten.
Keinen Standby-Modus
Es ist wichtig, Geräte immer vollständig auszuschalten und gegebenenfalls sogar den Stecker aus der Steckdose zu nehmen. Viele Geräte schalten sich sonst nur in den Standby-Modus, in dem sie trotzdem noch die Stromkreise belasten, obwohl sie gerade gar nicht genutzt werden. Vor allem nachts oder im Urlaub sollten immer alle Geräte vollständig ausgeschaltet sein.
Licht aus!
Viele kennen diese Regel bereits aus der Kindheit: Wenn man einen Raum verlässt, wird das Licht ausgeschaltet. Im Vergleich verbraucht Licht zwar nur recht wenig Strom, auf Dauer macht es aber trotzdem einen Unterschied, ob die Lampen den Tag über brennen oder ausgeschaltet sind.
Schlau heizen
Die Heizung muss nicht durchgehend laufen - tagsüber reicht in der Regel Stufe 2 bis 3, um die Räume auf einer konstant angenehmen Temperatur zu halten und in der Nacht sollten die Heizungen in den Nachtmodus gestellt werden.
Kühlschrank richtig einstellen
Viele Menschen stellen ihren Kühl- und Gefrierschrank zu niedrig ein und verbrauchen dadurch unnötig viel Strom. Die perfekten Temperaturen liegen bei etwa 7 und -18 Grad Celsius.
Waschtemperatur reduzieren
Regelmäßiges Wäschewaschen verbraucht viel Strom - vor allem bei hohen Temperaturen. Bei vielen Klamotten reichen 20 Grad und bei Bettwäsche und Handtüchern 60 Grad Wassertemperatur aus. Auf Kochwäsche kann in der Regel verzichtet werden.
Auf Wäschetrockner verzichten
Ein weiterer Tipp bei der Wäsche ist der Verzicht auf einen Trockner, denn das Trocknen auf der Leine oder dem Wäscheständer verbraucht keinen Strom.
Sparduschkopf kaufen
Auch für warmes Wasser wird Strom benötigt - also gilt: Je weniger, desto besser. Es gibt spezielle Sparduschköpfe, die für einen geringeren Wasserausstoß sorgen. Außerdem verbraucht man beim Baden deutlich mehr Wasser als beim Duschen, deswegen sollte man auf häufiges Baden eher verzichten.