eurammon bilanziert ein Jahr erfolgreiche Kampagne für natürliche Kältemittel. eurammon blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Seit August 2002 informiert die gemeinsame Initiative von europäischen Unternehmen und Institutionen im Rahmen einer Kampagne über Anwendungsbereiche und Perspektiven von natürlichen Kältemitteln. Dabei begründete eurammon zahlreiche neue internationale Partner- und Mitgliedschaften und erweiterte sein Informationsangebot unter www.eurammon.com. Hier präsentiert die europäische Initiative einen Einstieg in das Thema Kältemittel sowie weiterführende Informationen für verschiedene Zielgruppen.
"Vor dem Hintergrund der Debatte um den Schutz der Erdatmosphäre war die politisch-rechtliche Situation der Kältemittel von Beginn an ein wichtiges Anliegen von eurammon", erklärt Dr. Martin Niederkrüger, Vorsitzender von eurammon. "Deshalb starteten wir vor einem Jahr unsere Kampagne zur Förderung natürlicher Kältemittel, um über den aktuellen Stand bei der Anwendung von umweltfreundlichen Kältemitteln zu informieren und den Dialog zwischen unterschiedlichen Interessengruppen zu fördern."
eurammon beteiligte sich aktiv an der Diskussion zur Zukunft fluorierter Treibhausgase (F-Gase) und gab dem europaweiten Dialog neue Impulse. Die Ergebnisse dieser konstruktiven Zusammenarbeit werden nun in die neue F-Gase-Verordnung der EU einfliessen. "Treibhausgase machen nicht vor Ländergrenzen halt", erläutert Niederkrüger das Engagement. "Die neue Verordnung zeigt, dass sich auf breiter Basis die Einsicht durchgesetzt hat, dass natürliche Kältemittel die Kältetechnik der Zukunft darstellen und es hierfür europaweiter Regelungen bedarf."
Um sich noch besser länderübergreifend für zukunftsfähige Lösungen in der Kältetechnik einsetzen zu können, hat eurammon sein internationales Kompetenznetzwerk für natürliche Kältemittel weiter ausgebaut: Mit der australischen Kältevereinigung Natural Refrigerants Transition Board (NRTB) und dem niederländischen Kenniscentrum voor Applicaties met natuurlijke Stoffen in de Koudetechniek (KANS) konnte eurammon zwei einflussreiche Kooperationspartner gewinnen. Darüber hinaus haben sich seit August 2002 eine Reihe von Unternehmen und Institutionen aus ganz Europa der Initiative angeschlossen.
Auf der internationalen Fachmesse Kälte, Klima, Lüftung (IKK) vom 8. bis 10. Oktober 2003 in Hannover ist eurammon zusammen mit seinen internationalen Partnern, dem amerikanischen International Institute of Ammonia Refrigeration (iiar), der französischen Association Française du Froid (AFF) und der australischen Kältevereinigung Natural Refrigerants Transition Board (NRTB), mit einem eigenen Stand (Halle 12, Stand 332) vertreten.
Über eurammon
eurammon ist eine gemeinsame Initiative von Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen, die sich für den verstärkten Einsatz von natürlichen Kältemitteln engagieren. Als Kompetenzzentrum für die Anwendung natürlicher Kältemittel in der Kältetechnik sieht die Initiative ihre Aufgabe darin, eine Plattform für Informationen und Austausch zu bieten und den Bekanntheitsgrad und die Akzeptanz natürlicher Kältemittel zu erhöhen. Ziel ist es, ihren Einsatz im Interesse einer gesunden Umwelt zu fördern und so nachhaltiges Wirtschaften in der Kältetechnik weiterzuentwickeln. eurammon informiert Fachleute, Politiker und die breite öffentlichkeit umfassend zu allen Aspekten natürlicher Kältemittel und steht allen Interessierten als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung. Anwendern und Planern von Kälteprojekten stellt eurammon konkrete Projekterfahrung sowie umfangreiches Informationsmaterial zur Verfügung und berät sie zu allen Fragen im Zusammenhang mit Planung, Genehmigung und Betrieb von Kälteanlagen. Die Initiative wurde 1996 unter dem Dach der Fachabteilung Kälte- und Wärmepumpentechnik des Fachverbandes Allgemeine Lufttechnik im VDMA gegründet und steht europäischen Unternehmen und Institutionen im Interessenbereich natürlicher Kältemittel, aber auch Einzelpersonen beispielsweise aus Wissenschaft und Forschung offen.