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News vom 17.07.2025

Lebenswerk in Gefahr:

Warum fehlende Nachfolge viele Handwerker zur Aufgabe zwingt

Jahrzehntelang aufgebaut, durch Krisen geführt, mit Herz und Hand geformt – doch am Ende fehlt der Richtige, der den Betrieb weiterführt. Tausende Handwerksbetriebe in Deutschland stehen vor genau diesem Problem: Sie finden keine Nachfolge und müssen schließen. Nicht, weil es an Aufträgen mangelt, sondern weil niemand bereitsteht, das Lebenswerk zu übernehmen.

Herr Zamzau<br />Bild: Otter Consult GmbH
Herr Zamzau
Bild: Otter Consult GmbH

Viele unterschätzen, dass eine Nachfolge jahrelang geplant werden muss. Sonst endet selbst ein gesunder Betrieb plötzlich im Aus. In diesem Beitrag erfahren Sie, warum so viele Betriebe ohne Übergabe bleiben, welche emotionalen, rechtlichen und wirtschaftlichen Hürden dahinterstehen – und wie erfolgreiche Nachfolgeregelungen heute wirklich funktionieren.

Schwierigkeiten bei der Suche nach einem Nachfolger

Unternehmer sehen sich normalerweise zuerst innerhalb der eigenen Familie um, wenn sie darüber nachdenken, sich aus ihrem Betrieb zurückzuziehen. Doch nicht immer ist unter den Kindern, Enkeln, Nichten und Neffen auch ein geeigneter Kandidat für die Betriebsübernahme vorhanden. Stattdessen entscheiden sich junge Leute oft für einen gänzlich anderen Lebensweg und lassen sich statt zum Ingenieur oder Industriekaufmann, der die Firma übernehmen könnte, zum Rechtsanwalt oder Arzt ausbilden.

Hinzu kommt, dass viele Betriebsinhaber eine öffentliche Suche nach einem Nachfolger vermeiden wollen, weil sie fürchten, dass sich dies negativ auf die Belegschaft auswirken würde. Infolgedessen verfallen sie in eine abwartende Haltung und hoffen, dass eines Tages ein Kaufinteressent einfach vor ihrer Tür steht.

Typische Fehler in der Vorbereitungsphase

Doch der größte Fehler, den Unternehmer vor einem Betriebsverkauf machen können, ist Nichtstun. Für eine erfolgreiche Betriebsübergabe sollten etwa drei bis vier Jahre eingeplant werden. Wer stattdessen untätig bleibt und abwartet, reduziert seine Chancen auf einen Unternehmensverkauf signifikant.

Noch schwieriger wird es, wenn Betriebsinhaber in den letzten Jahren mental schon mit ihrem Unternehmen abgeschlossen haben. Maschinen werden dann nur noch notdürftig gewartet und repariert, Investitionen in neue Geräte bleiben aus, weil nicht absehbar ist, ob sich diese noch lohnen. Das bedeutet aber auch, dass das Unternehmen immer weiter heruntergewirtschaftet wird – und zum Zeitpunkt des Verkaufs deutlich an Attraktivität verloren hat.

Ansätze für einen erfolgreichen Unternehmensverkauf

Damit der Verkauf des Unternehmens so abläuft, wie es dem Unternehmer vorschwebt, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum einen sollte darauf geachtet werden, dass die Altersstruktur der Mitarbeiter ausgewogen ist. So wird sichergestellt, dass nicht gleichzeitig mit dem Ausscheiden des Unternehmers auch viele erfahrene Fachkräfte in den Ruhestand gehen und dadurch der Fortbestand des Betriebs gefährdet wird. Zum anderen sollten Geschäftsführer genügend Flexibilität zeigen, um das Handwerksunternehmen für potenzielle Käufer attraktiv zu machen. Das betrifft zum Beispiel Spielräume bei der Preisgestaltung oder bei den Zahlungsbedingungen.

Zudem müssen Unternehmer deutlich machen, dass ihr Betrieb zum Verkauf angeboten wird. Dafür eignen sich spezielle Online-Netzwerke, Social-Media-Kampagnen oder das Hinzuziehen eines M&A-Beraters, der den Kontakt zu geeigneten Kaufinteressenten herstellen kann. Eine weitere Anlaufstelle zur Suche eines Nachfolgers sind konkurrierende Unternehmen. Gerade dann, wenn der eigene Betrieb wenig oder keine Angestellten hat, eignet sich dieser Weg besonders gut, um Kundenstämme weiterzureichen.

Nicht zuletzt besteht die Option, bei der Meisterpflicht in Deutschland ein Modell umzusetzen, bei dem ein Geselle als Geschäftsführer einer GmbH eingesetzt wird. Der bisherige Meister bleibt so lange im Betrieb, bis der Geselle seine Meisterprüfung abgelegt hat. Auf diese Weise entsteht ein hybrides System, das den Betrieb absichert, dem Verkäufer den Kaufpreis sichert und dem Nachfolger eine gute Einarbeitung ermöglicht.

Mit dem nötigen Know-how stehen die Chancen gut, dass Unternehmen in gute Hände weitergegeben werden. Unterstützung bieten M&A-Berater mit entsprechender Expertise, Erfahrung und hilfreichen Kontakten.

Über Fabian Zamzau und Michael Polit:

Fabian Zamzau und Michael Polit sind die Geschäftsführer der Otter Consult GmbH. Sie unterstützen Unternehmer dabei, einen qualifizierten Nachfolger für ihren Betrieb zu finden, um ihn im Anschluss gewinnbringend an den Interessenten zu verkaufen. Das Team der Otter Consult GmbH begleitet seine Kunden hierbei bei allen wichtigen Prozessen und Entscheidungen und betreut sie vollumfänglich bis zum Verkauf. Weitere Informationen unter: https://otterconsult.de/

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Remmi Demmi schrieb: ... die neuen sind eben voreinstellbar und wohl zwingend erforderlich...
Subusi schrieb: Suche korrekte Modbus-Registertabelle für Deye SUN-10K-SG05LP3-EU-SM2 Hallo...
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