Überschwemmungen und Starkregen verursachen jedes Jahr massive Schäden – mit oft schweren Folgen für die betroffenen Immobilien. Wenn die Fluten zurückgehen, hinterlassen sie eine Spur der Verwüstung. Betroffene Hauseigentümer stehen vor der Frage: Welche Sanierungsmaßnahmen sollten jetzt zuerst angegangen werden?
Angesichts der Zunahme extremer Wetterlagen raten Versicherungen zunehmend zu präventiven Maßnahmen. Experten empfehlen, alle erdberührenden Gebäudeteile mit bitumenfreien Reaktivabdichtungen zu schützen, um Feuchtigkeitsschäden im Mauerwerk langfristig vorzubeugen. Das verhindert zwar keine Überflutung der Räume, erleichtert aber im Anschluss die Sanierung deutlich.
Bild: xxxx/AdobeStock/SG Weber
Bei der Sanierung beschädigter Wohnhäuser gibt es einiges zu beachten, weiß David Böcker, Bautenschutz-Experte beim Baustoffhersteller Saint-Gobain Weber: Kellerräume sollte man erst dann auspumpen, wenn auch außen das Wasser vollständig zurückgegangen ist. Schmutz und Schlamm sollten zudem nur mit geeigneter Schutzkleidung entfernt werden.“
„Entscheidend ist“, so der Experte, „dass die Fachfirmen durchführen – und das so zeitnah wie möglich.“ Um Bauwerksschäden durch Hochwasser oder starke Regenfälle künftig zu minimieren, empfiehlt es sich, alle erdberührenden Bauteile nachträglich abzudichten – das ist oft auch von innen möglich.
Fachhandwerker können Wände und Bodenflächen, flächendeckend und nahtlos gegen Feuchtigkeitsschäden schützen. Bewährt haben sich sogenannte FPD-Systeme (Flexible polymermodifizierte Dickbeschichtung) wie weber.tec Superflex D 24. Die schnellabbindende, sehr flexible und bitumenfreie Reaktivabdichtung eignet sich für nahezu alle Abdichtungsdetails und bietet eine erhebliche Zeit- und Kostenersparnis für den Auftraggeber. Denn FPD-Produktsysteme sind einfach zu verarbeiten und schon nach kurzer Zeit belastbar und druckwasserdicht – unabhängig von Wetterlage und Temperatur. In mehreren Schichten aufgetragen, lassen sie sich gut mit Spezialputzen zur Sanierung durchfeuchteter und salzbelasteter Flächen kombinieren, die eine Austrocknung des Mauerwerks unterstützen.
Einen Leitfaden zur Sanierung von Hochwasserschäden sowie Ansprechpartner vor Ort finden Betroffene unter de.weber.