Photovoltaik – sie steht für erneuerbare Energie, ein zeitgemäßes Umweltbewusstsein und technische Innovation. Wer sie nutzt, bemerkt schnell, dass Photovoltaik auch das eigene Energiemanagement verbessert. Doch eine laufende Kostenersparnis, neue Unabhängigkeit und ein bewusster Umgang mit der selbsterzeugten Ressource Strom sind ebenfalls wichtige Aspekte. Aus diesem Blickwinkel wollen wir das Thema an dieser Stelle einmal genauer betrachten.
Bild: HTD Ein niedrigschwelliges Angebot: Verfügbarkeit schaffte Möglichkeiten
Was zum Anfang des Jahrtausends durchaus als Nischenprodukt belächelt wurde, ist heute eine etablierte Option, nachhaltigen Strom selbst zu produzieren. Möglich wurde Photovoltaik für viele Verbraucher unter anderem durch die gute Verfügbarkeit von Fachpersonal für die Installation einer Solaranlage. Besteht heute ein Bedarf, können Verbraucher schnell das entsprechende Produkt und den eigenen Wohnort in die Suchmaschine eingeben – zum Beispiel Photovoltaik Mönchengladbach – und schon werden Dienstleister in der Nähe angezeigt.
Finanzielle Vorteile vor und nach der Amortisation
Die Installation einer Photovoltaikanlage ermöglicht die Produktion von günstigem Strom. Dieser Satz ist recht einleuchtend, doch er trifft den Aspekt der Kostenersparnis durch eine Photovoltaikanlage nicht vollständig. Insbesondere nach der Amortisation kommen mehrere Faktoren zusammen, die den Solarstrom noch ein wenig attraktiver machen.
Nach der Amortisation
Der Zeitpunkt, an dem die Ersparnis durch den Solarstrom, die Investitionskosten deckt, nennt sich Amortisation. Nach diesem Zeitpunkt fällt der geringere Preis pro Kilowattstunde noch mehr ins Gewicht, denn die Anlage ist abbezahlt und der selbstproduzierte Strom ist nahezu kostenfrei. Zusätzlich dazu kommen Verbraucher nur dann mit den steigenden Strompreisen in Kontakt, wenn der Energiebedarf über die selbstproduzierte Strommenge hinaus geht.
Unabhängigkeit ab Nutzungstag 1
Der Aspekt der Kostenersparnis beinhaltet gewissermaßen auch die Unabhängigkeit des Verbrauchers von den Energieversorgern. Diese Unabhängigkeit ist jedoch nicht insofern zu verstehen, als man völlig losgelöst von einer externen Stromversorgung leben kann. Ein Anteil des eigenen Bedarfs wird immer noch über das örtliche Netz gedeckt. Der Anteil kann jedoch reduziert werden, indem für die Nachtstunden ein Stromspeicher installiert wird. In Abhängigkeit von der Größe der Photovoltaikanlage ist auch in den dunkleren Wintermonaten eine Einspeisung durch einen Stromversorger notwendig.
Tipp
Wer hier den Nachhaltigkeitsaspekt stützen möchte, kann zu einem Stromtarif wechseln, der eine Versorgung mit Ökostrom sicherstellt.
Unabhängigkeit bei schwächelnder Infrastruktur
Hierzulande sind Ausfälle der stromversorgenden Infrastruktur nicht an der Tagesordnung. Dennoch besteht bei Bezug von eigenem Solarstrom der Vorteil, dass bei einem Ausfall des Netzes weiterhin Strom genutzt werden könnte – zumindest, solange bis der Eigenbedarf die produzierte Menge übersteigt.
Der bewusste Umgang mit Ressourcen
Viele Anlagen sind für ein besseres Energiemanagement mit Apps oder Desktopanwendungen kompatibel, die es Verbrauchern ermöglichen, den eigenen Verbrauch und die erzeugte Strommenge im Blick zu behalten. Das schärft den Blick für den Umgang mit elektronischen Geräten und trägt zum Verständnis des eigenen Konsumverhaltens bei.
Zusätzlich kann das Gefühl, den Strom durch die eigene Initiative produziert zu haben, die Wertigkeit dieser erhöhen und damit die bedachte Nutzung von Verbrauchsgeräten fördern.
Schon gewusst?
Auch Wärmepumpen sind ein nachhaltiger Weg, günstig Energie selbst zu produzieren. Diese können mit Photovoltaikanlagen kombiniert werden, wodurch nicht nur der Kostenaufwand für den Strombedarf der Wärmepumpe gedeckt wird. Gleichzeitig spart dies auch Treibhausgase, die beim Bezug von Strom aus einem standardmäßigen Versorger-Tarif ausgestoßen würden.